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Freitag, 14. Juni 13

StürmerstarMan­che­ster (dpa) - „Ra­keten-Roo­ney” suchte nach Super­lati­ven für seinen furio­sen Last-Minute-Tref­fer beim 3:2-Sieg von Man­che­ster United gegen den AC Mai­land. Dies könnte „der wich­tigste Treffer meiner Kar­rie­re” gewe­sen...

FC Chelsea - FC LiverpoolLon­don - Der FC Chelsea hat seinen Liver­pool-Kom­plex in der Cham­pions League abge­legt und darf auf die erste Final-Teil­nahme in der „Kö­nigs­klas­se” hoffen. Der eng­lische Fuß­ball-Meis­ter kam im Halb­final-Hin­spiel zu...

Han­nover - Werder Bremens Stürmer Miros­lav Klose soll sich nach über­ein­stim­men­den Medien­berich­ten mit Verant­wort­lichen des FC Bayern München in Han­nover getrof­fen haben.

Lon­don(d­pa) - Fuß­ball-Natio­nal­tor­wart Jens Lehmann bleibt bei Arsenal London. „Ich werde noch ein Jahr bei Arsenal spie­len. Es ist ein großer Club mit sport­lichen Per­spek­tiven”, sagte der 37 Jahre alte Schluss­mann.

Bre­men - Deutsch­lands tor­hung­rigste Mann­schaft setzt inter­natio­nal auf Abwehr­stärke. „Es ist so, dass die Defen­sive gut funk­tio­nie­ren muss, damit unsere Offen­sive funk­tio­nier­t”...

Lon­don - Alan Ball, beim 4:2-Sieg nach Ver­län­gerung im WM-Finale England gegen Deutsch­land jüngs­ter Akteur der „Three Lions”, starb nach Angaben seines Sohnes Jimmy am 25. April im Alter von 61 Jahren an den Fol­gen...

Fußball-Genie Johan Cruyff wird 60

Hamburg - Er war in seiner aktiven Zeit ein Fußball-Genie und begnadeter als selbst ein Franz Beckenbauer, doch ein großer Titel war Johan Cruyff nicht vergönnt.

«König» Cruyff

Johan Cruyff kickt 2006 in einem All Star-Spiel zwischen Arsenal und Ajax.

„Johan war der bessere Spieler, aber ich bin Weltmeister”, sagte Beckenbauer einst über den Kopf der niederländischen Erfolgself der 70er Jahre.

Unlängst bei der Laureus-Verleihung in Barcelona stichelte Cruyff launig zurück: „Beckenbauer war zu seiner Zeit einer der besten Fußballer in Deutschland.” Am 25. April wird der Ästhet am Ball, der auch als Trainer jahrelang erfolgreich arbeitete, 60 Jahre alt.

Die Chance zum ganz großen Wurf bot sich Cruyff am 7. Juli 1974 ausgerechnet in Beckenbauers „Wohnzimmer”, dem Münchner Olympiastadion. Mit herzerfrischendem Offensivfußball war das von Rinus Michels trainierte „Oranje”-Team bis ins Finale der Weltmeisterschaft gestürmt und traf dort auf die Gastgeber, die eher mit Kampf und Kraft als Spielkultur so weit gekommen waren. Als Uli Hoeneß bereits in der 1. Minute den davonziehenden Cruyff von den Beinen holte und der englische Schiedsrichter Taylor auf den Punkt deutete, schien der Weg für die Krönung frei. Doch nach dem von Johan Neeskens verwandelten Strafstoß ließen sich die Niederländer dazu verleiten, den Gegner vorführen zu wollen und wurden prompt dafür bestraft. Eine einmalige Gelegenheit für Cruyff war vertan.

Der Mann mit der Rückennummer 14, den Rinus Michels bei Ajax Amsterdam in jungen Jahren entdeckt und gefördert hatte, war Alleinherrscher auf dem Feld, der auch einen Machtkampf mit den Trainern nicht scheute. Mit Spielwitz und Tordrang führte er seinen Heimatverein zwischen 1971 und 1973 drei Mal zum Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Sein letztes von 48 Länderspielen für „Oranje” bestritt Cruyff am 26. Oktober 1977 beim 1:0 gegen Belgien. Der Versuch von Bondscoach Ernst Happel, seinen Star für die WM 1978 zu reaktivieren, schlug fehl. Nach Ende seiner aktiven Laufbahn 1984 stieg „König” Johan mit Erfolg ins Trainergeschäft ein. Mit Ajax gewann er 1987 den Europacup der Pokalsieger, mit dem FC Barcelona fünf Jahre später die Champions League.

Ein Wendepunkt in Cruyffs Leben war der 26. Februar 1991. Auf der Rückfahrt vom Liga-Spiel in Valladolid klagte der „Barca”-Trainer über Magenschmerzen. Schwere Arme und Schweißausbrüche begleiteten das Unwohlsein. Durch die schnelle Untersuchung im Krankenhaus wurde ein schwerer Herzinfarkt bei dem Kettenraucher in letzter Minute vermieden. Eine Bypass-Operation folgte. Es sei „dem sechsten Sinn meiner Frau zu verdanken, dass ich noch lebe”, sagte Cruyff damals. Ehefrau Danny, zwei Töchter und Sohn Jordi, der selbst später für den FC Barcelona die Fußballschuhe schnürte, halfen ihm, die schwere Krise zu überwinden.

Später rief der am 25. April 1947 in Amsterdam geborene Ausnahme-Kicker die Johan-Cruyff-Stiftung zur Unterstützung von Projekten für arme und behinderte Kinder ins Leben und gründete eine Johan-Cruyff-Universität. Was Europas Fußballer des Jahrhunderts heute noch mit dem „Kaiser” verbindet: Er ist in seiner Heimat als ebenso scharfzüngiger Fußball-Kritiker gefürchtet wie Beckenbauer hier zu Lande. Von Jörg Obergethmann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/sport/fussball/t/rzo330522.html
Mittwoch, 25. April 2007, 9:27 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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