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Freitag, 22. Nov. 19
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StudienkrediteFrank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start des Pro­gramms haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und...

Frank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und Fach­semes­ter...

Mün­chen - Berufs­tätige Mütter legen mehr Wert darauf, dass ihre Kinder das Abitur machen. Das hat eine Umfrage von TNS Infra­test im Auftrag von Micro­soft und der Zeit­schrift „Focus” erge­ben. 58 Prozent der ganz­tags...

Bonn - Von diesem Sommer an stehen Jugend­lichen acht neue oder neu geord­nete Aus­bil­dungs­berufe zur Aus­wahl. Die Aus­bil­dungs­ver­ord­nun­gen treten vor­aus­sicht­lich zum 1. August 2007 in Kraft...

Ber­lin - Bei den Ein­stiegs­gehäl­tern von Anwäl­ten gibt es große Unter­schiede - je nach Fach­gebiet und Sitz der Kanz­lei. Arbeits­recht­ler im Norden ver­die­nen etwa mehr als im Süden und auch mehr als Ver­kehrs­recht­ler...

Bonn - Die Struk­tur der Bun­des­wehr hängt auch wesent­lich von den zivilen Mit­arbei­tern ab. Mehr als 111 000 von ihnen sorgen dafür, dass sich die Streit­kräfte auf ihre militäri­schen Auf­gaben kon­zen­trie­ren können.

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Liebe nach Terminkalender: Beziehung und Karriere vereinen

Mainz - Sein Job ist in Frankfurt, ihrer in Hamburg. Für die Partnerschaft bleibt nur das Wochenende.

Liebe nach Terminkalender

Viele Paare sehen sich nur am Wochenende. (Bild: DB AG/Winter/dpa/gms)

Auch wenn Paare in der gleichen Stadt leben, ist die Zeit oft knapp. Um Beruf und Beziehung zu vereinbaren, sollten beide Partner klare Absprachen treffen.

Dabei macht es schon einen Unterschied , ob zuerst die Liebe begann oder die Karriere. „Wenn man schon lange zusammen ist und dann in den Beruf einsteigt, passiert das ja nicht plötzlich. Da kann man sich drauf einstellen”, sagt Prof. Norbert Schneider, Familiensoziologe an der Universität Mainz. Folgt die Liebe auf die Karriere, müssten sie die Probleme schon am Anfang klären.

Denn Probleme treten auf, wenn sich Partner nur spät abends sehen, beide Ärger aus dem Job mit nach Hause nehmen und zu erschöpft sind, sich mit den Sorgen des anderen auseinander zu setzen. Besonders explosiv ist die Zeit direkt nach der Arbeit. Dann konnten beide noch nicht abschalten und Stress und Frust landen beim Partner. „Treffen Sie Absprachen, etwa, dass Sie sich nur kurz begrüßen und jeder dann erstmal eine halbe Stunde abspannt”, rät Christine Öttl, Coach aus München. Und um zu vermeiden, dass der Beruf das Privatleben dominiert, sei es ratsam, Gespräche über den Job zu begrenzen.

Das gilt in besonderem Maße für Fernbeziehungen. „Für gut ausgebildete Personen gibt es nur einen regional begrenzten Arbeitsmarkt. Oft liegen die Arbeitsplätze der Partner in weit entfernten Regionen”, sagt Prof. Schneider. Da nur gemeinsame Zeit am Wochenende bleibt, sollte diese heilig sein. Doch auch wenn beide in einer Stadt oder sogar in einer Wohnung leben, wird gemeinsame Freizeit schnell knapp. Dann hilft nur der Griff zum Terminkalender: „Sie müssen ihre Verabredungen planen wie geschäftliche Termine”, rät Ruth Limmer, Familienpsychologin und Professorin an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg.

Gerade nach dem Berufsstart ist die Versuchung groß, einige Jahre richtig ranzuklotzen, die Karriereleiter nach oben zu klettern und die Beziehung zurück zu stellen. „Wenn beide den Karriereweg gehen wollen, kann das funktionieren”, sagt Jutta Boenig, Karriere- und Paarberaterin aus Überlingen. „Sie sollten aber regelmäßig abstimmen, ob ihre Lebensentwürfe noch übereinstimmen.”

Richtig kompliziert wird es , wenn Kinder ins Spiel kommen. Dann lassen sich Fernbeziehungen kaum aufrechterhalten. Und einer der Partner muss beruflich zurückstecken - zumindest für einige Zeit. „Es sind hauptsächlich Frauen, die ihr berufliches Engagement zurückfahren und auf Karriere verzichten”, sagt Schneider. Frauen, die dazu nicht bereit seien, verzichteten meist auf Kinder.

Die Option, dass der Mann die Kinderbetreuung übernimmt, scheinen Paare häufig kaum in Betracht zu ziehen - was nicht nur an männlichen Rollenvorstellungen liegt. „Auch wenn Frauen zunächst klare Karrierepläne haben und in sie investieren, werden viele in ihrem Standpunkt diffus, sobald es um Kinder geht”, sagt Limmer. Dann komme von Männern das Argument: „Wenn Du eh aussetzt, ist es doch besser, wenn ich die Karriere mache!”, wovon sich einige Frauen schnell überzeugen ließen. Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/service/berufbildung/t/rzo323888.html
Montag, 26. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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