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Dienstag, 11. Aug. 20

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Die Nebenschilddrüsen bilden wichtige Hormone

Hamburg - Sie sind kaum größer als eine Linse und dabei lebenswichtig: die Nebenschilddrüsen.

Nebenschilddrüsen

Depression: Nebenschilddrüsen schütten Hormone aus. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Kommen sie ihrer Arbeit nicht nach, äußert sich das oft in Muskelkrämpfen. Sind sie überaktiv, drohen Müdigkeit oder Depressionen. Oft hilft nur eine Operation.

Die Nebenschilddrüsen haben eine einzige Aufgabe: Sie produzieren ein Hormon, das für die Regulierung des Kalziumhaushalts wichtig ist, erklärt Prof. Jochen Kußmann, Leiter der Klinik für Endokrine Chirurgie im Klinikum Eilbek in Hamburg. Um wirken zu können, benötigt das Hormon Vitamin D. So wie bei der Schilddrüse kann es auch bei den Glandulae parathyroideae - wie Mediziner die Nebenschilddrüsen nennen - zu einer krankhaften Über- und auch einer krankhaften Unterfunktion kommen. Verringern die Nebenschilddrüsen die Produktion ihres exklusiven Parathormons (PTH), sinkt der Kalziumspiegel im Blut.

Häufigste Ursache ist eine Operation an der Schilddrüse, bei der die kleinen Anhängsel mit entfernt wurden. Die Folgen einer nicht behandelten Nebenschilddrüsen-Unterfunktion sind ernst: starke Muskelkrämpfe am gesamten Körper, Bauchkrämpfe - und Teile des Gehirns und der Herzmuskel können „verkalken”.

Die Therapie ist schwierig: „Das Parathormon der Nebenschilddrüse kann ich funktionell nicht ersetzen”, erklärt der niedergelassene Endokrinologe Reinhard Santen aus Frankfurt. „Ich muss einen Umweg gehen und kann nur die Auswirkungen behandeln.” Die Dauertherapie sieht eine lebenslange Gabe von Vitamin D und Kalzium vor.

Viel häufiger als die Unterfunktion ist die Überfunktion der Nebenschilddrüse, der Hyperparathyreoidismus (HPT). Ursache ist in vier von fünf Fällen eine - meist gutartige - Zellwucherung (Adenom), die zu einer vermehrten Ausschüttung von Parathormon führt. Die klassischen Beschwerden von HPT werden als „Stein-, Bein- und Magenpein” zusammengefasst: Ist der Parathormonspiegel im Blut zu hoch, gelangt zu viel Kalzium ins Blut. In Niere und Galle bilden sich Steine, die Kalziumabgabe schwächt die Knochen (Osteoporose) und die Magenschleimhaut schmerzt, weil der erhöhte Parathormonspiegel zu einer erhöhten Säurebildung im Magen führt.

So weit muss es aber nicht mehr kommen: Mit einfachen Tests lässt sich heute der Parathormonspiegel im Blut messen, um die Krankheit früh zu erkennen. „Wenn man ganz sicher gehen will, prüft man noch die Kalziumausscheidung im Urin und macht ein Szintigramm”, sagt Kußmann. Dabei wird dem Patienten eine schwach radioaktive Flüssigkeit gespritzt, die sich in den Nebenschilddrüsen anreichert. Auch Ultraschalluntersuchungen helfen, vergrößerte Drüsen aufzuspüren.

Dank der aktuellen diagnostischen Möglichkeiten sind neue Symptome dazugekommen, die man der Nebenschilddrüsenüberfunktion zuordnen kann: Beispielsweise Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Knochen- und Gelenkschmerzen, Oberbauchschmerzen, Sodbrennen oder Bluthochdruck. Aber auch Depressionen können ihren Ursprung in der vermehrten Parathormonproduktion haben - ein Grund, warum Prof. Kußmann dem Stoff auch den Namen „Hormon der Traurigkeit” gibt.

Wurde die vergrößerte Nebenschilddrüse als Ursache identifiziert, wird meist operiert. Nur wenn der Patient zu alt oder krank für eine Operation ist, setzen Ärzte auf Osteoporosemedikamente, die den Knochenabbau hemmen sollen und den Kalziumspiegel senken. Von Arnd Petry, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/gesundheit/t/rzo322931.html
Mittwoch, 21. März 2007, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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