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Freitag, 3. Juli 20

Flaute im BettHam­bur­g/Frank­furt (dpa/gms) - Während sexu­elle Lust­losig­keit früher vor allem bei Frauen auf­trat, sind nach Exper­ten­anga­ben inzwi­schen auch zahl­rei­che Männer betrof­fen.

OrganspendeausweisBer­lin - 12 000 Men­schen in Deutsch­land warten jeden Tag auf das erlö­sende Klin­geln des Tele­fons. Sie hoffen darauf, dass sich endlich ein pas­sen­der Organ­spen­der findet, der ihnen ein Herz...

Ber­lin - Nach Berech­nun­gen des Umwelt­bun­des­amtes sind rund 13 Mil­lio­nen Bun­des­bür­ger Geräusch­pegeln aus­gesetzt, die Risiken wie Schlafstörun­gen, Kon­zen­tra­tions­schwäche oder Hör­schä­den in sich bergen.

Aa­chen - Sie tragen das gesamte Gewicht des Men­schen, werden doch wenig beach­tet und kaum gepflegt. „Die Füße werden zu oft ver­nach­läs­sig­t”, klagt Nils Graf Sten­bock-Fer­mor...

Regens­bur­g/Karls­ruhe (dpa/gms) - Lie­bes­paare schät­zen sein roman­tisches Licht, Dichter haben ihm unzäh­lige Werke gewid­met: Der Mond fas­ziniert die Men­schen. Auch in Bezug auf die Gesund­heit werden ihm mys­teriöse Kräf­te...

Weil der Stadt (dpa/gms) Spielen Kinder viel am Com­puter, sollten die Eltern ihnen ver­stärkt Alter­nati­ven anbie­ten. Krea­tive und sport­liche Frei­zeit­beschäf­tigun­gen könnten andere Wege sein, Erfolg und Spaß zu ver­bin­den.

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Pillen für die Pumpe: Herzmittel sind beliebte Medikamente

Hamburg/Berlin - Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die mit Abstand häufigste Todesursache.

Pillen für die Pumpe

Viele Patienten nehmen jahrelang Herzmittel ein. (Bild: ABDA/dpa/gms).

Kein Wunder also, dass Herz-Kreislauf-Medikamente zu den Bestsellern im deutschen Pharmamarkt gehören.

„Das sind die mit Abstand wichtigsten Arzneimittel”, sagt der Pharmakologe Prof. Thomas Eschenhagen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Viel falsch machen könnten Betroffene bei der Einnahme dieser Medikamente aber nicht: Herz-Kreislaufmedikamente seien - im Gegensatz zu vielen anderen Pharmaka - für die Dauertherapie vorgesehen und getestet.

Ausnahme sind die Lipidregulatoren (Statine): Sie können das Fortschreiten von Arterienverkalkung (Arteriosklerose) verhindern. „Das tun sie indem sie die Cholesterinsynthese in der Leber senken. Die Leber holt sich dann das Cholesterin aus dem Blut”, erklärt Prof. Eschenhagen. Häufige Nebenwirkungen - bei 1 bis 10 Prozent der Betroffenen - sind Muskelschmerzen und -krämpfe, grippeähnliche Beschwerden, Magen-Darm-Störungen sowie Infektionen und Ekzeme.

Unter den Top 20 der meistverkauften Herzmedikamente sind neben den Statinen nach Angaben des Branchendienstleisters IMS Health allein 6 Präparate, deren Wirkstoff ein Betablocker ist. Hinzu kommen so genannte ACE-Hemmer. Ebenfalls auf den vorderen Plätzen der Verkaufsrangliste: pflanzliche Ginkgo-Präparate. Letztere sind im Gegensatz zu den anderen genannten Medikamentengruppen nicht verschreibungspflichtig. Ihre Wirkung sei in pharmazeutischen Studien auch nicht nachgewiesen, sagt Pharmakologe Thomas Eschenhagen.

Den Spitzenplatz der Verkaufcharts nehmen Betablocker ein: „Das sind relativ preiswerte Arzneimittel”, weiß Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. Vereinfacht gesagt schützen sie das Herz, indem sie es bremsen. Betablocker verbinden sich mit den Beta-Rezeptoren der Herzmuskelzellen und blockieren die Wirkung der dort eigentlich andockenden Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin.

Allerdings haben Betablocker Nebenwirkungen, die Patienten die Lust auf die Pillen verleiden können: Mangeldurchblutungen an den Enden des Körpers führen zu kalten Händen und Füßen sowie Erektionsstörungen. Als häufige Nebenwirkungen - bei ein bis zehn Prozent der Betroffenen - gelten Depressionen, Kopfschmerzen und Schwindel. Verboten sind Betablocker für Asthmatiker und Menschen mit einer gestörten Reizweiterleitung am Herzen (AV-Block), Auch Diabetiker sollten auf die Einnahme verzichten.

ACE-Hemmer werden eingesetzt, um Patienten mit einem leistungsschwachen Herzen (Insuffizienz) und mit Bluthochdruck zu behandeln. Die von einem Schlangengift abstammenden Medikamente blockieren das Enzym ACE und bewirken über eine Folge verschiedener Zwischenmoleküle eine Weitstellung der Gefäße: Der Blutdruck sinkt, das entlastet den Herzmuskel.

Bei mehr als zehn Prozent der Betroffenen kommt es zu Verschiebungen im Salzhaushalt des Körpers: Die Kaliumkonzentration des Blutes kann steigen, die des Natrium sinken. Als Folge können Wadenkrämpfe auftreten. Gelegentlich auch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauchraum. Nicht verschrieben werden dürfen ACE-Hemmer bei Nierenfunktionsstörungen. Treten diese aber nicht akut nach der Einnahme auf, profitiere die Niere sogar langfristig von ACE-Hemmern, so Thomas Eschenhagen. Von Arnd Petry, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/gesundheit/t/rzo328900.html
Mittwoch, 18. April 2007, 9:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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