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Freitag, 3. Juli 20

Flaute im BettHam­bur­g/Frank­furt (dpa/gms) - Während sexu­elle Lust­losig­keit früher vor allem bei Frauen auf­trat, sind nach Exper­ten­anga­ben inzwi­schen auch zahl­rei­che Männer betrof­fen.

OrganspendeausweisBer­lin - 12 000 Men­schen in Deutsch­land warten jeden Tag auf das erlö­sende Klin­geln des Tele­fons. Sie hoffen darauf, dass sich endlich ein pas­sen­der Organ­spen­der findet, der ihnen ein Herz...

Ber­lin - Nach Berech­nun­gen des Umwelt­bun­des­amtes sind rund 13 Mil­lio­nen Bun­des­bür­ger Geräusch­pegeln aus­gesetzt, die Risiken wie Schlafstörun­gen, Kon­zen­tra­tions­schwäche oder Hör­schä­den in sich bergen.

Aa­chen - Sie tragen das gesamte Gewicht des Men­schen, werden doch wenig beach­tet und kaum gepflegt. „Die Füße werden zu oft ver­nach­läs­sig­t”, klagt Nils Graf Sten­bock-Fer­mor...

Regens­bur­g/Karls­ruhe (dpa/gms) - Lie­bes­paare schät­zen sein roman­tisches Licht, Dichter haben ihm unzäh­lige Werke gewid­met: Der Mond fas­ziniert die Men­schen. Auch in Bezug auf die Gesund­heit werden ihm mys­teriöse Kräf­te...

Weil der Stadt (dpa/gms) Spielen Kinder viel am Com­puter, sollten die Eltern ihnen ver­stärkt Alter­nati­ven anbie­ten. Krea­tive und sport­liche Frei­zeit­beschäf­tigun­gen könnten andere Wege sein, Erfolg und Spaß zu ver­bin­den.

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Zahnärzte wollen Schnarchern auf den Zahn fühlen

Flensburg - Schnarchen rückt immer stärker ins Blickfeld der Forschung von Schlafmedizinern.

Schlaflabor

Schnarchen rückt immer stärker ins Blickfeld von Schlafmedizinern.

Zu ihnen gehören mittlerweile auch Zahnärzte. Mit einer so genannten Anti-Schnarch-Schiene wollen sie „durchsägten Nächten” ein Ende bereiten.

Von den etwa 65 000 deutschen Zahnärzten haben sich gut 500 in der Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin (DGZS) zusammengeschlossen. Von ihnen sind 22 zertifizierte Therapeuten für das Ruhe störende und teilweise krank machende Schnarchen. Zu ihnen gehört auch Stefan Petersen aus Flensburg in Schleswig-Holstein. Nach seiner Erfahrung liegt die Erfolgsquote mit so genannten Unterkiefer-Protusionsschienen bei 90 Prozent.

Schätzungen zufolge schnarchen jede Nacht rund 30 Millionen Deutsche. Doch diese Geräusche stehen nicht für erholsamen Schlaf. Im Gegenteil: Schnarchen ist lästig für die Mitbewohner und kann für die Verursacher gesundheitliche Folgen haben. Zu der zum Teil heftigen Ruhestörung kommt es, wenn sich während des Schlafs die Muskulatur im Rachenraum entspannt und dadurch das Gewebe bei der Atmung in Schwingung gerät. Fallen dann noch Unterkiefer und Zunge nach hinten, verengt oder verschließt sich der Atemweg, so dass Atempausen (Apnoen) entstehen können. Häufen sich diese Aussetzer, fühlt sich der Betroffene am anderen Tag zerschlagen und müde. Folglich steigt die Gefahr des Sekundenschlafs bei der Arbeit.

Ebenso können Bluthochdruck , Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall und Impotenz Auswirkungen der nächtlichen Atemaussetzer sein. „Bei Apnoen erlebt der Körper eine Sauerstoffversorgung, die vergleichbar ist mit der Besteigung des 8800 Meter hohen Mont Everest innerhalb von ein bis zwei Minuten”, beschreibt Petersen diesen nächtlichen Kraftakt.

Für die Behandlung von Schnarchern gibt es unterschiedliche Hilfsmittel und Möglichkeiten. Sie reichen von chirurgischen Eingriffen über Schlafmasken, die mit Überdruck Luft in die Lunge blasen, bis zu Zahnschienen. Mit Hilfe dieser zweiteiligen, nach Gebissabdrücken angefertigten Schienen wird der Unterkiefer leicht nach vorne geschoben, wodurch das Rachenvolumen um 25 Prozent steigt. Gleichzeitig sind während des Schlafs Zunge und Gaumensegel stabilisiert. Damit bleibt der Atemweg geöffnet und die Luft kann ungehindert in die Lunge strömen.

„Voraussetzungen für diese Therapie sind ein intaktes Kiefergelenk und ein Gebiss mit mindestens zehn Zähnen pro Kiefer sowie eine ausreichende Mundöffnung”, schildert Petersen. Außerdem muss sich der Unterkiefer mindestens sechs Millimeter nach vorne verlagern lassen. Bei dieser Form der Schnarch-Behandlung durch den Zahnarzt ist eine regelmäßige Kontrolle nötig.

Auch bei gesundheitlich nicht gefährdeten, den „habituellen Schnarchern”, raten Mediziner zu einer Behandlung, bevor die nächtliche Ruhestörung zum Beziehungskiller wird. Schnarchen habe schließlich auch soziale und finanzielle Auswirkungen. „Eine Therapie ist immer preiswerter als getrennte Schlafzimmer oder gar eine Scheidung”, sagt Petersen, der sich in Flensburg mit vier Lungenfachärzten, drei HNO-Ärzten und einem Neurologen zum „Qualitätszirkel Schnarchen” zusammen geschlossen hat. Von Lore Seeger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/gesundheit/t/rzo322932.html
Mittwoch, 21. März 2007, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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