IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Mittwoch, 02. Mai 07

Nicole KidmanLos Ange­les - Oscar-Preisträ­gerin Nicole Kidman will den Mon­roe-Klas­siker „Wie angelt man sich einen Mil­lionär” neu ver­fil­men. Dem „Hol­lywood Repor­ter” zufolge wird die Schau­spie­lerin mit ihrer Pro­duk­tions­fir­ma...

Ivana BaqueroLos Ange­les - Die zwölf Jahre alte spa­nische Schau­spie­lerin Ivana Baquero wird ihren ersten eng­lisch­spra­chi­gen Film drehen. Nach ihrem welt­wei­ten Erfolg in dem düs­teren Fan­tasy-Drama „Pans Laby­rinth” unter der Regie...

Los Ange­les - „Ali­en”-Star Sigour­ney Weaver will ihr Comedy- Talent erneut unter Beweis stel­len. Dem „Hol­lywood Repor­ter” zufolge ver­han­delt sie mit Uni­ver­sal Pic­tures um eine der Haup­trol­len in der Komödie „Ba­by...

Los Ange­les - Der ame­rika­nische Film- und Thea­ter­schau­spie­ler Frank Lan­gella („Su­per­man Returns”) ist von Ron Howard („The Da Vinci Code - Sakri­leg”) für das Polit­drama „Frost/Ni­xon” ver­pflich­tet worden.

Los Ange­les - Als Gla­dia­tor ließ sich Russell Crowe von Ridley Scott in eine Rüstung zwän­gen. Nun will der bri­tische Regis­seur seinem aus­tra­lischen Star Stretch­hosen ver­pas­sen.

Frank­fur­t/Main - Ber­mudas sind der Mode­trend für den Sommer - sowohl für Frauen als auch für Männer. Das berich­tet die Fach­zeit­schrift „Tex­til­wirt­schaft”.

Orchideen: Ein Hauch von Exotik

Dahlenburg - Sie kommen von weit her und betören mit ihrer exotischen Schönheit immer mehr Menschen: Orchideen aus der Himalaya-Region, von den Philippinen, aus Süd- und Mittelamerika.

Orchideengarten

Im Orchideengarten Karge in Dahlenburg gibt es 450 reine Arten. (Bild: dpa)

Orchideenzüchter Joachim Karge aus Dahlenburg im Kreis Lüneburg ist zwischen den Tropenblüten in den Gewächshäusern seines Vaters aufgewachsen. „Der Reiz des Züchtens liegt in Überraschung, was letztlich dabei herauskommt”, sagt der 64-Jährige. Mit 450 reinen Orchideenarten und weit mehr gekreuzten Arten ist das über 100 Jahre alte Familienunternehmen einer der größten Zuchtbetriebe in Deutschland.

Rund 45 noch aktive deutsche Orchideenzüchter und -händler deckten knapp ein Viertel des Bedarfs im Land, sagt Matthias Bremkens, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Orchideen-Betriebe. Seit der ersten Energiekrise hätten etwa 30 Prozent der Betriebe dicht gemacht oder umgestellt. Zurzeit werden in Deutschland im Jahr rund vier Millionen Orchideen produziert und vermarktet, weiß Bremkens. Das seien nur zehn Prozent der gesamten EU-Produktion. Doch der Hauch von Exotik findet sich immer häufiger in deutschen Wohnstuben. Der Verkauf steige jährlich um 20 Prozent, EU-weit sogar um 30, sagt Bremkens. Orchideen üblicher Topfgröße kosten je nach Sorte beim Züchter zwischen 10 und 30 Euro.

Wer die Farbvariationen und Formenvielfalt in den 13 Gewächshäusern in Dahlenburg sieht, glaubt sofort, dass die Natur rund 25 000 Orchideenarten hervorgebracht hat. Weil die Naturformen unter Artenschutz stehen und nicht importiert werden dürfen, werden sie von den Züchtern in jahrelanger Geduldsarbeit vermehrt und herangezogen. „Schwierig ist die lange Zeit zwischen Kreuzung und Endprodukt”, sagt Joachim Karge. Die Schnellsten blühen nach sechs Jahren zum ersten Mal, andere brauchen bis zu zwölf Jahren.

„Wilde Orchideen wachsen fast überall, sogar nördlich des Polarkreises”, weiß der Züchter. Auch in Deutschland seien 45 Arten heimisch. „Wir kultivieren aber nur die aus den Tropen und Subtropen.” Um neues Zuchtmaterial einzukaufen, legt Karge mit seiner Tochter Marei (28) viele Flugkilometer zurück. „Taiwan ist sehr 'in'. Dort gibt es viele Besonderheiten”, sagt die Diplom-Ingenieurin für Zierpflanzenbau.

Ob Schmetterlings-, Frauenschuh- oder Brautorchidee, wie die weiß blühende Coelogyne Cristata in der ehemaligen DDR genannt wurde, - meterhohe Pflanzen mit prachtvollen Rispen oder handtellergroßen Blüten bis Kleinstausgaben mit nur stecknadelkopfgroßen Blüten sind unter den Dahlenburger Glasdächern zu bewundern - ein Meer von gesprenkelten, geflammten schlicht faszinierenden Naturkunstwerken.

Die „Phalaenopsis” wird von den Deutschen am meisten geliebt, weiß Karge. Der Großteil dieser nachgezüchteten Orchidee komme aus den Niederlanden auf den Markt. In Dahlenburg werden dagegen besondere Farben und Formen gezüchtet. „Das ist eine pflegeleichte Pflanze auch für junge Menschen, die noch wenig Erfahrung in der Blumenpflege haben”, sagt Marei Karge. „Wer einmal eine hatte, will wieder eine haben - auch wegen ihrer langen Blütezeit. Es gibt so etwas wie das Orchideen-Fieber.” Die bis zu einem Jahr und häufig auch mehrfach blühende Orchidee darf lieber mal vergessen werden als kaputt gegossen.

Mehr als 100 eigene Orchideenarten haben die Karges in fast 50 Jahren gezüchtet. Sie sind alle im weltweiten Register The Royal Horticulture Society London verzeichnet. Immer wieder gibt es Preise auf den Ausstellungen für besondere Zuchterfolge. So erhielt Karges zartrosa Neuzüchtung „Doriella Loki Schmidt” 2003 von der Deutschen Orchideengesellschaft - der Lobby der Liebhaber - die Goldmedaille. Der Dahlenburger Orchideen-Garten mit seiner besonderen botanischen Vielfalt ist für jedermann zu besichtigen.

Orchideen-Garten: www.karge-orchideen.de Von Karin Ridegh-Hamburg, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/magazin/szene/t/rzo326334.html
Donnerstag, 05. April 2007, 15:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Das Kultur-Journal zum Download
Druckversion