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Mittwoch, 02. Mai 07

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Auf dem Sprung: Rope Skipping findet immer mehr Anhänger

Rüsselsheim - Mit gemütlichem Seilhüpfen auf dem Schulhof haben diese Übungen nicht mehr viel zu tun: Mit Anlauf springen Anja Schuster und Mira Waterkotte zusammen in zwei entgegengesetzt geschwungene Seile, schlagen Rad und schnellen in den Handstand.

Rope Skipping

Mitglieder der Gruppe „Flying Ropes” vom Sportverein TG Rüsselsheim. (Bild: dpa)

Von dort geht es in den Liegestütz und dann zurück in die Ausgangsposition. Angetrieben werden sie dabei von dröhnendem Discobeat. Rope Skipping nennt sich diese schweißtreibende Kombination aus Seilspringen, Turn- und Showelementen. Bundesweit findet die Sportart immer mehr Anhänger. Manfred Blauhut vom Deutschen Turner-Bund (DTB) sagt: „Selbstverständlich lässt sich nicht von einem Boom wie beim Fußball oder Handball sprechen. Aber der Zulauf ist für so eine junge Sportart doch gut.” Allein in Hessen gebe es inzwischen rund 50 Vereine mit 1500 Sportlern, schätzt der Hessische Turnverband. Gleichzeitig ist Hessen eines der erfolgreichsten Bundesländer. Bei nationalen und internationalen Turnieren belegten die Mannschaften stets vordere Plätze, sagt die Landesfachwartin für Rope Skipping, Signe Richter. Für sie ist Hessen „die Rope Skipping-Hochburg Deutschlands”.

Richter ist seit 13 Jahren auch Trainerin eines der bundesweit erfolgreichsten Vereine: Den „Flying Ropes” der Turngemeinschaft (TG) Rüsselsheim. Bei den deutschen Team-Meisterschaften im Februar im ostwestfälischen Bielefeld-Brackwede stellten die Titelverteidiger gleich zwei neue deutsche Rekorde auf und qualifizierten sich frühzeitig für die kommende Europameisterschaft in den Niederlanden.

Bei den Wettkämpfen wird zwischen den Disziplinen Speed- und Freestyle unterschieden. Letzteres ist eine Art Kür, meist mit Musik. Jeder Sportler stellt dabei eine Folge von Sprüngen zusammen, ein Kampfgericht bewertet die Leistung je nach Schwierigkeit. So gibt ein „Double Under Cross”, bei dem der Sportler einmal hoch springt und das Seil zwei Mal unter sich hindurch schwingt, mehr Punkte als ein einfacher Sprung, bei dem nur die Beine gegrätscht werden. „Bewertet wird nicht nur die technische Ausführung, sondern auch die Kreativität der Zusammenstellung”, erklärt Richter. Speed-Disziplinen gibt es verschiedene, immer müssen die Sportler in einer vorgegebenen Zeit möglichst oft einen vorgegebenen Sprung absolvieren.

In Rüsselsheim trainieren auch Mira und Anja. Sie erklären, worauf es ankommt: „Um erfolgreich zu sein, gehört Talent sicherlich dazu. Aber wichtig ist, sich einfach Mühe zu geben.” Beides trifft auf Sebastian Deeg zu. Der 21-Jährige ist mehrfacher deutscher Meister im Rope Skipping und wurde 2006 Zehnter bei der Weltmeisterschaft in Toronto. Innerhalb von drei Minuten springt er weit mehr als 400 Mal über sein Seil. „Natürlich gab es am Anfang Vorurteile, weil viele denken, das hier sei ein reiner Mädchensport. Aber wer sieht, was hier geleistet wird, verliert diese Gedanken schnell”, sagt er.

Vom Schulhofvergnügen zum Wettkampfsport entwickelte sich die sportliche Variante des Seilspringens zuerst in den USA, wo sie in den 70er Jahren Teil einer Initiative gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen war. Später wurde die Sportart auch für eine Anti-Drogen-Kampagne aufgegriffen und zog vermehrt in die US-Schulen ein. Über Austauschprogramme für Studenten und Schüler gelangte Rope Skipping in den 90er Jahren nach Deutschland. 1998 wurden die ersten hessischen Meisterschaften ausgetragen. Seit sieben Jahren ist die Sportart offiziell vom DTB anerkannt.

Wie beim Seilspringen früher kann auch die moderne Variante alleine oder im Team betrieben werden. Während im Einzelwettbewerb gewagte Sprünge zählen, kommt es im Team darauf an, dass alle Akteure synchron arbeiten. „Hier ist jeder Millimeter entscheidend”, sagt Richter. „Da muss man schon drei oder vier Mal in der Woche trainieren, damit die Feinabstimmung stimmt.” Das schönste sind für sie aber die Show-Wettbewerbe. „Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt”, sagt Richter. So präsentierten die „Flying Ropes” eine Westernshow mit passenden Kostümen.

Wer sich für die Sportart interessiert, sollte es laut Richter auf jeden Fall versuchen. Im Gegensatz zu anderen Sportarten seien die Schwierigkeiten für Einsteiger gering. Benötigt werden anfangs nur gut gedämpfte Schuhe. „Es ist also nicht schwer, den Sprung zu wagen.”

Weitere Informationen: www.ropeskipping-dtb.de Von Stephan Knüttel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/magazin/szene/t/rzo327321.html
Mittwoch, 11. April 2007, 12:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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