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Dienstag, 2. Juni 20

Flaute im BettHam­bur­g/Frank­furt (dpa/gms) - Während sexu­elle Lust­losig­keit früher vor allem bei Frauen auf­trat, sind nach Exper­ten­anga­ben inzwi­schen auch zahl­rei­che Männer betrof­fen.

OrganspendeausweisBer­lin - 12 000 Men­schen in Deutsch­land warten jeden Tag auf das erlö­sende Klin­geln des Tele­fons. Sie hoffen darauf, dass sich endlich ein pas­sen­der Organ­spen­der findet, der ihnen ein Herz...

Ber­lin - Nach Berech­nun­gen des Umwelt­bun­des­amtes sind rund 13 Mil­lio­nen Bun­des­bür­ger Geräusch­pegeln aus­gesetzt, die Risiken wie Schlafstörun­gen, Kon­zen­tra­tions­schwäche oder Hör­schä­den in sich bergen.

Aa­chen - Sie tragen das gesamte Gewicht des Men­schen, werden doch wenig beach­tet und kaum gepflegt. „Die Füße werden zu oft ver­nach­läs­sig­t”, klagt Nils Graf Sten­bock-Fer­mor...

Regens­bur­g/Karls­ruhe (dpa/gms) - Lie­bes­paare schät­zen sein roman­tisches Licht, Dichter haben ihm unzäh­lige Werke gewid­met: Der Mond fas­ziniert die Men­schen. Auch in Bezug auf die Gesund­heit werden ihm mys­teriöse Kräf­te...

Weil der Stadt (dpa/gms) Spielen Kinder viel am Com­puter, sollten die Eltern ihnen ver­stärkt Alter­nati­ven anbie­ten. Krea­tive und sport­liche Frei­zeit­beschäf­tigun­gen könnten andere Wege sein, Erfolg und Spaß zu ver­bin­den.

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Tag gegen Lärm: Warnung vor Gesundheitsgefahren

Berlin - Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes sind rund 13 Millionen Bundesbürger Geräuschpegeln ausgesetzt, die Risiken wie Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche oder Hörschäden in sich bergen. Das meldet die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) in Berlin.

«Tag gegen Lärm»

Hinweisschild „Ruhe bitte”: Am 25. April wird der „Tag gegen Lärm” begangen.

Demnach hat bereits jeder vierte Jugendliche Hörschäden durch zu laute Musik. Die Lautstärke wird in der Akustik mit der Maßeinheit Dezibel gemessen. Bis 20 Dezibel kann der Mensch ungestört schlafen, so leise sind in etwa normale Atemgeräusche. Das Ticken eines Weckers oder Brummen eines Kühlschranks kann mit 30 Dezibel hingegen schon Ungemach verursachen.

In Wohnräumen herrschen zwischen 40 und 50 Dezibel, in Büros kann die Lautstärke 65 Dezibel erreichen. Bei Dauerschallpegeln von 65 Dezibel gilt Lärm bereits als gesundheitsschädlich. Die psychische Leistungsfähigkeit wird teilweise erheblich eingeschränkt.

Die größte Lärmquelle in Deutschland ist nach wie vor der Verkehr. Dort setzen sich Menschen etwa 85 Dezibel Lärmbelastung aus, Presslufthämmer sind knapp über 100 Dezibel laut. Bei Rock- und Popkonzerten wird es mit etwa 110 Dezibel ebenfalls sehr laut.

Ab etwa 115 Dezibel Lärmbelastung tritt schon nach kurzer Zeit eine Gehörschädigung ein. Beim Start von Düsenmaschinen werden in 100 Metern Entfernung noch 130 Dezibel gemessen, nur 25 Meter von einem Düsentriebwerk entfernt wirken 140 Dezibel auf das Gehör ein - das ist die Schmerzgrenze.

Auch in anderen Lebensbereichen erreicht der Lärm gefährliche Pegel. Verbände plädieren daher unter anderem für folgende Maßnahmen:

SCHULEN: Die DEGA wünscht sich mehr Aufklärung im Unterricht über Lärm als ernst zu nehmende Gesundheitsgefahr. Ferner regt die Gesellschaft an, die häufig schlechte Akustik in Klassenräumen zu verbessern. Ein schlechter Raumklang könne auch zu schlechten Leistungen führen.

VERKEHR: Neben Straßenverkehrs- und Fluglärm nimmt der Krach durch Güterzüge nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) immer weiter zu. Insbesondere nachts bringe das Rattern der bis zu 40 Jahre alten Waggons viele Anwohner der Hauptstrecken um einen erholsamen Schlaf. Der VCD schlägt vor, die Trassenpreise für den Güterverkehr künftig nach dem Zustand der Waggons zu berechnen: Alter und laute Züge kosten mehr als neue, leisere Züge.

DISCOTHEKEN: Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe hat für den Lärmschutz in der Disco vor zwei Jahren den „DJ-Führerschein” eingeführt. So lange es keine berufliche Ausbildung zum Discjockey gibt, sollen DJs in diesen Kursen verantwortungsvollen Umgang mit der Musiklautstärke lernen.

BAUGEWERBE: Mehr als die Hälfte der anerkannten Berufskrankheiten in der Bauwirtschaft beruhten im Jahr 2005 auf Hörschäden. Als Schutzmaßnahmen gibt es inzwischen leisere Sägeblätter oder Druckluftgeräte. Ab einem Lärmpegel von 80 Dezibel müssen Bauarbeiter einen Gehörschutz tragen. Dieses Gebot werde jedoch noch zu wenig beachtet, kritisiert die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.

TIERE: Das Gehör von Walen und Delfinen ist weitaus empfindlicher als das der Menschen - über Echos dient es auch zur Orientierung. Walschutz-Organisationen protestieren deshalb gegen die Suche nach Erdgas in einem Schutzgebiet der Nordsee. Der Lärm der Bohrungen irritiere die Tiere extrem und könne für sie tödlich sein.

Deutsche Gesellschaft für Akustik: www.tag-gegen-laerm.de

Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/gesundheit/t/rzo330518.html
Mittwoch, 25. April 2007, 11:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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