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Montag, 18. Nov. 19
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StudienkrediteFrank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start des Pro­gramms haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und...

Frank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und Fach­semes­ter...

Mün­chen - Berufs­tätige Mütter legen mehr Wert darauf, dass ihre Kinder das Abitur machen. Das hat eine Umfrage von TNS Infra­test im Auftrag von Micro­soft und der Zeit­schrift „Focus” erge­ben. 58 Prozent der ganz­tags...

Bonn - Von diesem Sommer an stehen Jugend­lichen acht neue oder neu geord­nete Aus­bil­dungs­berufe zur Aus­wahl. Die Aus­bil­dungs­ver­ord­nun­gen treten vor­aus­sicht­lich zum 1. August 2007 in Kraft...

Ber­lin - Bei den Ein­stiegs­gehäl­tern von Anwäl­ten gibt es große Unter­schiede - je nach Fach­gebiet und Sitz der Kanz­lei. Arbeits­recht­ler im Norden ver­die­nen etwa mehr als im Süden und auch mehr als Ver­kehrs­recht­ler...

Bonn - Die Struk­tur der Bun­des­wehr hängt auch wesent­lich von den zivilen Mit­arbei­tern ab. Mehr als 111 000 von ihnen sorgen dafür, dass sich die Streit­kräfte auf ihre militäri­schen Auf­gaben kon­zen­trie­ren können.

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Planung von Anfang an - Karriere gibt es nicht von selbst

Lüneburg - Planung ist nicht alles. Aber im Hinblick auf die eigene Karriere kann sie nicht schaden: „Einen Entwurf der angestrebten Karriere sollte jeder haben, unabhängig von der Branche”, rät Sabine Breitbart, Autorin und Karriereberaterin aus Hamburg.

Karriereschritte

Karriere macht man durch Kontakte. (Bild: Diagentur/dpa/gms)

Im besten Fall passe die gesamte Ausbildung zu dem, was man beruflich vorhat. „Manche brauchen aber auch erst ein, zwei Umwege, um klar in ihrer Berufsplanung zu werden.” Und Prof. Jürgen Lürssen von der Universität Lüneburg bestätigt: „Es gibt zwar immer wieder wilde Lebensläufe, die ganz nach oben führen. Aber von solchen Ausnahmen sollte man sich nicht leiten lassen.” Der Wirtschaftswissenschaftler bietet an seiner Hochschule Kurse zum Thema Karriereplanung an.

„Man sollte sich schon fragen , was man längerfristig werden will und sich entsprechende Ziele setzen”, sagt Lürssen. „Wer einfach irgendeine Stelle annimmt, nur weil sie einem gerade angeboten wurde, landet leicht in einer Sackgasse.” Sabine Breitbart sieht das ähnlich: „Man sollte möglichst früh wissen, wohin einen ein bestimmter Weg führen kann und jederzeit die Folgen von Entscheidungen im Blick behalten.” Das gelte auch für vermiedene Entscheidungen.

Wer sich über seine beruflichen Ziele im Klaren ist, sollte gleichzeitig überlegen, welche Schritte dahin führen, rät Lürssen: „Welche Qualifikationen brauche ich dafür, welche Erfahrungen in welchen Bereichen?” Falsch sei die Vorstellung, nur einmal am Berufsanfang einen Entwurf für die Karriere zu machen und den dann einfach umzusetzen.

Praktisch sei eine jährliche Inventur der eigenen Karriere, sagt Breitbart: „Was wollte und will ich erreichen? Was davon ist nun Realität? Warum habe ich etwas nicht erreicht?” Bei Hindernissen auf dem Berufsweg sollte man an sich arbeiten und nicht gleich aufgeben. Wichtig ist nach Prof. Lürssens Erfahrung, Zielstrebigkeit zu zeigen und bei Bewerbungen jeden Stellenwechsel gut begründen zu können - idealtypisch geht es dabei jeweils Stück für Stück vorwärts: „Karrieresprünge sind möglich, aber unwahrscheinlich.”

Wer sich auf dem Weg nach oben ungewöhnliche Schlenker erlaubt, kommt in Erklärungsnot. Der Karriereberater empfiehlt die Zwei-Schritte-Planung: „Vor jedem Schritt sollte ich überlegen, welcher danach kommen soll.” Wer viele beruflich nützliche Kontakte hat, ist besser mit Informationen versorgt und bekommt eher entsprechende Angebote, ist Lürssen überzeugt. Sich um andere zu bemühen, sei deshalb unverzichtbar - auch um den eigenen Chef. „Der Chef muss einen empfehlen oder die Beförderung jedenfalls nicht blockieren, sonst wird es damit nichts.”

Planbarkeit hat aber auch Grenzen , warnt Christine Öttl: „Beruflicher Erfolg lässt sich nicht erzwingen”, ist die Erfahrung der Karriereberaterin aus München. Wer die Karriere durchplanen will, habe ein hohes Risiko, damit zu scheitern. Öttl plädiert deswegen für ein anderes Konzept: „Mach das, was du wirklich gut und mit Hingabe machen kannst” - dann kommt der Erfolg von selbst.

Literatur: Sabine Breitbart: Strategische Karriereplanung, Cornelsen, ISBN-13: 978-3-589-23515-5, 14,95 Euro; Jürgen Lürssen: So macht man Karriere, Campus, ISBN-13: 978-3-59338-401-6, 9,90 Euro. Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/service/berufbildung/t/rzo328333.html
Montag, 16. April 2007, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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