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Freitag, 04. Mai 07

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Queen-Besuch: Amerikaner pauken königlichen Knigge

Washington - Queen Elizabeth II. hat am Freitag den Gedenkfeiern zur Gründung der historischen Kolonie Jamestown vor 400 Jahren royalen Glanz verliehen.

Queen-Besuch

Queen Elizabeth II. und Prinz Philip treffen Native Americans.

Am zweiten Tag ihres USA-Besuchs besuchte die britische Königin mit ihrem Ehemann Prinz Philip die Siedlung am James-River im Bundesstaat Virginia.

Dort waren am 14. Mai 1607 mit drei winzigen Schiffen 104 Menschen angekommen und hatten die erste dauerhafte englische Kolonie in der „Neuen Welt” gegründet.

Königin Elizabeth II.

Königin Elizabeth II wird am Flughafen von Richmond empfangen.

Für die Visite der Ausgrabungsstätte hatte die Queen ein Ensemble in Petrol gewählt. Bereits am Vortag hatten Modeexperten der 81-Jährigen für ein lavendelfarbenes Outfit mit lachsfarbener Borte und einem passenden Hut in umgekehrter Farbkombination beste Noten ausgestellt. „Sie sah schick aus”, sagte auch eine Schülerin, die fast zehn Stunden lang im Nieselregen ausgeharrt hatte, um sich bei der Begrüßungszeremonie in Virginias Hauptstadt Richmond einen guten Platz zu sichern.

Der Besuch in Jamestown bildete den eigentlichen Höhepunkt der sechstägigen Visite, auch wenn es erst bei zwei Galadinners mit Präsident George W. Bush und First Lady Laura in Washington am Montag und Dienstag so richtig glitzern und funkeln dürfte. Zum Auftakt in Virginia ging es eher nachdenklich-getragen zu, bevor die Queen am Samstag beim Kentucky Derby, Amerikas populärstem Galopprennen, ihrer persönlichen Leidenschaft frönen wollte: Pferderennen.

Und schon am Freitag beschäftigte viele Medien vor allem eine Frage: Welchen Hut würde die Monarchin zu diesem Ereignis wohl wählen? „Er wird wahrscheinlich groß sein und vielleicht eine Feder haben”, sagte ein CNN-Hofberichterstatter voraus. Mit Amüsement hatten viele Amerikaner zuvor im Fernsehen gesehen, wie aus dem Flugzeug der Queen Hutschachteln über Hutschachteln getragen und in einem Kleinbus verstaut wurden. Überhaupt sahen sich viele Bürger veranlasst, ihr Wissen über höfische Gepflogenheiten und Etikette für den Queen-Besuch aufzupolieren. Der Gouverneur von Virginia, Tim Kaine, hatte schon vor Wochen eigens eine Telefon-Hotline und eine Webseite eingerichtet, damit sich die Bevölkerung über die richtigen Benimm-Regeln informieren konnte. 340 000 machten bis zum Freitag davon Gebrauch und erfuhren unter anderem, dass die Queen unter keinen Umständen umarmt werden dürfe.

Einen solchen Fauxpas hatte es bei einem Bad in der Menge vor 16 Jahren gegeben, als die Queen zuletzt die USA besucht hatte. Insgesamt ist es ihre vierte Visite in den Vereinigten Staaten und die zweite in Jamestown. Hier war sie vor sage und schreibe 50 Jahren schon einmal - anlässlich des 350. Geburtstages der Siedlung. Damals war aber dort nicht viel zu sehen - die ganze Zeit über hatte man geglaubt, vom alten Jamestown sei nichts übrig geblieben, die Reste seien vom James-River weggespült worden. Doch Archäologe William Kelso grub und grub. Das Ergebnis: eine Million Fundstücke - von Münzen über Keramiken und Werkzeugen bis hin zu Skeletten von Siedlern - ein Schatz, den die Queen am Freitag bewunderte.

Am Donnerstag war sie von tausenden Menschen vor dem Kapitol in Richmond begrüßt worden, bevor sie in einer kurzen Rede vor dem staatlichen Kongress die ethnische Vielfalt sowohl in ihrer Heimat als auch in den USA würdigte. Tatsächlich: Bei ihrem Besuch vor 50 Jahren waren alle Zuschauer weiß - es herrschte noch Rassentrennung. Diesmal gab es ein buntes Treiben, und auch eine Indianergruppe tanzte für die Queen: eine Geste der Versöhnung im Angesicht der Verfolgung der Ureinwohner, die mit Jamestown ihren Anfang nahm.

Pamunkey-Häuptling Bill Miles überreichte der Monarchin die Kopie einer Brosche, die einst der Indianer-Prinzessin Pocahontas gehörte. Und noch ein anderes Schmuck-Geschenk dürfte die Queen trotz all ihrer Juwelen besonders in Ehren halten: ein Silber-Armband mit 32 Steinen - ein Stein für jeden Toten des jüngsten Amoklaufs in der Technischen Universität von Virginia. Die 21-jährige Katelyn Carney, die bei dem Blutbad verletzt wurde, überreichte es der Queen bei einem Treffen mit Überlebenden und Angehörigen der Opfer.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/04/magazin/t/rzo332739.html
Freitag, 04. Mai 2007, 17:14 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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