IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 14. Nov. 19
RZ-Akademie

StudienkrediteFrank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start des Pro­gramms haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und...

Frank­fur­t/Main - Ein Jahr nach dem Start haben mehr als 23 000 Stu­den­ten einen Stu­dien­kre­dit der bun­des­eige­nen KfW-Ban­ken­gruppe erhal­ten. Die Kre­dit­neh­mer ver­tei­len sich auf alle Bun­des­län­der und Fach­semes­ter...

Mün­chen - Berufs­tätige Mütter legen mehr Wert darauf, dass ihre Kinder das Abitur machen. Das hat eine Umfrage von TNS Infra­test im Auftrag von Micro­soft und der Zeit­schrift „Focus” erge­ben. 58 Prozent der ganz­tags...

Bonn - Von diesem Sommer an stehen Jugend­lichen acht neue oder neu geord­nete Aus­bil­dungs­berufe zur Aus­wahl. Die Aus­bil­dungs­ver­ord­nun­gen treten vor­aus­sicht­lich zum 1. August 2007 in Kraft...

Ber­lin - Bei den Ein­stiegs­gehäl­tern von Anwäl­ten gibt es große Unter­schiede - je nach Fach­gebiet und Sitz der Kanz­lei. Arbeits­recht­ler im Norden ver­die­nen etwa mehr als im Süden und auch mehr als Ver­kehrs­recht­ler...

Bonn - Die Struk­tur der Bun­des­wehr hängt auch wesent­lich von den zivilen Mit­arbei­tern ab. Mehr als 111 000 von ihnen sorgen dafür, dass sich die Streit­kräfte auf ihre militäri­schen Auf­gaben kon­zen­trie­ren können.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Karriere machen: Abstriche beim Privatleben helfen

Lüneburg/Essen - Karrieristen gelten nur selten als sympathisch. Oft stehen sie in dem Ruf, skrupellos zu sein.

Karriere machen

Flexibilität ist für die „Karriereleiter” wichtig. (Bild: Diagentur/dpa/gms)

„Beruflicher Erfolg hängt aber von vielen Faktoren ab”, sagt Jürgen Lürssen, Karriereberater und Professor an der Universität Lüneburg.

Und das macht es für beide Seiten schwierig: für die, die es gerne zu etwas bringen wollen und für Personalentscheider, die diejenigen einstellen möchten, die tatsächlich das Zeug zur Karriere haben. Was also ist die optimale Karrierestrategie?

Der „Wille zur Macht” ist nach Hans-Michael Kleins Überzeugung tatsächlich Voraussetzung. „Erfolg ist immer eine Frage von Persönlichkeit. Und diejenigen, die oben sind, die wollten auch nach oben”, sagt der Führungskräfte-Coach aus Essen.

Das sieht Prof. Heinz Schuler ähnlich: „Machiavellisten sind im Beruf meistens erfolgreich”, sagt der Eignungsdiagnostiker, der an der Universität Stuttgart-Hohenheim Karrierefaktoren erforscht. Aber das ist nach seiner Überzeugung nur einer von vielen Aspekten. Schuler hat untersucht, welche Rolle die Persönlichkeit für den beruflichen Erfolg spielt und wie sich dieser vorhersagen lässt.

Inzwischen gucken auch Personaler genau hin, wer sich bewirbt: „Bewerbungsunterlagen sind nur bedingt aussagefähig”, sagt Prof. Schuler: „Sie enthalten nur zwei brauchbare Informationen: die Noten und die Angaben zur Berufserfahrung.” Arbeitszeugnisse seien wenig verlässlich, Schulnoten dagegen ein Indikator für Leistungsfähigkeit. „Mehr als die Examensnoten an den Hochschulen.”

„In vielen Berufen ist für eine Führungsposition ein Studium die unverzichtbare Eintrittskarte”, sagt Prof. Lürssen. „Karrieren vom Lehrling zum Vorstandschef, die es früher gab, das ist vorbei.” Berufsbiografien seien heute häufig noch gradliniger als früher, sagt auch Madeleine Leitner, Führungskräfte-Trainerin aus München.

„An welcher Hochschule man studiert hat, spielt dagegen in der Regel keine entscheidende Rolle”, sagt Lürssen. Wichtiger für die Karriere seien Faktoren wie Studienschwerpunkt, Praktika, Auslandserfahrung und Soft Skills. „Leistungsmotivation, Intelligenz und soziale Kompetenz” nennt Prof. Schuler als wichtige Faktoren für eine Karriereprognose - genau darauf werden Bewerber auch geprüft. Personalauswahlverfahren verbinden Tests zur Intelligenz beispielsweise mit Interviews zum bisherigen Berufserfolg und Rollenspielen zum Sozialverhalten.

„Ganz wichtig für beruflichen Erfolg ist aber auch die Bereitschaft, den Preis dafür zu bezahlen”, sagt Lürssen. Wer nicht bereit sei, den Wohnort zu wechseln, verpasse in vielen Branchen automatisch Karrierechancen. Aber auch Abstriche am Privatleben seien meist Voraussetzung für den Aufstieg.

Die Bereitschaft, gegen Konkurrenten die Ellenbogen einzusetzen und dem Chef nach dem Mund zu reden, ist da bei manchem größer. „Aber reine Ja-Sager sind nicht gefragt”, sagt Prof. Schuler. „Nur wenige Chefs mögen Speichellecker”, bestätigt Christine Öttl, Karriere-Coach aus München. Die Mehrzahl der Vorgesetzten bevorzuge konstruktive Kritik. „Andererseits müssen Arbeitnehmer realistisch sein, nachgeben können und Kompromisse schließen.” Ehrgeiz sieht Öttl nicht negativ: „Wer ehrgeizig ist, muss kein skrupelloser Karrierist sein.” Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/service/berufbildung/t/rzo330009.html
Montag, 23. April 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion