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Samstag, 15. Juni 13

FinaleLi­ver­pool - In der „Kö­nigs­klas­se” wieder einmal im Halb­finale geschei­tert, die Meis­ter­schaft fast schon ver­spielt und der Trainer auf Abruf: Das Mil­lio­nen-Ensem­ble des FC Chelsea steht nach dem Elf­meter-K.o.

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Mün­chen/Bre­men - Bayern Mün­chens Traum­sturm-Pläne mit Miros­lav Klose und Luca Toni sind für die kom­mende Saison geplatzt - und werden frühe­stens 2008 in Erfül­lung gehen. Der Tor­jäger der DFB-Elf will seinen bis 30....

Bre­men - Auf den letzten Drücker hat Miros­lav Klose die brenz­lige Situa­tion zumin­dest etwas ent­schärft und einen Tag vor dem wich­tigen Spiel gegen Espa­nyol Bar­celona für vorerst klare Ver­hält­nisse gesorgt.

Köln - Chri­stoph Daum hat sich zu seinem Arbeit­geber bekannt und will Trainer des Fuß­ball-Zweit­ligis­ten 1. FC Köln blei­ben. „Die Grund­ein­stel­lung ist so, dass ich zum 1. FC Köln stehe.

Zürich - Der Fuß­ball-Welt­ver­band FIFA hat einen angeb­lichen Aus­weich­plan für die Aus­rich­tung der Welt­meis­ter­schaft 2010 demen­tiert und dem Gast­geber­land Süd­afrika den Rücken gestärkt.

Chelseas Träume in Trümmern - Liverpool feiert

Liverpool - In der „Königsklasse” wieder einmal im Halbfinale gescheitert, die Meisterschaft fast schon verspielt und der Trainer auf Abruf: Das Millionen-Ensemble des FC Chelsea steht nach dem Elfmeter-K.o. in der Champions League gegen Angstgegner FC Liverpool vor einer düsteren Zukunft.

Finale

Kapitän Steven Gerrard (M) klatscht beim Elfmeterschießen mit seiner Mannschaft ab.

Die „Reds” dagegen greifen im Endspiel am 23. Mai in Athen zum sechsten Mal nach der bedeutendsten Trophäe im europäischen Vereinsfußball. „Während sich Rafael Benitez und Liverpool zur Akropolis und anderen zerbröckelnden Erinnerungsorten der Antike aufmachen, liegen José Mourinhos europäische Träume in Trümmern”, schrieb „The Sun” am Tag nach Liverpools denkwürdigem 4:1 (1:0, 1:0, 1:0) im Elfmeterschießen gegen den englischen Meister. Wie vor zwei Jahren musste sich Chelsea erneut im Halbfinale dem Rivalen aus Liverpool geschlagen geben. „In einer Nacht voll quälender Spannung an der Anfield Road hat sich Geschichte wiederholt. Ein Albtraum für Mourinho”, schrieb der „Daily Telegraph”. „Die Hoffnungen auf vier Titel haben sich in vier Tagen in Rauch aufgelöst.”

Tatsächlich bleiben dem Team aus London in dieser Saison wohl höchstens zwei Titel in den nationalen Pokalwettbewerben. Drei Spieltage vor Schluss hat Chelsea in der Premier League fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Manchester United, trifft im Endspiel des FA-Cups aber noch auf „ManU”. Der bislang einzige Titel in dieser Spielzeit ist der eher unbedeutende Ligapokal. Ob allerdings der exzentrische Chelsea-Trainer Mourinho noch einmal die Chance erhalten wird, einen neuen Angriff auf die von Club-Eigentümer Roman Abramowitsch eingeforderte Champions-League-Trophäe zu starten, ist nach der Pleite mehr als fraglich. Der russische Milliardär war nicht einmal im Stadion.

„Dies wird er Abramowitsch erklären müssen”, prophezeite der „Telegraph”. „Diese Niederlage könnte der Anfang vom Ende einer Ära sein, in der Chelsea versucht hat, alles aus dem Weg zu räumen”, schrieb der „Guardian”.

Mourinho stand nach der Partie, in der Daniel Agger (22.) nach Chelseas 1:0 aus dem Hinspiel die Verlängerung erzwang und Liverpools Torhüter José Reina im Elfmeter-Krimi die Schüsse von Geremi und Arjen Robben parierte, mit seiner Meinung einmal mehr alleine da. „Wir waren das bessere Team und haben als einzige versucht, in 90 oder 120 Minuten zu gewinnen”, sagte Mourinho - in Verkennung der Tatsache, dass Liverpool mehr Torchancen hatte und das Spiel bestimmte. Ohne den verletzten DFB-Kapitän Michael Ballack und den ukrainischen Stürmerstar Andrej Schewtschenko lief im Offensivspiel der „Blues” wenig zusammen. „Im Elfmeterschießen haben sie vier Mal getroffen und wir ein Mal - das war die Geschichte des Spiels”, sagte Mourinho - um dann zu ergänzen: „Ich bin sehr, sehr traurig.”

Festtagsstimmung herrschte dagegen an der Anfield Road. „Das war eine der besten Nächte, die ich hier je erlebt habe”, sagte Liverpools Kapitän Steven Gerrard. Als gutes Omen werten die „Reds”, dass sie 2005 nach dem Halbfinal-Sieg gegen Chelsea auch das Endspiel gegen den AC Mailand gewannen. Nur Trainer Rafael Benitez hatte ein Luxusproblem. „Für mich ist es egal, ob wir im Finale gegen Milan oder Manchester spielen. Wenn ich einen Wunsch abgeben würde, wäre die nicht genannte Mannschaft nur enttäuscht”, sagte der Coach. Von Wolfgang Müller, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/sport/fussball/t/rzo332280.html
Mittwoch, 02. Mai 2007, 14:44 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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