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Mittwoch, 02. Mai 07

Palais im Neuen GartenPots­dam - An der Glie­nicker Brücke über die Havel endet Berlin, und es beginnt eine Welt der Seen und Wiesen, Schlös­ser und Gärten. Hier, am Nor­drand von Pots­dam, erholen sich die Ber­liner vom Groß­stadt­leben.

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Raus aus der Stadt: Eine Landpartie zu den Seen Potsdams

Potsdam - An der Glienicker Brücke über die Havel endet Berlin, und es beginnt eine Welt der Seen und Wiesen, Schlösser und Gärten.

Palais im Neuen Garten

Ein Spaziergang im Neuen Garten verspricht Erholung. (Bild: SPSG/Immel/dpa/gms)

Hier, am Nordrand von Potsdam, erholen sich die Berliner vom Großstadtleben.

Im Frühling spazieren sie durch die Parks, im Sommer legen sie sich ins Gras oder springen ins klare Wasser. Die Idylle ist nur 30 Autominuten vom Zentrum Berlins entfernt. Für Touristen ist sie ein lohnender Ausflug an einem langen Berlin-Wochenende. Eigentlich aber ist Potsdams grüne Seite eine eigene Kurzreise wert.

Das Zentrum der Potsdamer Seenlandschaft ist die Havel. Oberhalb der Glienicker Brücke weitet sie sich zu einem breiten Becken, auf dem man segeln oder rudern kann. Westlich schließen sich Jungfernsee und Heiliger See, südlich Glienicker Lake und Tiefer See an, bis der Fluss sich wieder verengt und durch Potsdam nach Süden mäandert.

An einem schönen Sonntag, wenn halb Berlin mit Kühltaschen und Luftmatratzen anrückt, kann es vor allem auf den Liegewiesen an Jungfernsee und Heiligem See und an den Badestellen entlang der Havel eng werden. Dann fühlt man sich wie im Freibad, die Radios plärren, die Kinder schreien, und der Geruch von Grillwurst wabert durch die Luft. Aber selbst an solchen Tagen gibt es immer noch genügend Platz für eine ruhige Wanderung - zum Beispiel durch den Neuen Garten.

Das 74 Hektar große Areal ist nicht annähernd so überlaufen wie zum Beispiel Schloss Sanssouci und Potsdams Innenstadt. Ein Rundgang dauert etwa zwei Stunden und führt vorbei an historischen Bauten und einer schönen Parklandschaft. Der Neue Garten wurde im späten 18. Jahrhundert auf einem alten Obst- und Weinanbaugelände angelegt, als Preußens König Friedrich Wilhelm II., ein Neffe von Friedrich dem Großen, einen „sentimentalen Landschaftsgarten” in Auftrag gab.

Im Gegensatz zum im französischen Stil durchkomponierten Park Sanssouci seines strengen Vorgängers wollte der von seinen Untertanen „dicker Wilhelm” genannte König es für „seinen” Garten lockerer angehen lassen. Er bestellte eine Anlage nach englischem Vorbild: naturbelassen und leger. Dazu wurden hier und da historisierende Gebäude eingestreut, wie die klassizistische Orangerie, deren Seiteneingang von einer Sphinx und ägyptischen Säulen bewacht wird.

Der Gartenrundgang beginnt am besten am nördlichen Ende. Bei schönem Wetter kann man sich dort zunächst in der ehemaligen Meierei stärken, in der eine Brauerei mit Terrassenrestaurant untergebracht ist. Gleich um die Ecke liegt das wichtigste Bauwerk des Gartens: Cecilienhof. Das Jagdschloss wurde 1913 im englischen Tudorstil als Domizil des Kronprinzen errichtet. Bekannt wurde es aber als der Ort, in dem die Siegermächte 1945 das „Potsdamer Abkommen” unterschrieben.

Tritt man aus Schloss Cecilienhof unter die Eichen des anliegenden Gartenareals, ist man wieder mitten in der Idylle. Nach Osten wandert man zum „Grünen Haus”, einem ehemaligen Winzerhaus. Direkt daneben befindet sich eine beliebte Liegewiese, von der im Sommer mancher Sonnenbadende zur Abkühlung direkt in den Heiligen See hüpft, obwohl das Baden hier untersagt ist. Wer sich an die Regeln halten und dennoch aus der Landpartie einen Badeurlaub machen will, findet aber auch genügend Gelegenheiten im weiteren Verlauf der Havel nach Süden.

Informationen: Besucherzentrum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Postfach 60 14 62, 14414 Potsdam (Tel. 0331/969 42 02).

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten: www.spsg.de

Potsdam Tourismus Service: www.potsdamtourismus.de Von Frank-Daniel Jagdt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/magazin/reise/deutschland/t/rzo331126.html
Freitag, 27. April 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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