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Sonntag, 26. Jan. 20

Container im Hamburger HafenMün­chen/Ber­lin - Die deut­sche Wirt­schaft ist bester Laune: Im April ver­bes­serte sich die Stim­mung bei den Unter­neh­men dank guter Geschäfte und Per­spek­tiven stärker als von Exper­ten erwar­tet.

Ham­burg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 25.4.2007 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

NEW YORK - Der Euro ist am Mitt­woch auf Tuch­füh­lung zu einem neuen Rekord geblie­ben, hat sich aber seit dem späten Nach­mit­tag nicht mehr bedeu­tend bewegt.

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im elek­tro­nischen Handel (Xetra) am 25.4.2007 um 17:55 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Den Haag - Die bereits fest ver­abre­dete größte Ban­ken­fusion aller Zeiten ist gefähr­det. Ein Drei­erbünd­nis um die Royal Bank of Scot­land (RBS) will die bri­tische Bar­clays Bank aus dem Rennen um das nie­der­län­dische...

Frank­fur­t/Main - Fol­gende Sorten- und Devi­sen­kurse wurden am 25.4.2007 um 15:55 Uhr fest­gestellt. Sor­ten­kurse Devi­sen­kurse Ankauf Verkauf Geld/An Brie­f/Ver­kauf (in Euro) (in Euro) USA 1 USD 0,715 0,753 0,7311 0,7343...

Russischer Milliardär übernimmt 30 Prozent der Strabag

Wien - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (39) steigt überraschend mit 30 Prozent bei dem österreichischen Baukonzern Strabag SE ein. Deshalb wird der ursprünglich für Anfang Mai geplante Börsengang des Unternehmens voraussichtlich auf den kommenden Herbst verschoben.

Oleg Deripaska

Der rus­sische Indus­trie­magnat Oleg Deri­paska über­nimmt knapp ein Drittel der Anteile an der Stra­bag. (Archiv­bild)

Dies sagte der Mehrheitseigner und Strabag-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Haselsteiner auf einer vorgezogenen Bilanzpressekonferenz in Wien. Die Beteiligung des russischen Oligarchen war am Dienstagabend bekannt geworden. Derzeit gehört die Strabag SE noch zu 50 Prozent und einer Aktie der Familie Haselsteiners. Deripaska werde in das bisherige Eigentümer-Syndikat aufgenommen, das aus seiner Familie sowie der Raiffeisen/UNIQA-Gruppe besteht. Über die Kapitalerhöhung erhält das Unternehmen 1,05 Milliarden Euro an frischem Kapital. Deripaska, der am Mittwoch an den Beisetzungsfeierlichkeiten für Ex- Präsident Boris Jelzin teilnahm, wird an diesem Donnerstag in Wien erwartet.

Nach Aussagen des Strabag-Chefs handelt es sich bei dem Einstieg des zweitreichsten Mannes Russlands um eine rein strategische Beteiligung. „Wer in Europa Nummer eins sein will, muss Nummer eins in Russland sein”, meinte Haselsteiner. Durch den Einstieg des Oligarchen stelle sich für die Strabag nicht mehr „die Frage der Aufträge (...) sondern es geht um die Frage, mit welchen Kapazitäten wir diese bewerkstelligen können”. Bei der Vereinbarung gehe es darum „Marktanteil gegen Know How zu tauschen”. Nach der am Mittwoch vorgelegten Bilanz 2006 hat der Konzern im vergangenen Jahr seinen Umsatz von 6,956 auf 9,431 Milliarden Euro steigern können. Das Ergebnis vor Steuern stieg von 134,7 Millionen Euro auf 287,2 Millionen Euro.

Haselsteiner geht davon aus, dass für die an der Frankfurter Börse notierte Strabag AG Köln „mit großer Wahrscheinlichkeit” ein Pflichtangebot notwendig wird. Die deutsche Finanzmarktaufsicht werde durch den Einstieg Deripaskas in das Eigentümersyndikat wohl darauf bestehen.

Nach Angaben des russischen „Forbes”-Magazins ist Deripaska mit einem Vermögen von umgerechnet rund 16,8 Milliarden Dollar (12,4 Mrd Euro) der zweitreichste Russe. Er hält die Aktienmehrheit am neuen Aluminiumriesen aus den fusionierten russischen Konzernen RusAl und SUAL. Er gilt als erster wirklicher Global Player unter Russlands Oligarchen. Über seine Holding Basic Element (BasEl) kontrolliert Deripaska den Maschinenbauer Russkije Maschiny, Unternehmen im Banken- und Versicherungssektor, Bau- und Immobilienfirmen sowie den Flugzeugbauer Aviakor. Außerdem ist er in der Automobilbranche aktiv.

Die Strabag rechnet nach ihrem langfristigen Geschäftsplan damit, das Umsatzniveau in Russland bis 2010 auf 600 Millionen Euro zu verdreifachen. Diese Annahmen seien aber „sehr konservativ und spiegeln nur die Weiterentwicklung des Geschäfts wider, das wir derzeit nur im Großraum Moskau und nur im Hochbau haben”, sagte Haselsteiner bereits im vergangenen Jahr der APA: „Wir wollen in Russland auch Straßen bauen.” Der Nachholbedarf sei enorm. Insgesamt könnte die Bauleistung in Russland für die Strabag in vier oder fünf Jahren die in Österreich von rund zwei Milliarden Euro überholen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/wirtschaft/t/rzo330562.html
Mittwoch, 25. April 2007, 13:53 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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