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Samstag, 15. Juni 13

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Viertes „Werder-Wunder”? -
Vorbereitung gestört

Bremen - Spartak Moskau, Dynamo Berlin, Olympique Lyon - und nun Espanyol Barcelona? Den angeschlagenen und vom Wechsel-Theater zermürbten Bremern bleibt nur die vage Hoffnung auf ein viertes „Werder-Wunder”, um doch noch das UEFA-Cup-Endspiel zu erreichen.

Hemmschuh?

Erweist Miroslav Klose Werder mit dem Theater um seine Person einen Bärendienst?

Die Vorbereitung auf das Halbfinal-Rückspiel wird allerdings wieder gestört durch die erneuten Gerüchte um Miroslav Klose. Dem Fußball-Nationalspieler drohen nun im eigenen Stadion Pfiffe und böse Sprechchöre wie nach dem Hinspiel, als die Fans schrien: „Wir wollen keine Bayern-Schweine”

Rechnerisch ist die Ausgangslage nach der 0:3-Hinspiel-Niederlage vor einer Woche bei Espanyol Barcelona ähnlich wie vor den inzwischen legendären Spielen, die den Mythos vom „Wunder von der Weser” begründeten. Drei Mal schaffte es Werder bisher im Europacup, einen Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel noch wettzumachen und eine Runde weiter zu kommen. „Wir benötigen ein besonderes Spiel”, sagte Trainer Thomas Schaaf.

Tatsächlich sind die Voraussetzungen denkbar schlecht. „Wir können solche Spiele drehen, aber dann müssen wir anders auftreten”, sagte Manager Klaus Allofs. Die Leistungen im Hinspiel in Barcelona, aber auch bei der 2:3-Niederlage in der Bundesliga gegen den Abstiegskandidaten Arminia Bielefeld geben für das Alles-oder-Nichts-Spiel kaum Anlass zu Hoffnung. Vielmehr hat Allofs in der Schlussphase der Saison ein Problem ausgemacht, das für die ehrgeizigen Ziele der Bremer im internationalen Geschäft und in der Meisterschaft zur Gefahr geworden ist: „Mit der hohen Belastung und der Drucksituation werden nicht alle unsere Spieler fertig.”

Diese Einschätzung dürfte nicht nur auf die hohe Erwartungshaltung, sondern auch für die Begleitumstände zutreffen - auch wenn die Werder-Verantwortlichen den störenden Einfluss der Meldungen über die Zukunft von Klose auf die Mannschaft bisher abstreiten.

Vor dem Hinspiel war das Geheimtreffen des Werder-Stürmers mit den Bayern bekannt geworden, anschließend zeigte vor allem der Stürmer selber die schwächste Leistung im Bremer Trikot. Und nun wurde kurz vor dem Rückspiel die noch nicht bestätigte Einigung des WM-Torjägers mit den Müchenern gemeldet, so dass dem einstigen Liebling im Weserstadion ein Spießrutenlaufen droht.

Trainer Thomas Schaaf fehlen allerdings durch den langfristigen Ausfall von Ivan Klasnic und die fehlende internationale Spielberechtigung von Markus Rosenberg die Alternativen im Sturm. Schaaf muss in den kommenden Tagen sein Team ohnehin häufiger umbauen als ihm lieb ist. Für den rot-gesperrten Tim Wiese steht gegen Barcelona erneut Andreas Reinke im Tor, für den gelb-gesperrten Clemens Fritz dürfte Patrick Owomoyela in der Verteidigung von links auf rechts rücken. Gegen Hertha sind dann mit Hunt, Naldo und Almeida gleich drei Spieler gesperrt. Die Nationalspieler Per Mertesacker und Tim Borowski sind in beiden Partien nicht dabei.

Während die Bremer auf ein neues „Wunder” hoffen, wollen die Gäste ein Trauma vergessen lassen: Mit einem 3:0-Vorsprung zog Espanyol 1988 ins Final-Rückspiel des UEFA-Cups gegen Bayer Leverkusen und verlor dennoch nach Elfmeterschießen. „Daraus werden wir hoffentlich unsere Lehren ziehen”, mahnte Trainer Ernesto Valverde. Werders Co-Trainer Wolfgang Rolff, damals als Bayer-Profi dabei, sagte zur Möglichkeit einer ähnlichen Überraschung: „Das wird ganz schwer.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/02/sporttt/t/rzo332264.html
Mittwoch, 02. Mai 2007, 15:05 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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