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Mittwoch, 02. Mai 07

Palais im Neuen GartenPots­dam - An der Glie­nicker Brücke über die Havel endet Berlin, und es beginnt eine Welt der Seen und Wiesen, Schlös­ser und Gärten. Hier, am Nor­drand von Pots­dam, erholen sich die Ber­liner vom Groß­stadt­leben.

-Die­mitz - Ein knappes Dutzend Leute steht am Labus­see in der Meck­len­bur­gischen Seen­platte. „Ich hoffe, ihr habt gut gefrühstück­t”, sagt Rüdiger Delmas in ihre Rich­tung.

Kiel - Wer in Kiel aus dem Zug steigt, landet fast schon mit einem Fuß im Hafen. Durch das Kai­ser­por­tal am Ost­flü­gel, das zur Jahr­hun­dert­wende eigens für den Besuch Kaiser Wil­helms II.

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Du­der­stadt - Große Straßen und große Städte gibt es im Eichs­feld nicht. Zu seinen Vorzü­gen gehört eine aus­geprägte Geruh­sam­keit. Bis zum Ende der DDR teilte die deutsch-deut­sche Grenze die Region in Nord­hes­sen...

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Ausflug in die Unterwelt: Gewölbegänge locken nach Zeitz

Zeitz - Es ist an diesem Wintertag nicht gerade lauschig warm in der alten Bischofs- und Herzogstadt Zeitz.

Zeitz

Zeitz lockt mit einem Netz von Gewölbegängen. (Bild: Zeitz/Kreil/dpa/gms)

Und doch fordert Andreas Wilke die Touristengruppe auf, die Jacken auszuziehen: „Sonst werden sie in unserer Unterwelt schwitzen”, sagt er.

Wilke ist Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Unterirdisches Zeitz. In dieser Funktion wacht er über einen besonderen Schatz der mehr als 1000 Jahre alten Stadt im Südosten Sachsen-Anhalts: Unter dem ältesten Viertel befinden sich viele Gewölbe und Ganganlagen.

Die unterirdische Welt entstand im 15. und 16. Jahrhundert. Die Tongewölbe dienten zur Lagerung des damaligen Hauptnahrungsmittels Bier. Der Gerstensaft wurde in den Sommermonaten in die feuchten, vor jedem Windzug geschützten Gänge gebracht. „Bier war anders als heute nicht nur Volksgetränk, sondern Grundnahrungsmittel”, erklärt Wilke. Rund 9000 Meter Unterwelt entstanden, teilweise bis zu 30 Meter tief.

Ursprünglich sollen die meisten Gewölbe und Gänge isoliert voneinander errichtet worden sein. Vor allem im Zweiten Weltkrieg, wurden sie zu Luftschutzkellern ausgebaut und miteinander verbunden. Zu DDR-Zeiten verfielen sie. Schon kurz nach der Wende, im Mai 1990, beschloss der Vorstand des neu gegründeten Vereins, das weit verzweigte System zu sichern. Stadt, Land und Bund stellten Mittel für die Restaurierung zur Verfügung. Am 19. Juni 1992 wurde der erste Bauabschnitt zum 1025-jährigen Bestehen der Stadt eingeweiht.

Die Touristen, die Wilke rund acht Meter unter der Straße durch das Gangsystem führt, sind ihm dankbar für den Tipp, die Jacken abzulegen. Die Temperatur liegt unter der Erde bei 11 bis 13 Grad. Gelbe Regenmäntel schützen vor der Luftfeuchtigkeit und dem Schmutz der braunen, in den Buntsandstein getriebenen Wände.

Rund 15 000 Besucher bestaunen jedes Jahr die unterirdische Welt. Zwar gebe es in anderen Städten Ostthüringens und Westsachsens Tiefkeller, sagt Wilke, doch diese seien nach Alter, Anlage und Zweck nicht mit denen in Zeitz vergleichbar.

Die Initiatoren lassen sich immer wieder etwas Besonderes einfallen: So gibt es rund um Halloween Grusel-Führungen. Dann wird das Gangsystem zu einer Geisterbahn. Auch für Kinder gibt es spezielle Aktion. Auf Bestellung organisiert der Verein eine Schatzsuche in den Gewölben.

Der etwa 700 Meter lange Marsch unter der Stadt hindurch endet für die Touristen dort, wo er begonnen hat - in einem Bürgerhaus am Altmarkt. Zum Abschluss bietet Wilke seinen Gästen gern einen Schluck Grottenbräu an. Dieses Bier stammt zwar nicht direkt aus Zeitz, wird aber, wie Wilke betont, nach einem alten Zeitzer Rezept hergestellt.

Informationen: Zeitz-Information, Altmarkt 16, 06712 Zeitz, Telefon: 03441/832 91 oder 03441/194 33, E-Mail: fremdenverkehr@zeitz.de

Stadt Zeitz: www.zeitz.de

Ausflug in die Unterwelt: www.unterirdisches-zeitz.de Von Erik Nebel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/magazin/reise/deutschland/t/rzo311634.html
Freitag, 02. Februar 2007, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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