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Mittwoch, 13. Nov. 19
RZ-Akademie

StudienkrediteFrank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start des Pro­gramms haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und...

Frank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und Fach­semes­ter...

Mün­chen - Berufs­tätige Mütter legen mehr Wert darauf, dass ihre Kinder das Abitur machen. Das hat eine Umfrage von TNS Infra­test im Auftrag von Micro­soft und der Zeit­schrift „Focus” erge­ben. 58 Prozent der ganz­tags...

Bonn - Von diesem Sommer an stehen Jugend­lichen acht neue oder neu geord­nete Aus­bil­dungs­berufe zur Aus­wahl. Die Aus­bil­dungs­ver­ord­nun­gen treten vor­aus­sicht­lich zum 1. August 2007 in Kraft...

Ber­lin - Bei den Ein­stiegs­gehäl­tern von Anwäl­ten gibt es große Unter­schiede - je nach Fach­gebiet und Sitz der Kanz­lei. Arbeits­recht­ler im Norden ver­die­nen etwa mehr als im Süden und auch mehr als Ver­kehrs­recht­ler...

Bonn - Die Struk­tur der Bun­des­wehr hängt auch wesent­lich von den zivilen Mit­arbei­tern ab. Mehr als 111 000 von ihnen sorgen dafür, dass sich die Streit­kräfte auf ihre militäri­schen Auf­gaben kon­zen­trie­ren können.

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Arbeitsplatz Brüssel - Karriere bei EU-Institutionen

Brüssel/Bonn - Für viele ist es ein Traum: eine Karriere bei der EU-Kommission in Brüssel, beim Europäischen Rechnungshof in Luxemburg oder im Dienst der EU-Parlamentarier in Straßburg. Die Aufgaben als EU-Beamter sind äußerst vielfältig.

Arbeitsplatz Brüssel - Karriere bei EU-Institutionen

Dolmetscher und Übersetzer sind bei der EU begehrt. (Bild: EU/Schroeder/dpa/gms)

50 Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge sind allein bei der Kommission 23 000 Mitarbeiter beschäftigt. Neun Prozent davon sind Deutsche, die viertgrößte Gruppe nach Belgiern, Franzosen und Italienern. Nach Informationen des Europäischen Amts für Personalauswahl (EPSO) gibt es für Hochschulabsolventen Stellen in Management und Verwaltung, aber auch in Wissenschaft und Forschung. Zudem sind Dolmetscher und Übersetzer in der EU begehrt. Bewerber ohne Hochschulabschluss können eine Laufbahn als Assistenten einschlagen. Sie werden als Sachbearbeiter vergleichbar dem gehobenen Dienst in Deutschland eingesetzt.

Ob mit oder ohne Hochschulabschluss - der Einstieg in die Beamtenlaufbahn ist nur über Auswahlverfahren, so genannte Concours, möglich. Nach Vorauswahltests müssen die Anwärter eine schriftliche und eine mündliche Prüfung bestehen. Wie viele Bewerber in jeder Stufe weiterkommen, ist vorab festgelegt. Bei Erfolg landen sie auf Reservelisten, von denen die Institutionen Mitarbeiter rekrutieren.

„Die Auswahlverfahren werden potenziell für mehrere Stellen ausgeschrieben”, erklärt Maximilian Strotmann, stellvertretender Sprecher des EU-Kommissars für Verwaltung in Brüssel. Jeder Concours sei aber anders konzipiert. Wer einmal scheitert, kann sich wieder bewerben. „Es geht darum die besten Leute zu finden”, erklärt Strotmann. „Aber auch darum, neutral zu bleiben und Chancengleichheit zu gewähren.” So gibt es zum Beispiel keine Länderquoten.

Laufende und geplante Auswahlverfahren werden in Tageszeitungen, der Fachpresse und im Amtsblatt der EU angekündigt, das auf der Webseite des EPSO eingesehen werden kann. Dort ist auch nachzulesen, welche Voraussetzungen die Bewerber erfüllen müssen. Deutsche Bewerber müssen sich zum Beispiel auch in einer der beiden anderen Amtssprachen - Englisch oder Französisch - verständigen können.

„Gute Voraussetzungen sind studienbegleitende Vorerfahrungen”, sagt Ditmar Königsfeld vom Büro Führungskräfte zu Internationalen Organisationen der Zentralen Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn. Ein Praktikum bei der EU könne also nicht schaden.

Zur Vorbereitung auf den Concours bieten neben dem Auswärtigen Amt auch politische Stiftungen und private Anbieter Kurse an. „Wichtig ist, dass die Dozenten auch aus der Kommission oder anderen EU-Institutionen kommen”, sagt Königsfeld. Dazu sollten sich Anwärter mit Fragen aus vorangegangenen Auswahlverfahren beschäftigen und diese auch unter Zeitdruck beantworten. Neben den Auswahlverfahren für das EU-Beamtentum gibt es auch die Möglichkeit, sich auf befristete Stellen für Angestellte zu bewerben.

„Die Faszination ist, in Europa für Europa zu arbeiten”, sagt Maximilian Strotmann. Und es lohnt sich auch finanziell: Ein einfacher Assistent erhält ein Einstiegsgehalt von rund 2500 Euro. Ein Hochschulabsolvent mit dreijährigem Studium in der Besoldungsgruppe AD 5 hat ein Grundgehalt von etwa 4000 Euro. Dazu kommen verschiedene Zulagen. Aber Geld ist nicht alles. „Ich glaube, es gibt auch Leute, die es schwierig finden”, sagt Strotmann. Immerhin müsse man unter Umständen Deutschland hinter sich lassen und ständig in Fremdsprachen kommunizieren.

Mehr Informationen im Internet beim Europäischen Amt für Personalauswahl (http://europa.eu/epso), beim Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Karriere/Uebersicht.html) und bei der Arbeitsagentur (www.www.zav.de).

Europäisches Amt für Personalauswahl: http://europa.eu/epso

Informationen vom Auswärtigen Amt: www. auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Karriere/Uebersicht.html

Zentrale Arbeitsvermittlung der Arbeitsagentur: www.zav.de Von Annika Graf, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/service/berufbildung/t/rzo325457.html
Montag, 02. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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