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Sonntag, 8. Dez. 19

Container im Hamburger HafenMün­chen/Ber­lin - Die deut­sche Wirt­schaft ist bester Laune: Im April ver­bes­serte sich die Stim­mung bei den Unter­neh­men dank guter Geschäfte und Per­spek­tiven stärker als von Exper­ten erwar­tet.

Ham­burg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 25.4.2007 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

NEW YORK - Der Euro ist am Mitt­woch auf Tuch­füh­lung zu einem neuen Rekord geblie­ben, hat sich aber seit dem späten Nach­mit­tag nicht mehr bedeu­tend bewegt.

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im elek­tro­nischen Handel (Xetra) am 25.4.2007 um 17:55 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Den Haag - Die bereits fest ver­abre­dete größte Ban­ken­fusion aller Zeiten ist gefähr­det. Ein Drei­erbünd­nis um die Royal Bank of Scot­land (RBS) will die bri­tische Bar­clays Bank aus dem Rennen um das nie­der­län­dische...

Frank­fur­t/Main - Fol­gende Sorten- und Devi­sen­kurse wurden am 25.4.2007 um 15:55 Uhr fest­gestellt. Sor­ten­kurse Devi­sen­kurse Ankauf Verkauf Geld/An Brie­f/Ver­kauf (in Euro) (in Euro) USA 1 USD 0,715 0,753 0,7311 0,7343...

Deutsche Wirtschaft im Stimmungshoch

München/Berlin - Die deutsche Wirtschaft ist bester Laune: Im April verbesserte sich die Stimmung bei den Unternehmen dank guter Geschäfte und Perspektiven stärker als von Experten erwartet. Auch die Bundesregierung geht von einem anhaltenden Konjunkturboom und besseren Beschäftigungsaussichten aus.

Container im Hamburger Hafen

Der ifo-Geschäfts­kli­main­dex stieg um 0,8 Punkte.

In ihrer Prognose rechnet die Koalition im Jahr 2008 mit dem niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit seit mehr als zehn Jahren. Die Zahl der Arbeitslosen werde in diesem und im nächsten Jahr um insgesamt 1,2 Millionen auf dann weniger als 3,5 Millionen sinken.

Der Geschäftsklimaindex des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in München legte von 107,7 auf 108,6 Punkte zu und erreichte damit fast den historischen Höchststand vom vergangenen Dezember. Selbst im lange Zeit gebeutelten Einzel- und Großhandel besserte sich das Klima. „Der Bremseffekt durch die Mehrwertsteueranhebung verliert damit weiter an Bedeutung”, sagte ifo-Chef Hans-Werner Sinn. An der Börse sorgten die ifo-Zahlen für gute Stimmung.

Der ifo-Index wird aus einer Befragung von 7000 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes ermittelt und gilt als wichtigster Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Im April beurteilten die befragten Firmen sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate besser als im März. Vor allem im Ausland machen die deutschen Unternehmen gute Geschäfte. „Deutschland profitiert in besonderer Weise von der überschäumenden internationalen Investitionskonjunktur”, sagte Sinn. Diese wirke sich wegen der Spezialisierung Deutschlands stärker als in den anderen großen europäischen Ländern auf die Konjunktur aus.

Glos hob die Prognose für 2007 wie erwartet von 1,7 auf 2,3 Prozent an. Für 2008 wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,4 Prozent gerechnet. Damit befinde sich die Bundesregierung immer noch auf der „vorsichtigen Seite”. Trotz der seit kurzem wieder anziehenden Ölpreise sei die Preisstabilität nicht gefährdet. „Der Aufschwung setzt sich fort, das Wachstum bleibt kräftig, die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessert sich zunehmend”, sagte Glos.

Die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft seien auch künftig „sehr günstig”. Glos appellierte an die Tarifparteien, durch eine maßvolle Lohnabschlüsse das Erreichte nicht zu gefährden. „Auf dem Arbeitsmarkt ist die Wende zum Besseren geschafft.” Die Wirtschaft beklage in einigen Branchen bereits „eklatanten Fachkräftemangel”.

Der Bundesverband deutscher Banken korrigierte seine Prognose für 2007 ebenfalls kräftig nach oben auf ein Plus von 2,1 Prozent. Für 2008 rechnet er mit einem ähnlich starken Wachstum. Die Arbeitslosigkeit bleibt aus Sicht der Banken aber ein drängendes Problem. Selbst bei optimistischen Prognosen sei 2008 im Schnitt mit mehr als 3,4 Millionen Arbeitslosen zu rechnen.

Negativfolgen des Euro-Wechselkurses für die deutsche Wirtschaft sieht Glos nicht. Diese komme mit dem derzeitigen Dollar-Euro-Kurs offensichtlich gut zurecht. „Wenn er nochmals sehr stark steigen würde, würde es Risiken bedeuten.” Aber gegenwärtig sei der Euro-Kurs verkraftbar, wie die Exportentwicklung zeige. Auch nach dem ifo-Index zeigten sich die Firmen im April trotz der Euro-Aufwertung für ihr Exportgeschäft zuversichtlicher als im März. Glos geht davon aus, dass der in der Prognose unterstellte Kurs der Gemeinschaftswährung von 1,35 US-Dollar realistisch sein dürfte.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/wirtschaft/t/rzo330553.html
Mittwoch, 25. April 2007, 17:37 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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