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Wie werde ich...? Fachinformatiker

Bonn/Riesa - C++, Visual Basic, Java oder Pascal - bei Fachinformatikern für Anwendungsgebiete sind diese Programmiersprachen das ABC ihrer Tätigkeit.

Fachinformatiker

Fachinformatiker müssen sich laufend fortbilden. (Bild: dpa/gms)

Lange waren sie verschrien als eigenbrötlerische Spezialisten, die erst nach wochenlanger Arbeit an komplexen Zahlenkombination wieder hinter ihrem Computer auftauchen. Heute sind Fachinformatiker Serviceleister vor Ort, die direkt mit dem Kunden zusammenarbeiten. Ob in Krankenhäusern, bei Versicherungen oder in IT-Unternehmen - der Fachinformatiker wird in nahezu allen Branchen gebraucht.

„Es ist eine anspruchsvolle, auf keinen Fall eine Routinetätigkeit”, erzählt Hans Borch vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. „Neben der technischen Seite hat dieser Beruf sehr starke soziale Bezüge. Man muss mit Menschen umgehen können.”

Fachinformatiker setzen der Agentur für Arbeit in Riesa (Sachsen) zufolge Softwareanwendungen kundenspezifisch um: „In der Ausbildung lernen sie, wie man Programme für bestimmte Anwendungen schreibt, Datenbanken programmiert und welche Arten von marktgängiger Software es überhaupt gibt”, erklärt Agenturmitarbeiter Thomas Proschwitz. Dabei stehe das Planen und Realisieren von Software-Lösungen für bestimmte Branchen im Mittelpunkt.

„Das Programmieren ist nur eine Facette des Berufs”, sagt BIBB-Mitarbeiter Borch. „Fachinformatiker müssen auf den Benutzer eingehen können.” Sind spezifische Software-Lösungen für den Kunden gefunden, müssen Mitarbeiter im Umgang mit den neuen Programmen geschult werden.

Ob kaufmännisches, technisches, mathematisch-wissenschaftliches oder multimediales Verständnis - die Voraussetzungen an Fachinformatiker sind hoch. „Sie müssen mit Algorithmen und Entwicklungswerkzeugen umgehen können”, sagt Stephan Pfisterer vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin.

„Logisches Denken, mathematisches Grundverständnis, aber auch Englisch sind wichtig.” Abitur ist dem Arbeitsmarkt- und Bildungsexperten zufolge nicht zwingend erforderlich, erhöhe aber die Chancen auf eine Lehrstelle.

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Abiturienten können bei guten Zwischenzeugnissen auf Antrag auch verkürzen. Die praktische Ausbildung wird mit meist blockweisem Unterricht an der Berufsschule kombiniert. Ein Lehrling verdient nach Angaben des BIBB im ersten Ausbildungsjahr zwischen 592 Euro (Ostdeutschland) und 669 Euro (Westdeutschland). Im dritten Lehrjahr liege das Gehalt zwischen 707 und 782 Euro. Angestellte können nach Tarif zwischen 1878 und bis 2356 Euro brutto im Monat verdienen.

Dem Irrglauben, der Fachinformatiker sei nur ein Beruf für Männer, widersprechen die Experten. „Vom Tätigkeitsprofil eignet er sich exzellent für Frauen”, meint Pfisterer. Dennoch sind nach Angaben des BIBB nur rund zehn Prozent aller Lehrstellen mit weiblichen IT-Spezialisten besetzt. Von Angelika Röpcke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo331705.html
Montag, 30. April 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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