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Freitag, 04. Mai 07

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Ve­nedig - Venedig will seinen Tou­ris­ten bessere Manie­ren bei­brin­gen. Wie die Zeitung „Cor­riere della Sera” (Mai­land) berich­tet, sollen vor allem um den Mar­kus­platz neue Ver­bot­schil­der auf­gestellt werden.

Düs­sel­dorf - Wenn Urlau­ber unter süd­licher Sonne Sport trei­ben, müssen sie wesent­lich mehr trinken als gewohnt. Sonst droht schon beim Wandern in heißer Umge­bung eine Aus­trock­nung...

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Mün­chen - Wan­der­urlaub in den Bergen hat in den ver­gan­genen Jahren wieder an Beliebt­heit gewon­nen, nicht zuletzt bei jün­geren Leuten. Steht bei jungen Paaren dann eines Tages Nach­wuchs an...

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Der Vulkan spuckt täglich - Die Natur ist Costa Ricas Trumpf

La Fortuna - Costa Rica bietet exotische Flora und Fauna ohne lange Abenteuerexpeditionen und Dschungelmärsche.

Costa Rica

Die Helikonie blüht in fast jedem Garten Costa Ricas. (Bild: Kubisch/dpa/gms)

Ein Drittel des Landes sind staatlich geschützte Parks und Reservate. Kein Wunder, dass es zu den weltweit beliebtesten Zielen für Ökourlaub zählt.

Rund um die Uhr spuckt der Arenal heiße Brocken. Die glühenden Lavasteine sind in Asche und Staub gehüllt. Tagsüber poltern sie den Hang hinab, nachts leuchten ihre rot-gelben Schweife unter den Sternen. An diesem späten Nachmittag reißt die Wolkendecke ganz auf. So gut ist die Sicht nicht immer. Urlauber stoppen ihre Mietwagen, packen Fernglas und Picknickkorb aus.

Auf der Überlandstraße ist Otto Chavez auf der Suche nach einem Parkplatz mit Vulkanblick. Der 31-Jährige aus San José bremst. Ein Nasenbär läuft aus dem Unterholz auf den Asphalt, beschnüffelt das Auto und verschwindet dann im Gebüsch. Die schnelle Reaktion des Reiseleiters hat tags zuvor schon einer großen Schlange das Leben gerettet.

Das Arenal-Gebiet im Nordwesten gehört zu den touristisch am besten entwickelten Regionen Costa Ricas. Das Straßen- und Busnetz im Land ist dicht und gut. Hotels, Gästehäuser, Restaurants und Märkte sind preiswert. Die „Schweiz Lateinamerikas” zieht schon lange Einwanderer aus Europa an. „Die Menschen sind freundlich, Politik und Demokratie stabil, Wetter und Investitionsklima gut”, sagt Franz Ulrich aus Luzern. Der 65-Jährige war früher Kaffee-Manager. Dann hat er seine „Kleine Schweiz”, „Pequena Helvecia”, am Arenal-See gebaut. Zwei Restaurants, ein Hotel, Bahnhof und Schmalspurbahn, gepflegte Kuhställe und blühende Gärten sind gut besucht.

Auf dem Weg in den Bergort Monteverde tritt Otto - ein üblicher Name in Costa Rica - wieder auf die Bremse. Kein Tier springt auf die Straße, aber eine Horde Brüllaffen auf die nächsten Äste. Bis auf gut fünf Meter dürfen sich die großen Zweibeiner mit ihrer Kamera nähern. Dann hüpfen die Affen weiter. Im nahen „Selvatura Park” ist an ruhigen Tagen auch der scheue Quetzal zu sehen. Ein kurzer Blick auf den Vogel mit dem langen Schwanz ist auch ein Traum vieler Einheimischer.

Wer nicht durch Flora und Fauna laufen will, nimmt ein Boot oder schläft in einer Herberge im oder am Urwald. Den Ort Puerto Viejo auf halbem Weg zwischen San José und La Fortuna haben noch nicht viele Ausländer entdeckt. „Iguanas und Tukane können Sie bei uns von Ihrem Dschungel-Balkon sehen”, sagt Allen Gonzalez, Eigentümer des Hotels „El Bambú”. Eine Zwei-Stunden-Fahrt an diesem heißen Vormittag brachte folgende Bilanz: zehn Brüllaffen, sechs armlange Iguanas, ein Dutzend Schildkröten, drei Schlangenhalsvögel und ein Kaiman.

Informationen: Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika, An der Ruhbank 26, 61138 Niederdorfelden; Telefon: 06101/98 77 12, Internet: www.lateinamerika.org, www.visitcostarica.com.

Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika: www.lateinamerika.org

Fremdenverkehrsbüro Costa Rica: www.visitcostarica.com Von Bernd Kubisch, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/04/magazin/reise/t/rzo326984.html
Dienstag, 10. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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