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Dienstag, 28. Jan. 20

Flaute im BettHam­bur­g/Frank­furt (dpa/gms) - Während sexu­elle Lust­losig­keit früher vor allem bei Frauen auf­trat, sind nach Exper­ten­anga­ben inzwi­schen auch zahl­rei­che Männer betrof­fen.

OrganspendeausweisBer­lin - 12 000 Men­schen in Deutsch­land warten jeden Tag auf das erlö­sende Klin­geln des Tele­fons. Sie hoffen darauf, dass sich endlich ein pas­sen­der Organ­spen­der findet, der ihnen ein Herz...

Ber­lin - Nach Berech­nun­gen des Umwelt­bun­des­amtes sind rund 13 Mil­lio­nen Bun­des­bür­ger Geräusch­pegeln aus­gesetzt, die Risiken wie Schlafstörun­gen, Kon­zen­tra­tions­schwäche oder Hör­schä­den in sich bergen.

Aa­chen - Sie tragen das gesamte Gewicht des Men­schen, werden doch wenig beach­tet und kaum gepflegt. „Die Füße werden zu oft ver­nach­läs­sig­t”, klagt Nils Graf Sten­bock-Fer­mor...

Regens­bur­g/Karls­ruhe (dpa/gms) - Lie­bes­paare schät­zen sein roman­tisches Licht, Dichter haben ihm unzäh­lige Werke gewid­met: Der Mond fas­ziniert die Men­schen. Auch in Bezug auf die Gesund­heit werden ihm mys­teriöse Kräf­te...

Weil der Stadt (dpa/gms) Spielen Kinder viel am Com­puter, sollten die Eltern ihnen ver­stärkt Alter­nati­ven anbie­ten. Krea­tive und sport­liche Frei­zeit­beschäf­tigun­gen könnten andere Wege sein, Erfolg und Spaß zu ver­bin­den.

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Fasten ist mehr als nur eine Diät

Überlingen/Warnsdorf (dpa/gms) - Gerade in den Wintermonaten spüren zahlreiche Menschen wieder ein paar Pfund zuviel auf die Rippen.

Flüssigkeitsaufnahme

Beim Fasten ist Flüssigkeit wichtig. (Bild: DAK/Hanuschke+Schneider/dpa/gms)

Für viele ist Fasten dann die schnellste Methode, dem Wunschgewicht wieder näher zu kommen.

„Fasten ist mehr als nur eine Diät , sondern tut Körper und Seele gleichermaßen gut”, sagt der Internist und Buchautor Hellmut Lützner aus dem baden-württembergischen Überlingen. Daher sollte man als Fastender die Zeit dazu nutzen, um über sich selbst und den Umgang mit dem eigenen Körper nachzudenken, findet Lützner, der 40 Jahre lang auch als Fastenarzt in der Kurklinik Überlingen tätig war. „Welche Bewegung und wie viel Ruhe braucht mein Körper? Könnte ich auf Alkohol, Zigaretten und „Dickmacher” verzichten?” nennt Lützner zentrale Fragen für die Fastenzeit.

Damit knüpft er an die ursprüngliche Idee des Fastens an, das bis heute in mehreren Religionen praktiziert wird: Während die Christen sich mit dem Fasten auf das Osterfest vorbereiten, üben sich Muslime im Ramadan in Enthaltsamkeit. „Fasten kann prinzipiell jeder mit Ausnahme von Heranwachsenden, Schwangeren, stillenden Müttern und kranken Menschen”, erklärt die Ernährungsmedizinerin Marion Nöthig von der Fastenklinik Schloss Warnsdorf an der Ostsee.

Um selbstständig zu Hause oder im Urlaub zu fasten, bedarf es jedoch einer guten Vorbereitung. Laut Lützner ist es wichtig, Anspannungen und Stress zu vermeiden und innerlich zur Ruhe zu kommen. Nach der so genannten Buchinger-Methode beginnt das Fasten daher mit leichter Kost. „Dadurch wird der Körper langsam auf die nächsten Tage vorbereitet, an denen man lediglich ein Zehntel des normalen Kalorienbedarfs zu sich nehmen wird”, sagt der Mediziner.

Schließlich darf man in den folgenden fünf bis zehn Tagen nichts essen, sondern nur Brühe, Säfte, Tee und mindestens drei Liter Wasser zu sich nehmen. Wichtig ist auch die Darmentleerung am ersten Fastentag, die entweder durch Abführsalze oder einen Einlauf erfolgen sollte, um Hungergefühle beim Fasten zu vermeiden.

Doch das Fasten ist umstritten. Manfred Müller, Leiter des Instituts für Humanernährung an der Universität Kiel, sieht im Fasten vor allem Belastungen für den Körper. „Die entschlackende Funktion des Fastens ist nicht bewiesen”, sagt der Experte. „Stattdessen ist der Bedarf an Nährstoffen während der Fastenzeit nicht gedeckt.” Gefährlich sei vor allem, dass den Knochen Kalzium entzogen werde. Außerdem würden neben den Fetten auch wichtige Eiweiße und somit Muskeln abgebaut.

Bewegung ist beim Fasten daher unerlässlich. „Man sollte in dieser Zeit viel Sport machen”, erklärt Lützner. „Allerdings keinen Leistungssport.” Schwimmen sei ebenso ideal wie Bergsteigen oder Spazierengehen.

Wichtig ist laut Nöthig eine ärztliche Beratung. „Beim Fasten kann es zu Nebenwirkungen kommen.” So können Blutdruck und Zuckerspiegel absacken und die Salzwerte zu niedrig sein. Doch ob allein oder in der Klinik: „Fasten macht auf lange Sicht nur einen Sinn, wenn man es als Startpunkt sieht, sein Leben umzustellen”, sagt Lützner.

Literatur: Maria-E. Lange-Ernst: Heilfasten = gesund + schlank, Humboldt Verlag, ISBN-13 978-3-899-94837-0, 7,90 Euro; Hellmut Lützner und Helmut Million: Richtig essen nach dem Fasten, Gräfe und Unzer Verlag, ISBN-13 978-3-774-26686-5, 12,90 Euro. Von Aliki Nassoufis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/gesundheit/t/rzo319577.html
Mittwoch, 07. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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