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Samstag, 15. Juni 13

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Titel-Dreikampf bleibt dramatisch

Düsseldorf - Der FC Schalke 04 plant schon heimlich die Meisterfeier, der VfB Stuttgart will nichts von der Favoritenrolle wissen und Werder Bremen kämpft nach dem UEFA-Cup-Aus gegen den Frust.

Gefragt

Werder-Trainer Thomas Schaaf muss nach dem UEFA-Cup-Aus für neue Motivation sorgen.

Der Dreikampf um den Titel verspricht auch am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga Hochspannung. „Das Restprogramm ist egal. Wir müssen alles gewinnen, dann können wir feiern”, betonte Schalkes Abwehrchef Marcelo Bordon vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.

Chefcoach Mirko Slomka hat sich seine Profis nach dem 1:2 beim VfL Bochum kräftig zur Brust genommen. „Ich bin mit einigen Spielern schärfer ins Gericht gegangen”, berichtete er. Dennoch hält er sein Team für stabil und stark genug, den Top-Platz bis zum 19. Mai um 17.15 Uhr nicht mehr abzugeben: „Wir sind frei von Angst und kommen damit klar, die Position eins verteidigen zu müssen.” Für den Fall, dass der Traum vom ersten Titelgewinn seit 49 Jahren in Erfüllung geht, werden schon die ersten Vorbereitungen getroffen. Schließlich erwartet man zu den Feiern in Gelsenkirchen 200 000 bis 300 000 Fans.

Die Nürnberger möchten den „Königsblauen” nur zu gern einen Strich durch die Rechnung machen. „Wir wollen uns jetzt nicht all' das, was wir uns über das Jahr hart erarbeitet haben, durch die letzten drei Partien wieder zunichte machen”, sagte FCN-Trainer Hans Meyer. „Dies wäre auch psychologisch für das DFB-Pokal-Finale nicht gerade die beste Grundlage.”

Dass sich die Franken voll reinhängen, hofft man vor allem in Bremen und Stuttgart. Die Schwaben, einen Punkt hinter Schalke auf Platz zwei, gelten längst als heißer Titelanwärter - wollen es aber nicht sein. „Wir lassen uns nicht auf den Favoritenschild heben”, sagte VfB-Coach Armin Veh vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05. „Ich mache mein Leben nicht davon abhängig, ob ich Meister werde.” Für den Vorletzten Mainz geht es in Stuttgart um die Bundesliga-Existenz. „Wir stehen vor einer großen Prüfung und wollen unsere empfundene letzte Chance nutzen”, sagte FSV-Trainer Jürgen Klopp.

Am Führungsduo dran bleiben und die Scharte von Bielefeld (2:3) auswetzen wollen die Bremer. Allerdings müssen sie die Enttäuschung nach dem Scheitern im Halbfinale des UEFA-Cup gegen Espanyol Barcelona noch verdauen. „Ich hoffe, da ist ein wenig Wut und Frust dabei”, setzt Werder-Coach Thomas Schaaf im Spiel bei Hertha BSC auf eine Trotzreaktion.

Nur noch ein „Frust-Gipfel” ist die Partie von Absteiger Borussia Mönchengladbach gegen den entthronten Meister Bayern München. Während man am Niederrhein die Zweitliga-Zukunft plant, fürchtet das entzauberte Starensemble erneut zum Gespött der Liga zu werden. Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld, der Torwart Oliver Kahn frei gibt und Nachwuchsmann Michael Rensing einsetzt, spricht daher von einer „undankbaren Aufgabe”.

Ein Abstiegsfinale ist das Treffen von Eintracht Frankfurt (15.) und Alemannia Aachen (16.). „Ein normales Spiel ist das nicht”, meinte Eintracht-Coach Friedhelm Funkel, „aber ich bin sehr ruhig, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir in der Liga bleiben.” Feuer unter dem Dach gibt es in Aachen, wo Trainer Michael Frontzeck Nationalstürmer Jan Schlaudraff und Sascha Dum suspendierte. „Es soll die Gewissheit geben, dass in Frankfurt elf Mann alles für den Club und diese Fans tun”, meinte Frontzeck.

Noch nicht ganz aus dem Schneider sind weitere fünf Teams. Sowohl der Hamburger SV als auch Gegner VfL Bochum hätten mit einem Sieg das rettende Ufer wohl erreicht. „So lange der Hase nicht erlegt ist, springt er weiter herum”, fordert VfL-Trainer Marcel Koller weiter volle Konzentration. Auch sein Kollege Huub Stevens will jeden Zweifel beseitigen und nicht an den UI-Cup denken: „Wenn wir gewinnen, können wir neue Ziel setzen.”

Sein HSV-Vorgänger Thomas Doll sieht seine Mission bei Borussia Dortmund noch nicht erfüllt und mahnt zur Vorsicht beim VfL Wolfsburg: „Nach zwei Siegen wird bei uns alles rosarot gemalt.” Der BVB ist drei Spieltage vor dem Saisonende fünf Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Nur drei Zähler trennen die „Wölfe” von Rang 16. „Die Jungs haben kapiert, um was es geht. Alle ziehen an einem Strang”, glaubt VfL-Coach Klaus Augenthaler. Werder-Bezwinger Arminia Bielefeld hätte den siebten Abstieg mit einem Sieg bei Bayer Leverkusen so gut wie verhindert. Die Rheinländer wollen ihr UEFA- Cup-Ziel erreichen. Von Andreas Schirmer, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/04/sporttt/t/rzo332817.html
Freitag, 04. Mai 2007, 14:08 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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