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Samstag, 25. Jan. 20

Container im Hamburger HafenMün­chen/Ber­lin - Die deut­sche Wirt­schaft ist bester Laune: Im April ver­bes­serte sich die Stim­mung bei den Unter­neh­men dank guter Geschäfte und Per­spek­tiven stärker als von Exper­ten erwar­tet.

Ham­burg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 25.4.2007 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

NEW YORK - Der Euro ist am Mitt­woch auf Tuch­füh­lung zu einem neuen Rekord geblie­ben, hat sich aber seit dem späten Nach­mit­tag nicht mehr bedeu­tend bewegt.

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im elek­tro­nischen Handel (Xetra) am 25.4.2007 um 17:55 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Den Haag - Die bereits fest ver­abre­dete größte Ban­ken­fusion aller Zeiten ist gefähr­det. Ein Drei­erbünd­nis um die Royal Bank of Scot­land (RBS) will die bri­tische Bar­clays Bank aus dem Rennen um das nie­der­län­dische...

Frank­fur­t/Main - Fol­gende Sorten- und Devi­sen­kurse wurden am 25.4.2007 um 15:55 Uhr fest­gestellt. Sor­ten­kurse Devi­sen­kurse Ankauf Verkauf Geld/An Brie­f/Ver­kauf (in Euro) (in Euro) USA 1 USD 0,715 0,753 0,7311 0,7343...

Führungskrise bei Siemens: Kleinfeld nimmt seinen Hut

München - In der Siemens-Krise wirft Vorstandschef Klaus Kleinfeld das Handtuch und verlässt den Konzern spätestens im Herbst. „In diesen Zeiten braucht das Unternehmen Klarheit über seine Führung. Daher habe ich mich entschlossen, für die Verlängerung meines Vertrags nicht mehr zur Verfügung zu stehen”, sagte Kleinfeld in München.

Klaus Kleinfeld

Sie­mens-Chef Klaus Klein­feld geht.

Maßgebliche Aufsichtsräte hatten dafür plädiert, die Abstimmung über seine Vertragsverlängerung zu verschieben. Dies wollte der 49-Jährige nicht hinnehmen und entschied sich, seinen Hut zu nehmen. Im Konzern geht man derzeit davon aus, dass der Vorstandsvorsitzende seinen bis 30. September 2007 laufenden Vertrag noch erfüllen wird. Über einen Nachfolger wurde noch nicht entschieden.

Die Führungskrise bei Deutschlands größtem Elektrokonzern erreicht damit nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer einen neuen Höhepunkt. Der künftige Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme dankte Kleinfeld für seine Arbeit. „Siemens steht heute wirtschaftlich besser da, denn je.” Unter Kleinfelds Führung sei das Unternehmen strategisch neu ausgerichtet worden.

Ursprünglich war fest mit einer Vertragsverlängerung gerechnet worden. Allerdings plädierten einige Aufsichtsräte für einen kompletten personellen Neuanfang. Andere waren dafür, die Entscheidung zu verschieben, bis endgültig klar ist, dass Kleinfeld nicht in den Schmiergeldskandal hineingezogen ist. Allerdings hätte eine Verschiebung Kleinfeld schwer beschädigt. Daher zog er nun selbst die Konsequenzen. „Das Unternehmen muss uneingeschränkt handlungsfähig bleiben”, sagte er.

Über die Nachfolge-Diskussion im Aufsichtsrat wurde zunächst nichts bekannt. In den vergangenen Tagen war in Branchenkreisen hartnäckig Linde-Chef Wolfgang Reitzle genannt worden. Zwar erklärte der Linde-Konzern, dieser stehe nicht zur Verfügung. Dennoch hielten sich die Spekulationen rund um Reitzle weiter. Dem früheren DaimlerChrysler- und VW-Manager Wolfgang Bernhard werden in Branchenkreisen dagegen keine Chancen gegeben.

Kleinfeld nützten am Ende auch die - am Dienstagabend vorgelegten - guten Geschäftszahlen bei Siemens nichts mehr. Der Gewinn stieg stärker als von Analysten erwartet um 36 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um zehn Prozent auf 20,6 Milliarden Euro zu. Damit hat die Schmiergeldaffäre weiterhin kaum Auswirkungen auf das operative Geschäft. Die Börse wertete die Zahlen positiv. Der Siemens-Aktienkurs stieg am Morgen um knapp zwei Prozent auf 90,80 Euro. Nach der Rücktritts-Ankündigung Kleinfelds rutschte der Kurs leicht ins Minus.

Laut Einschätzung in Unternehmenskreisen sind die Rücktritte bei Siemens auch ein Signal an die mächtige US-Börsenaufsicht SEC. Diese fordere neben einer umfassenden Aufklärung des Skandals auch personelle Konsequenzen an der Spitze. Cromme betonte in einer Mitteilung, Kleinfeld habe sich konsequent für eine Aufarbeitung der Korruptionsfälle eingesetzt. Unabhängige Untersuchungen hätten keinerlei Anhaltspunkte für ein persönliches Fehlverhalten oder eine Mitwisserschaft ergeben.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/wirtschaft/t/rzo330275.html
Mittwoch, 25. April 2007, 18:13 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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