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Samstag, 15. Juni 13

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DEB-Auswahl hält mit 5:3 über Norwegen die Klasse

Mytischtschi - Ein stolzer Trainer, ein riesig erleichterter Sportdirektor und Feierlaune in der Kabine: Nach einer Achterbahnfahrt ist die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Russland am Ziel ihrer Träume und hat den Klassenverbleib vorzeitig geschafft.

Hartes Duell

Philip Gogulla (r) wird von dem Norweger Knut Spets an die Bande gedrückt.

Mit dem 5:3 (2:0, 3:3, 0:0) über Norwegen löste die wieder aufgestiegene DEB-Auswahl in Mytischtschi bei Moskau das Ticket für die Weltmeisterschaft 2008 in Kanada. „Das ist ein Riesenerfolg für uns. Ich bin stolz auf die Mannschaft, die seit fünfeinhalb Wochen die Mission Klassenerhalt in ihren Köpfen hatte”, sagte Bundestrainer Uwe Krupp, der nach dem Abstieg 2005 die Auswahl am Tiefpunkt übernommen hatte und im Vorjahr mit einer verjüngten Truppe in Amiens sofort den Aufstieg schaffte. „Wenn man das alles mitgemacht hat, ist das eine Riesenerleichterung. Die Freude in der Kabine war unglaublich”, sagte Franz Reindl, der Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

Reindl blickte schon auf das Jahr 2010 mit Olympia sowie mit der Heim-WM in Köln und Mannheim: „Das war ein Riesenschritt Richtung Vancouver und auch WM 2010.” Stürmer Petr Fical erklärte: „Wir bauen Schritt für Schritt für die WM 2010 auf. Das haben wir geschafft, indem wir mit dieser jungen Mannschaft nach Kanada fahren.”

Dank des Erfolges im entscheidenden Vorrundenspiel entging das deutsche Team zwei Jahre nach dem Fiasko von Österreich dem erneuten Gang in die Abstiegsrunde und zog in die Zwischenrunde ein. Dort ist bereits 3. Mai Ex-Weltmeister Tschechien erster Gegner. Es folgen die Partien am 5. Mai gegen die USA und am 7. Mai gegen Weißrussland. Deutschland nimmt aus der Vorrunde aber die Niederlagen gegen Kanada und die Slowakei mit und hat deswegen nur geringe Chancen auf das Viertelfinale.

Das räumte auch Krupp ein. Dennoch sind das Spiel gegen den letztjährigen WM-Sechsten Weißrussland und der Gang von Lettland in die Abstiegsrunde bedeutsam. Die Platzierungen der laufenden WM fließen in die neue Weltrangliste ein, in der Deutschland derzeit nur Zwölfter ist. Jetzt aber gibt es die Chance, sich den ersten Neun zu nähern, die nach der WM 2008 direkt für Olympia qualifiziert sind.

Gegen Norwegen gab es im insgesamt 400. deutschen WM-Spiel ein Nervenspiel mit Höhen und Tiefen. In einem tadellosen ersten Drittel sorgten der Frankfurter Michael Hackert (9.) und der Iserlohner Michael Wolf (15.) für eine scheinbar beruhigende 2:0-Führung mit den ersten deutschen Überzahltoren des Turniers. Aber binnen 102 Sekunden brachten der Kölner DEL-Profi Mats Trygg (23.), Morten Ask (24.) und Lars Erik Spets (24.) die Norweger aus dem Nichts in Führung.

„Wir haben für ein paar Minuten einen Durchhänger gehabt, wo man gesehen hat, dass die Jungs unter Stress stehen”, sagte Krupp. Verteidiger Martin Ancicka, der nun wie Fical gegen sein Geburtsland Tschechien spielt, sprach von einem Blackout: „Wahrscheinlich dachten wir, wir können rumzocken.”

Doch die deutsche Mannschaft bewies vor 2200 Fans Moral: Nur 35 Sekunden später glich Wolf (25.) aus, der forsch ankündigte: „Jetzt wollen wir die Großen ärgern, so wie wir Kanada geärgert haben.” Der Ingolstädter John Tripp (27.), der von schräg hinter dem Tor aus Norwegens schwachen Schlussmann Pal Grotnes anschoss, traf schlitzohrig zur Führung. Der Hamburger Alexander Barta (33.) sorgte mit einem tollen Solo wieder für einen Zwei-Tore-Vorsprung, der gegen die verzweifelt anrennenden Norweger bis zum Ende hielt.

Im Tor hatte Krupp den erst 24 Stunden vorher aus Nordamerika eingetroffenen Dimitri Pätzold von den Worcester Sharks aus der zweitklassigen Liga AHL aufgeboten. Der 24-Jährige sah zwar nicht bei allen Gegentoren glücklich aus, hielt aber am Ende fehlerfrei: „Er hat uns das Spiel gewonnen”, lobte Krupp. Pätzold kündigte an: „Ab jetzt zählt nur der Spaß. Jeder Sieg ist ein Bonus.”

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/sport/t/rzo332319.html
Mittwoch, 02. Mai 2007, 18:26 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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