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Freitag, 04. Mai 07

Saitenmeister: Pepe RomeroImmer wenn der Früh­ling schon fast in den Sommer über­geht, ver­wan­delt sich die Stadt Koblenz für eine gute Woche in ein Zentrum der inter­natio­nalen Gitar­ris­tik.

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Koblenz, 21. bis 28.5.: Weltstar-Treffen der Gitarristik

Immer wenn der Frühling schon fast in den Sommer übergeht, verwandelt sich die Stadt Koblenz für eine gute Woche in ein Zentrum der internationalen Gitarristik.

Saitenmeister: Pepe Romero

Saitenmeister: Pepe Romero

Das Pfingstseminar - seit ein paar Jahren auch als "Koblenz Guitar Festival" vermarktet - lockt die Weltstars der sechs Saiten und Studenten vom ganzen Globus an. Jetzt blickten die Veranstalter auf das Programm des 15. Festivals, das am Montag, 21. Mai, beginnt.

KOBLENZ. Wenn Pepe Romero ein Festival als "Weltklasse-Ereignis" bezeichnet, darf man das durchaus für bare Münze nehmen - der Grandseigneur der Gitarre kennt sich schließlich aus in der Welt der sechs Saiten, seit vielen Jahren gilt er als lebende Legende. Sein Lob bezieht sich auf das "Koblenz Guitar Festival" - und die Macher des auch als Internationales Pfingstseminar (IPS) bekannten Kulturereignisses führen Romeros Zitat gerne im Schilde, wenn sie nun für die 15. Auflage der Koblenzer Veranstaltung mit Welt-Geltung werben.

Vom 21. bis zum 28. Mai kommen 200 Professoren und Studenten aus mehr als 50 Ländern nach Koblenz. Das Festival sei ein Aushängeschild der Stadt, sagte nun der Kulturdezernent Detlef Knopp bei der Programmpräsentation. Und er richtete gleich seinen Dank an die maßgeblichen Gestalter hinter den Kulissen: Festivalchef Georg Schmitz und Dr. Klaus Heinen vom Förderverein der Musikschule sowie von der "Koblenz Guitar Society", die das Ereignis erst ermöglicht. Ebenso wie die Sponsoren - Knopp nannte die Koblenz-Touristik, das Land Rheinland-Pfalz, das Kulturamt der Stadt sowie Lotto und die Stiftung Zukunft der Sparkasse.

Das IPS hat seine Wurzeln in der Musikschule, wo auch die Koblenzer Gitarrenakademie verankert ist. Und dort finden auch die Meisterkurse während des Festivals statt. Es sind diese Klassen mit den internationalen Topstars der Szene, mit David Russell, den Gebrüdern Assad, Hubert Käppel, Aniello Desiderio oder eben Pepe Romero, die Studenten aus aller Welt nach Koblenz locken.

Die Professoren geben außerdem Konzerte im Kammermusiksaal der Rhein-Mosel-Halle - oft trotz der guten Besucherzahlen intime Begegnungen mit großen Künstlern, die noch dazu das Festival für ungewöhnliche Programme nutzen. So gibt es in diesem Jahr etwa beim gemeinsamen Konzert von Manuel Barrueco und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie gleich zwei Welturaufführungen. Ebenfalls ein besonderes Erlebnis verspricht das Konzert von Hubert Käppel mit dem Schauspieler und Sprecher Konrad Krauss zu werden, die einen von Mario Castelnuovo-Tedesco vertonten Text von Juan Ramón Jiménez präsentieren: "Platero y Yo".

"Das IPS ist kein reines Klassik-Festival", sagt Heinen und weist auf den Flamenco-Abend mit dem Gerardo Núñez Trio im Café Hahn hin: "Das ist die wohl modernste Form von Flamenco, das Trio nutzt nicht nur die typischen Instrumente, sondern noch viel mehr."

Welchen Stellenwert das Festival bei den Gitarristen hat, verdeutlicht Georg Schmitz: "David Russell geht normalerweise nur alle zwei Jahre zu Festivals. Bei uns ist er nun das fünfte Jahr in Folge." Koblenz hat eben einen guten Klang.

Tim Kosmetschke

Weitere Infos im Internet unter www.pfingstseminar.de

RZO


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/04/magazin/szeneregional/t/rzo332702.html
Freitag, 04. Mai 2007, 8:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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