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Freitag, 14. Juni 13

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Lewis Hamilton rast in die Formel-1-Rekordlisten

Sachir - Selbst Michael Schumacher ist in der Formel 1 nicht so durchgestartet wie Lewis Hamilton.

Rekord-Neuling

Lewis Hamilton jubelt zum dritten Mal in der Saison auf dem Podium.

Mit seinem zweiten Rang beim Großen Preis von Bahrain ist der erste dunkelhäutige Fahrer in seinem McLaren-Mercedes in die Rekordlisten gerast und hat seinen märchenhaften Aufstieg fortgesetzt.

Als erster Pilot schaffte es der 22-Jährige, in seinen ersten drei Grand-Prix-Rennen jeweils einen Podiumsplatz zu erobern. „Ich bin überglücklich. Drei Mal auf dem Podium in den ersten drei Rennen - was soll ich da noch sagen?”, sagte das britische Ausnahmetalent nach seinem Bravourstück in der Wüste und wunderte sich über sich selbst.

Nur der Brasilianer Felipe Massa verhinderte im Ferrari den ersten Erfolg des Aufsteigers. Den Coup will Hamilton nun im nächsten Rennen in Spanien nachholen: „Es gibt nur noch einen Schritt, und den hoffen wir in Barcelona hinzubekommen.” In Sachir stellte Hamilton zumindest schon einmal seinen Teamkollegen und zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso, der Fünfter wurde, in den Schatten. Mit dem Spanier, Ferrari- Pilot Kimi Räikkönen liegt Hamilton mit 22 Punkten in der Fahrerwertung sogar gleichauf.

Das Lob seiner Vorgesetzten war ihm gewiss. „Lewis ist super gefahren”, sagte Teamchef Ron Dennis über seinen Zögling, den er seit mehr als zehn Jahren auf die Formel 1 vorbereitet hat. Mercedes- Motorsportchef Norbert Haug staunte: „Das hätte ich nie gedacht. Und dann auch noch Mitführender in der WM. Das kann man sich wirklich nicht erträumen.” Die beiden Silberpfeil-Verantwortlichen können sich freuen: McLaren-Mercedes hat in dem Weltmeister der Gegenwart (Alonso) und dem Weltmeister der Zukunft (Hamilton) trotz des Ferrari-Duo Massa/Kimi Räikkönen wohl die derzeit stärkste Fahrerpaarung.

Dass da ein Super-Pilot heranwächst, hatte auch Michael Schumacher im vergangenen Jahr erkannt. Nach einem GP2-Rennen in der Türkei war der mittlerweile zurückgetretende Rekordweltmeister zu ihm gekommen und ihm zum „fantastischen Rennen” gratuliert. „Da klopfte mein Herz. Das waren unglaubliche Worte. Von einem, der sieben Mal Weltmeister geworden ist”, berichtete Hamilton.

Früher als Schumacher sammelt Hamilton Bestmarken in der Formel 1 ein: In seinem ersten Rennen war er fünf Runden lang an der Spitze des Feldes gefahren. In Sepang schaffte er die schnellste Rennrunde. Er war der erste Fahrer seit dem Kanadier Jacques Villeneuve, der gleich in seinem ersten Rennen einen Podestplatz eroberte.

Längst ist nicht nur in Großbritannien ein Hype um den Rennfahrer mit den karibischen Wurzeln ausgebrochen. Doch nicht nur wegen seiner Qualitäten auf der Rennstrecke hat sich Hamilton schnell Respekt verschafft. Er tritt sympathisch auf, ist fair zu den Kollegen. So fuhr er in der Auslaufrunde in Bahrain neben Sieger Massa, klatschte und hielt den linken Daumen hoch als Zeichen der Anerkennung.

Die Bodenhaftung droht Hamilton nicht zu verlieren. Dafür sorgt seine Familie, allen voran sein Vater und Manager Anthony sowie der behinderte jüngere Bruder Nicolas, der am Sonntag mit an der Strecke in Bahrain war. Von Claas Hennig, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/sport/formel1/t/rzo328251.html
Sonntag, 15. April 2007, 17:38 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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