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Freitag, 04. Mai 07

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„Den Teufel tun”: Nils Koppruch solo

Hamburg - Die Zeit mit Fink ist vorbei. Nach zehn Jahren und sieben Alben löste sich die Hamburger Band um Nils Koppruch im letzten Jahr auf. Zeit für etwas Neues, der Songwriter Koppruch legt sein erstes Soloalbum vor.

Nils Koppruch

Nils Koppruch mit Bart vor Blumentapete - finster blickend.

Und überzeugt auf der ganzen Linie. „Den Teufel tun” ist ein rarer Lichtblick im Allerlei deutscher Popmusik, unsentimentaler Folk imprägniert mit Großstadtblues. Gibt es sonst gar nicht, ganz eigene Mischung. Fast immer teuflisch gut.

Nils Koppruch ist ein Romantiker, aber einer von der düsteren Sorte, der sich abseits vom Mainstream sein ganz eigenes Universum geschaffen hat - der Mann angelt an anderen, wilderen Ufern, und zieht merkwürdig-schöne Sachen an Land. Im Titelsong erzählt er vom Mädchen am schwarzen Tümpel, die den Teufel herausfordert. „Und Dunkelheit sang sie zurück ins Licht”; der Sänger träumt vom nie gehörten, unerhörten Lied des Mädchens, und macht sich doch keine Illusionen: „Nebel überm Wasser letzte Zeit”. Ein Kritiker nannte die Songs von Fink und Koppruch einmal „Folk noir” und das trifft schon ganz gut.

Und so besingt er in dem sehnsüchtigen, ganz erstaunlichen Lied „Einmal” fast sechs Minuten lang die Einzigartigkeit aller Lebens- Geschichten: „Es ist okay, das alles nur einmal ist”. „Mein einziges Lied” heißt ein anderer Song. Klar und luzide wie ein Gedicht von Eichendorff.

Kritischer gibt sich Koppruch in „Staub und Gold”, wo er den Regen herbeisehnt, der alles abwäscht. Die Gegenwart erscheint als trügerisches Spiegelkabinett, „selbst die Lügen sind nicht echt”. In „Heimweh” überkommt ihn der Blues im verwunschenen Garten, nur weg aus der medial durchgedrehten Jetzt-Zeit, vielleicht in die Vergangenheit. Der Kuckuck zeigt den Weg ins Sehnsuchtsland. Nils Koppruch zieht es „In die Stille”, er will gut gelaunt „Mit eigenen Augen sehen”, dazu jammen Bläser. „Solange es im Graben quakt, sind die Frösche noch am Leben”.

Mit von der Partei bei „Den Teufel tun” waren ehemalige Kollegen wie Christoph Kähler, Ecki Heins und Lars Paetzelt sowie Lars Precht (Blumfeld), Peter Lohmeyer, Günter Märtens (Rhythmus Boys) und Clickclickdecker.

www.v2music.de

www.nilskoppruch.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/04/magazin/musik/t/rzo331148.html
Freitag, 27. April 2007, 11:25 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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