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Freitag, 04. Mai 07

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Max und Moritz - Wilhelm Busch in Wiedensahl und Hannover

Wiedensahl - Es sieht aus wie aus dem Bilderbuch: Das Geburtshaus von Wilhelm Busch in Wiedensahl erinnert mit seinem Fachwerk an die dörfliche Idylle, in der der Bildergeschichten-Erfinder am 15. April 1832 zur Welt kam.

Wilhelm-Busch-Geburtshaus

An diesem Tisch schrieb Wilhelm Busch. (Bild: Wilhelm-Busch-Geburtshaus/dpa/gms)

Schon seit 1930 ist es ein Museum - seit vergangenem Jahr mit ganz neuem Konzept. In diesem Jahr, in dem Wilhelm Buschs 175. Geburtstag gefeiert wird, dürfte die Besucherzahl nach oben schnellen. „Wir merken das schon jetzt”, sagt Museumsleiterin Gudrun-Sophie Frommhage. „Es kommen deutlich mehr Leute.” Denn Wilhelm Busch ist nach wie vor populär.

Zwei der Räume im Geburtshaus sind noch so zu sehen, wie zur Zeit, als Busch dort als Kind gewohnt hat - inklusive des Geburtszimmers. Die Ausstellungen legen einen Schwerpunkt auf den biografischen Bezug zum Künstler. Im Geburtshaus wohnte er zwar nur während der ersten neun Lebensjahre - danach folgten Stationen wie Hannover, Antwerpen und München. „Mit 40 ist er zurückgekommen und mit seiner Schwester und deren Mann ins Pfarrhaus eingezogen”, erzählt Frommhage.

Wiedensahl war für Wilhelm Busch mehr als der zufällige Geburtsort: „Es war ein intimer Platz für ihn, in dem er auch keine Besucher empfing”, sagt die Kulturpädagogin. „Viele seiner Bildergeschichten sind hier entstanden.” Das Museum zeigt unter anderem die Ausstellung „Wilhelm Busch in Wiedensahl” - inklusive Skizzen und Briefe des Künstlers sowie einiger Originalstücke aus seinem Besitz - von seinem Hut bis zur goldenen Taschenuhr.

Wiedensahl mit seinen heute rund 1200 Einwohnern liegt rund 45 Kilometer westlich von Hannover. Für alle, die die Region näher erkunden wollen, führt eine 25 Kilometer lange Radwanderrundtour auf den Spuren Wilhelm Buschs zu Plätzen, an denen er gezeichnet und gemalt hat. Die Originale sind in Hannover zu sehen. Dort ist das Wilhelm-Busch-Museum unweit der Herrenhäuser Gärten seit langem eine wichtige Adresse für Fans von Wilhelm Busch.

Das gilt in diesem Jahr erst Recht: Das Museum zeigt noch bis zum 3. Juni die Ausstellung „So viel Busch war nie” mit rund 250 Gemälden und 150 Zeichnungen. „Busch war ein Phänomen”, sagt Ruth Brunngraber. „Anders als viele andere Künstler wurde er umso progressiver, je älter er wurde. In vielen Werken war er von erstaunlicher Modernität.” Und deshalb gibt es auch die Parallel-Ausstellung „Wilhelm Busch - Avantgardist aus Wiedensahl”, die sogar bis zum 18. November im Obergeschoss gezeigt wird.

Am 175. Geburtstag, dem 15. April , gibt es in Hannovers Opernhaus eine Matinée unter anderem mit einem Vortrag zu den Bildergeschichten, durch die Wilhelm Busch berühmt geworden ist. An den Künstler wird in und um Hannover im gesamten Busch-Jahr noch an vielen anderen Stellen erinnert. Die niedersächsische Landeshauptstadt selbst wird vom 20. April an sechs Wochen lang zur „Open-Air-Galerie” - Motive aus den Bildergeschichten sind dann an zahlreichen Punkten Hannovers zu sehen.

Informationen: Das Wilhelm-Busch-Geburtshaus, Hauptstraße 68a, 31719 Wiedensahl, Telefon: 05726/388

Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl: www.wilhelm-busch-geburtshaus.de

Wilhelm-Busch-Museum in Hannover: www.wilhelm-busch-museum.de

Informationen zum Wilhelm-Busch-Jahr 2007: www.wilhelm-busch-jahr.de Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/04/magazin/reise/t/rzo327767.html
Freitag, 13. April 2007, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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