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Mittwoch, 02. Mai 07

Frank­fur­t/Main - Freien Ein­tritt zu staat­lichen Museen, Monu­men­ten, archäo­logi­schen Stätten und anderen Kul­tur­insti­tutio­nen haben Ita­lien-Urlau­ber während der „Set­timana della Cul­tura”, der Kul­tur­woche.

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Ham­burg - Sport­fischer können im Sommer bei einem Angel­wett­kampf in Nor­wegen ihr Geschick zeigen. Vom 29. bis 30. Juni werden am nord­nor­wegi­schen Salan­genf­jord in Troms rund 2500 Angler erwar­tet...

Frank­fur­t/Main - Die Skyline von Frank­furt soll beim „Wol­ken­krat­zer-Fes­tival” aus Sand nach­gebaut werden. Am 12. und 13. Mai werden sechs Künst­ler die Hoch­haus-Sil­hou­ette auf dem Goethe­platz mitten in der Stadt aus...

Mün­chen - Auf der künst­lichen Insel The Palm Jumei­rah in Dubai ent­steht ein neues Luxus­hotel. Es soll 213 Zimmer, 45 Apart­ments und 45 Resi­den­zen bekom­men und 2009 fertig sein.

Köln - In der Picar­die im Norden Frank­reichs eröff­net ein neuer Center Parc. Er bietet 861 Feri­enhäu­ser, dar­unter 470 der „Pre­mium” und 136 der „VIP”-Klas­se, alle im „ka­nadi­schen Stil”.

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Der Aida-Neubau soll Seereisen weiter ankurbeln

Hamburg - Der rote Kussmund am Bug ist der gleiche wie bei den bisherigen Aida-Schiffen.

AIDA

Die neue „Aidadiva” hat nun sieben statt drei Restaurants. (Bild: dpa)

Auch das Clubschiff-Konzept wird auf der „Aidadiva” nicht auf den Kopf gestellt.

Doch das neue Flaggschiff der Kreuzfahrtreederei Aida Cruises, das am 20. April in Hamburg getauft wird, hat mehr zu bieten, als Fans von Aida-Reisen gewohnt sind. Auf dem 252-Meter-Schiff ist nicht nur fast alles größer als auf der „Aidacara”, „Aidavita” und „Aidaaura” - auch viele Neuheiten erwarten die Passagiere.

Von den Größenordnungen einer „Queen Mary 2” ist die „Diva” zwar entfernt. Die neuen Dimensionen innerhalb der Aida-Flotte zeigen aber ein paar Daten: Die „Aura” und die „Vita” haben 633 Kabinen, bei der „Diva” sind es 1025, darunter erstmals bei Aida Cruises auch 18 Suiten. Der Wellness-Bereich wächst von 1200 auf 2000 Quadratmeter. Für die bis zu 2050 Passagiere gibt es nun sieben statt drei Restaurants.

„Herzstück des Schiffes und ein Novum in der Kreuzfahrtindustrie” ist das „Theatrium”, sagt Kai Bunge, Architekt und Schiffsdesigner aus Hamburg. Zusammen mit seinem Partner Siegfried Schindler hat er bisher alle Aida-Schiffe entworfen. Das „Theatrium” mit einer großen Bühne unter einer Glaskuppel reicht über drei Decks. Fünf Mal am Tag sollen die „Aidadiva”-Gäste im „Theatrium” eine Show erleben - mit Jongleuren, Clowns und anderen Varieté-Künstlern.

Neue Wege geht Aida Cruises auch im „Markt-Restaurant” am Heck auf Deck 9. Hier wird das Büfett jetzt präsentiert wie in einem Feinkost-Supermarkt samt Wursttheke. Hinter den Auslagen mit dem Obstsalat stapeln sich Bananen, Äpfel und Ananas meterhoch in breiten Regalen.

Neu für Aida ist auch das Glasdach über Teilen des Spa-Bereiches, das bei gutem Wetter beiseite geschoben werden soll. Die Saunen mit Seeblick sind Teil des „All-inclusive”-Angebotes, für Anwendungen müssen die Gäste aber extra zahlen. Neu ist auch die Spa-Suite mit Privatsauna und Wasserbett. Sie soll vermietet werden, sagt Spa-Managerin Roswitha Benner. Drei Stunden kosten 180 Euro - zuzüglich der Anwendungen. Kommt die Spa-Suite gut an, bietet Aida Cruises in den weiteren Neubauten unter Umständen mehr solcher Möglichkeiten.

Ihren ersten Sommer wird die „Aidadiva” im Mittelmeer kreuzen, der Basishafen ist Palma de Mallorca. Im Winter 2007/08 geht es von Teneriffa aus zu den anderen Kanaren und nach Madeira. Die „Aidadiva” und die anderen „Sphinx”-Klasse-Schiffe sollen dazu beitragen, Seereisen in Deutschland noch populärer zu machen. Und nicht nur beim Deutschland-Marktführer wächst das Angebot, auch andere Reedereien feiern in den kommenden Wochen Jungfernfahrten von Neubauten. Darunter sind mit der „Liberty of the Seas” von Royal Caribbean International, der „Costa Serena” und der „MSC Orchestra” drei Schiffe mit 3000 Betten und mehr an Bord.

Aida Cruises sei „überzeugt , dass es derzeit keine Grenze für das Passagierwachstum auf dem deutschen Markt gibt”, sagt Kunze. Mit vier Schiffen der „Sphinx”-Klasse werde der Anbieter aber künftig „gut bedient” sein. Die nächste Ausbaustufe wären dann wohl auch hier Schiffe mit etwa 3000 Betten. Konkrete Pläne für neue Bestellungen gibt es zwar noch nicht, doch es sei schon klar: Kleinere Schiffe mit Kussmund am Bug als die „Diva” werde die Reederei „nicht mehr bauen”. Von Christian Röwekamp, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/magazin/reise/t/rzo329214.html
Donnerstag, 19. April 2007, 11:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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