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Freitag, 04. Mai 07

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Fury-Stimme Wingenfelder jetzt solo

Hamburg - In diesem Jahr feiern Fury In The Slaughterhouse ihr 20-jähriges Bestehen.

Wingenfelder

Kai im Gras. (Bild: Edel)

Die ganz großen Erfolge liegen zwar schon etwas zurück, aber auch mit ihrem letzten Album „Every Heart Is A Revolutionary Cell” (2006) haben sich die Hannoveraner, die auf flüchtige Trends pfeifen, weiterhin als feste Größe behaupten können.

Lust auf Solo-Ausflüge haben die Bandmitglieder aber schon seit längerer Zeit. Fury-Gitarrist Thorsten Wingenfelder hat mit „360° Heimat” zuletzt sogar ein deutschsprachiges Album veröffentlicht. Nun zieht sein Bruder Kai nach, der seinen Vornamen gestrichen hat und als Wingenfelder jetzt mit 47 Jahren sein Debüt-Album „Alone” vorgelegt hat.

Poppige Rocksongs zwischen Schmerz („When A Girl Goes Cold”) und Hoffnung („First Day Of Your Life”) hat die Stimme von Fury In The Slaughterhouse eingesungen. Sehr eingängig und zumeist auch sehr melancholisch ist „Alone” geworden, bei dem sich Wingenfelder vornehmlich auf Fremdkompositionen verlässt.

Er habe ein Album für die Leute aufnehmen wollen, „die vor 15 Jahren mein Lieblings-Fury-Album "Mono" gekauft haben, weil sie eingängige Songs wie "Radio Orchid" schätzten, meint Wingenfelder, der damit an den größten Erfolg der Hannoveraner aus dem Jahr 1993 erinnert.

Auch wenn Wingenfelder im September ausgiebig auf Tournee gehen wird, scheint die Existent seiner Hausband dennoch nicht in Frage zu stehen. „Wir sind nicht dafür geschaffen, Rock'n'Roll-Opas zu werden”, meint Kai zwar, versichert aber zugleich: „Fury In The Slaughterhouse gibt es noch”.

www.myspace.com/wingenfeldermusic

www.wingenfelder.net

www.edel.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/04/magazin/musik/t/rzo332791.html
Freitag, 04. Mai 2007, 12:26 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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