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Freitag, 14. Juni 13

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Nico Rosberg etabliert sich in der Formel 1

Sachir/Bahrain - Er ist jung, sieht gut aus, spricht mehrere Sprachen und hat viel Talent: Bei der Suche nach Deutschlands nächstem Formel-1-Superstar nach dem Rücktritt von Michael Schumacher ist Nico Rosberg einer der aussichtsreichsten Kandidaten.

Etabliert

Nico Rosberg beim Gang durch das Fahrerlager.

Nach nur einem Jahr hat sich der mit 21 Jahren derzeit jüngste Formel-1-Fahrer in der „Königsklasse des Motorsports” etabliert. Dem „Red Bulletin”, einer an den Grand-Prix-Wochenenden täglich erscheinenden Postille des Red-Bull-Teams, war der Williams-Pilot vor dem Großen Preis von Bahrain sogar eine Titelgeschichte wert.

Zwar gelangen Rosberg noch kein Grand-Prix-Sieg oder Podiumsplätze wie dem diesjährigen Senkrechtstarter Lewis Hamilton von McLaren-Mercedes. Dennoch sind seine Fähigkeiten nicht verborgen geblieben. Angeblich haben sich schon Flavio Briatore, Chef des Weltmeister-Teams Renault, und auch Honda und Toyota nach dem in Monte Carlo aufgewachsenen und dort lebenden Deutschen erkundigt.

„Dass es so ist, ist schön. Es ist immer gut für einen Fahrer, wenn über ihn gesprochen wird”, sagte Rosberg vor dem dritten Saisonlauf in Sachir. Aber letztlich interessiere ihn das weniger, „weil ich mich bei Williams wohl fühle”.

Als Meister der Nachwuchsklasse GP2 war er zu dem Rennstall gekommen, mit dem sein Vater Keke Rosberg 1982 Weltmeister geworden war. Bei dem Wüstenrennen in Bahrain 2006 legte er einen bemerkenswerten Formel-1-Einstand hin. Platz sieben im ersten Grand Prix, dazu noch die schnellste Rennrunde ließen sogar den sonst so kritischen Teamchef Frank Williams zu einem Lob hinreißen: „Aus dem Holz müssen Champions geschnitzt sein.”

Ein Jahr später ist Rosberg um einige Erfahrungen, aber auch etliche Enttäuschungen reicher. Ein siebter Platz gelang ihm im vergangenen Jahr nur noch einmal beim Großen Preis von Europa am Nürburgring. Am Saisonende belegte er den 17. Rang in der Fahrerwertung. Dass es nicht zu mehr reichte, lag auch an der Qualität seines Dienstautos. Mehrere Male sah er die Zielflagge nicht.

Am bittersten war aber der Ausfall am vergangenen Sonntag beim Grand Prix in Malaysia. Wegen eines Wasserlecks an seinem Williams musste er an Platz sechs liegend seinen Wagen abstellen. „In solchen Situationen muss man immer gucken, dass man das aus dem Kopf bringt, dass man nichts ändern kann und dass man eine gute Leistung gebracht hat”, meinte Rosberg mit einigen Tagen Abstand. „Trotzdem ist es schwierig gewesen, weil alles bis dahin richtig gelaufen ist.”

Dennoch sieht er sein Team auf dem richtigen Weg. Rückschläge wie im Vorjahr erwartet Rosberg nicht, auch weil Williams besser aufgestellt ist als vor einem Jahr. Derzeit stuft er seinen Arbeitgeber hinter McLaren-Mercedes, Ferrari und BMW-Sauber als Nummer vier ein, weit vor dem Team von Motorenlieferant Toyota. Steigerungspotenzial gibt es für Williams noch genug: „Wir sind noch immer nicht soweit zu sagen, wir haben das Optimale rausgeholt.”

Rosberg ist ein wesentlicher Faktor dabei. Er hat sein erstes Lehrjahr genutzt, viel gelernt und Routine gewonnen. „Ich habe gelernt, wo man Energie reintut, um das Beste rauszuholen”, sagte Rosberg. Sein Ehrgeiz und Wille ist groß: „Ich arbeite immer hart an mir und will mich in allen Bereichen verbessern, gerade als junger Fahrer.” Das Ziel ist, irgendwann den WM-Titel zu gewinnen. Am besten zwei Mal, auch damit die Vergleiche mit seinem Vater aufhören. Von Claas Hennig, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/sport/formel1/t/rzo328040.html
Samstag, 14. April 2007, 11:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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