IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Dienstag, 12. Nov. 19

Mün­chen - Audi erwei­tert die Moto­ren­palette des Q7 und bringt den Gelän­dewa­gen mit einem 4,2 Liter großen V8-Die­sel in den Handel. Der Wagen koste ab 70 500 Euro und sei das „stärkste Die­sel-SUV der Wel­t”...

MotorradfahrerFrank­fur­t/Main - Jetzt schwär­men sie wieder aus, die deut­schen Motor­rad­fah­rer. Doch die Biker sind grau gewor­den, ihr Durch­schnitts­alter liegt inzwi­schen deut­lich über 40 Jahren.

Frank­fur­t/Main - Der Weg zum Füh­rer­schein für ein schwe­res Motor­rad ist lang und vor allem kost­spie­lig. Die Fahr­erlaub­nis gibt es in zahl­rei­chen Abstu­fun­gen - hier eine Über­sicht: Prüf­beschei­nigung: Kann ab 15 Jah­ren...

Ber­lin - Chrys­ler beginnt den Gene­rati­ons­wech­sel bei seinem Modell Sebring. Die neue Limou­sine kommt nach Angaben des US-Her­stel­lers mit Deutsch­land­sitz in Berlin zu Preisen ab 24 990 Euro in den Handel.

Ber­lin/Wolfs­burg - Volks­wagen will nach Infor­matio­nen der Zeit­schrift „AUTOStraßen­ver­kehr” spätes­tens im Jahr 2009 ein Ein-Liter-Auto in Serie brin­gen. Das 550 Kilo­gramm schwere Fahr­zeug soll weniger als zwei Liter...

Bonn - Auto­fah­rer sollten das Rei­fen­pro­fil über­prü­fen, bevor sie alte Reifen wieder auf­zie­hen. Das rät die Ini­tia­tive Rei­fen-Sicher­heit des Deut­schen Ver­kehrs­sicher­heits­rats in Bonn.

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Tuning in Zeiten des Klimawandels

Hiltmannsdorf/Kempten (dpa/gms) - Autotuning scheint angesichts des Klimawandels nicht mehr zeitgemäß.

Tuning

Mehr Kraft, weniger Verbrauch: die „iS”-Technologie von Abt. (Bild: Abt/dpa/gms)

Die Tuning-Branche hat aber längst Lösungen parat, mit denen sich die Vorlieben der PS-Fraktion und der Klimaschutz vereinen lassen sollen.

Aufmotzen und dabei an die Umwelt denken, könnte das Motto lauten. Existenzsorgen wegen der Klimaschutzdebatte machten sich die Unternehmen daher nicht, sagt Hans-Jörg Köninger, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Automobil-Tuner (VDAT) in Hiltmannsdorf in Bayern. Er verweist auf Technologien, mit denen sich die Effizienz der Serienmotoren steigern lässt. „Das Bestreben ist dabei, bei mehr Leistung weniger Sprit zu verbrauchen”, erklärt Köninger. Bei solchem „Öko”- oder „Eco-Tuning” verbesserten sich die Abgaswerte sogar.

Der VW- und Audi-Tuner Abt aus Kempten etwa nennt die Technologie „intelligent Sport”. Sie ermöglicht für die 2,0 Liter großen TFSI-Aggregate des VW-Konzerns mit werksseitig 147 kW/200 PS eine Leistungssteigerung auf 176 kW/240 PS. Gleichzeitig verringert sich laut Abt der Spritverbrauch im Vergleich zu den Serienmodellen um bis zu vier Liter auf 100 Kilometer - gemessen bei schneller Autobahnfahrt. Auch der CO2-Ausstoß sinke um bis zu 22 Gramm pro Kilometer (g/km). Erreicht werden diese Werte durch Änderungen an der Motorsteuerung und am Seriengetriebe. Kosten einer „iS”-Umrüstung: ab 3422 Euro.

Auch das Unternehmen SKN Tuning im niedersächsischen Benstorf hat seit einiger Zeit ein „Eco-Tuning” im Programm. Dabei wird der Motor durch Änderungen am Steuerchip nicht auf größtmögliche Leistung, sondern möglichst geringen Verbrauch getrimmt. Wegen der Klimadebatte und steigender Spritpreise gebe es eine zunehmende Nachfrage, sagt Michael Schiffer von SKN.

Beim „Eco-Tuning 75” läuft der Motor bis zu einer Gaspedalstellung von 75 Prozent im Sparmodus. Wird das Gaspedal voll durchgetreten, greife dagegen das nur auf Leistungsmaximierung ausgelegte „Power-Tuning”. „Umgerüstete Fahrzeuge erreichen eine Spriteinsparung von sieben bis zwölf Prozent”, sagt Schiffer. Umstellen ließen sich sowohl Benziner als auch Diesel. Erhältlich sei das Programm zu Preisen ab 250 Euro.

Doch Effizienztechnologien sind nur ein erster Schritt. „Die Unternehmen entwickeln Lösungen, die mit nachwachsenden Rohstoffen arbeiten”, sagt Köninger. Ein Ansatz seien „Flex-Fuel”-Technologien zum Nachrüsten für den Betrieb getunter Motoren mit Ethanol. Ethanol wird aus Biomasse gewonnen und ist laut Köninger bei der Verbrennung CO2-neutral. Auch die Hersteller bieten zunehmend entsprechende Serienmodelle an. „Niemand denkt aber bislang an die Nachrüstung bestehender Fahrzeuge.”

Abt wird als nächstes die „iS”-Technologie mit Flüssiggas anbieten, sagt Technikchef Andreas Zeilbeck. Auch Erdgas sei eine mögliche Variante. Fertig entwickelt sei zudem ein Programm für die Umrüstung von Motoren auf Ethanol E85. Langfristig denkt Zeilbeck an Tuning-Programme, die verschiedene Kraftstoffe kombinieren, etwa Normal-, Superbenzin, E85 und Flüssiggas - „nach dem Motto: schütt' rein, was Du willst.” Von Felix Rehwald, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/service/auto/t/rzo328613.html
Dienstag, 17. April 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion