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Dienstag, 2. Juni 20

Flaute im BettHam­bur­g/Frank­furt (dpa/gms) - Während sexu­elle Lust­losig­keit früher vor allem bei Frauen auf­trat, sind nach Exper­ten­anga­ben inzwi­schen auch zahl­rei­che Männer betrof­fen.

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Ber­lin - Nach Berech­nun­gen des Umwelt­bun­des­amtes sind rund 13 Mil­lio­nen Bun­des­bür­ger Geräusch­pegeln aus­gesetzt, die Risiken wie Schlafstörun­gen, Kon­zen­tra­tions­schwäche oder Hör­schä­den in sich bergen.

Aa­chen - Sie tragen das gesamte Gewicht des Men­schen, werden doch wenig beach­tet und kaum gepflegt. „Die Füße werden zu oft ver­nach­läs­sig­t”, klagt Nils Graf Sten­bock-Fer­mor...

Regens­bur­g/Karls­ruhe (dpa/gms) - Lie­bes­paare schät­zen sein roman­tisches Licht, Dichter haben ihm unzäh­lige Werke gewid­met: Der Mond fas­ziniert die Men­schen. Auch in Bezug auf die Gesund­heit werden ihm mys­teriöse Kräf­te...

Weil der Stadt (dpa/gms) Spielen Kinder viel am Com­puter, sollten die Eltern ihnen ver­stärkt Alter­nati­ven anbie­ten. Krea­tive und sport­liche Frei­zeit­beschäf­tigun­gen könnten andere Wege sein, Erfolg und Spaß zu ver­bin­den.

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Fit in der Schwangerschaft: Sport tut werdenden Müttern gut

Viersen/Berlin - Der Kreislauf sackt regelmäßig ab, und die Rückenschmerzen werden fast täglich stärker: Viele Schwangere leiden unter körperlichen Problemen, die sie im Alltag teilweise sogar erheblich einschränken.

Sport tut gut

Auch Schwangere sollten sich bewegen. (Bild: Techniker Krankenkasse/dpa/gms)

„In diesen Fällen ist Sport eine sehr effektive Möglichkeit, die Beschwerden zu reduzieren und typischen Schwangerschaftsproblemen schon im Vorfeld entgegenzuwirken”, sagt die Hebamme Sabine Meier aus dem nordrhein-westfälischen Viersen.

„Eine Schwangerschaft und vor allem eine Geburt sind sehr anstrengend für den Körper”, sagt die 44-Jährige. Frauen, die regelmäßig Sport treiben, hätten mehr Ausdauer und Kraft, um diese Belastungen zu bewältigen. Das bestätigt Joachim Dudenhausen, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin an der Berliner Charité: „Sport tut werdenden Müttern sehr gut, denn die Bewegung stärkt auch bei ihnen die Muskulatur, erhöht die Atemkapazität und steigert das eigene Wohlbefinden.” Schwangerschaftsbeschwerden wie Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sowie Probleme im unteren Bereich der Wirbelsäule werden gelindert. Trainierte Frauen erholen sich nach der Geburt meist schneller von den Strapazen als untrainierte.

„Viele Frauen fühlen sich am Anfang einer Schwangerschaft wegen der körperlichen Umstellungen nicht wirklich belastbar”, erklärt Sabine Meier. Sie hören mit dem Sport auf, auch wenn sie vorher regelmäßig im Fitnessstudio waren. „Tatsächlich lassen diese Beschwerden aber meist nach einigen Wochen nach, und die Schwangeren könnten sich wieder mehr bewegen - wenn sie nicht so unsicher wären, ob und welchen Sport sie treiben sollten.”

Dabei müssten die Frauen gar nicht so viel beachten: „Prinzipiell kann jede Schwangere Sport treiben, solange ihr nicht der Bauch im Weg ist”, erklärt Dudenhausen. Ausnahmen gelten nur bei gesundheitlichen Risiken. Schwangere, die ein Fehlgeburts- oder Frühgeburtsrisiko haben, die an Blutungen oder einem akuten Infekt leiden oder die mit mehr als einem Kind schwanger sind, sollten verzichten. In diesen Fällen muss zuerst mit einem Arzt gesprochen werden: Sport könnte den Körper zu stark belasten.

Im Normalfall können viele Schwangere jedoch auch mit dem Sport weitermachen, den sie bisher ausgeführt haben. Sportarten wie Laufen, Wandern, Langlauf, Gymnastik, Fahrradfahren und Yoga sind gut geeignet, sind sich der Mediziner und die Hebamme einig. „Hervorragend ist auch Schwimmen jeder Art, weil es das Gewicht des Bauches abfängt und so den Rücken entlastet”, sagt Dudenhausen.

„Kraftsport, Reiten und schnelle Ballspiele wie Squash sollten werdende Mütter dagegen meiden”, rät der Mediziner. So sei zum Beispiel beim Tennis die Unfallgefahr zu groß. Beim Gewichtheben hingegen werde zu viel Blut vom Unterkörper zur Versorgung der Arme und des Rückens abgezogen.

Eine Alternative ist Walken, erklärt die Physiotherapeutin Petra Leibenger aus dem bayrischen Eggenfelden: „Dabei werden die in der Schwangerschaft ohnehin stärker beanspruchten Gelenke und Rückenwirbel nur wenig belastet, während der Kreislauf aktiviert und fast alle Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden.” Walken sei für werdende Mütter ideal, weil die Muskelspannung im Beckenboden erlernt wird, ohne die Schwangere inkontinent werden können.

Die zweifache Mutter weiß, wovon sie spricht: Nach ihren beiden Schwangerschaften litt sie wie viele andere Frauen stark an Inkontinenzproblemen. Darum entwickelte die 36-Jährige vor einigen Jahren vor allem für Schwangere das spezielle Walking-Programm „Tigerobics”. „Das Schöne am Walken ist, dass man jederzeit von zu Hause losgehen kann und nicht auf bestimmte Kurszeiten angewiesen ist - was während einer Schwangerschaft wegen der Müdigkeit manchmal etwas schwierig sein kann.”

Dennoch sollte jede Schwangere auch beim Sport immer auf ihre Belastbarkeit achten. „Aus medizinischer Sicht ist Sport noch am Tag der Geburt möglich”, sagt Mediziner Dudenhausen. „Aber jede Frau muss natürlich berücksichtigen, wie viel sie noch leisten kann und gegebenenfalls das Pensum mit der Zeit reduzieren.” Dabei kann auch der so genannte Talk Test helfen: Die Belastung ist richtig, solange die Sportlerin noch sprechen kann, ohne aus der Puste zu kommen.

www.sportundschwangerschaft.de Von Aliki Nassoufis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/gesundheit/t/rzo321225.html
Mittwoch, 14. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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