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Dienstag, 08. Mai 07

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„Cometen” für Silbermond, Tokio Hotel und Sarah Connor

Köln - Magdeburger Stachelfrisuren und Bautzener Ponyfransen prägten das Bild der diesjährigen „Comet”-Verleihung, der Preisgala des Musiksenders Viva.

Die Band Silbermond erhielt einen "Comet" in der Kategorie "Bester Song".

Unter mehrstündigem Kreischen des minderjährigen Publikums ging am Donnerstagabend im Kölner Musical Dome ein wahrer „Comet”-Regen auf die beiden ostdeutschen Bands Tokio Hotel und Silbermond nieder. Beide Gruppen nahmen je drei Preise mit nach Hause und behaupteten damit die Musik-Hoheit in Deutschlands Kinder- und Jugendzimmern.

Die Jungs von Tokio Hotel (1,5 Millionen verkaufte CDs) gewannen den „Super-Comet” sowie die Preise in den Kategorien beste Band und bestes Video („Der letzte Tag”). Die Band Silbermond um Sängerin Stefanie Kloß wurde für den besten Song und den erfolgreichsten Download-Song ausgezeichnet - passenderweise mit dem Titel „Das Beste”. Außerdem wurde die Gruppe auch bester Live-Act und bewies damit, dass sie momentan wohl die angesagteste deutsche Band ist. Bereits bei der „Echo”-Verleihung Ende März hatten die vier Bautzener mit „Das Beste” als Hit des Jahres und als beste Live-Künstler triumphiert.

Sarah Connor

Sarah Connor mit ihrem "Comet", mit dem sie in der Kategorie "Beste Künstlerin" ausgezeichnet wurde.

Doch anders als beim „Echo”, bei dem die Verkaufszahlen und Chartplatzierungen entscheiden, wurden die „Comet”-Preise von den Viva-Zuschauern vergeben. Ein ums andere Mal erging die Aufforderung: „Vote per Telefon!” Außerdem wird der Preis seit drei Jahren nur noch an deutsche oder deutschsprachige Künstler verliehen und ist damit einzigartig in der Pop-Welt. Die erste „Comet”-Gala gab es 1995.

Den Preis als bester Künstler bekam der deutsch-tunesische Rapper Bushido, beim Echo als bester nationaler HipHopper gekürt. Er bestätigte seinen Ruf als harter Junge, indem er einen Gratulationsanruf seiner Mutter abwürgte. Tränen der Rührung vergoss die Delmenhorster Sängerin Sarah Connor bei der Entgegennahme des Preises für die beste Künstlerin. Nevio, eine Entdeckung der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar”, wurde zum besten Newcomer ausgerufen. Seine Freunde erfuhren bei der Gelegenheit: „Ich hab' nicht mehr so viel Zeit für euch.”

Zwischen all den Spätgeborenen ein einziger Veteran: Herbert Grönemeyer. Eine der Moderatorinnen fügte nach seinem Auftritt sicherheitshalber hinzu: „Das war natürlich Herbert Grönemeyer.” Warum sich dieser 51 Jahre alte Erziehungsberechtigte - noch dazu stark erkältet - in den linksrheinischen Teenie-Tempel begeben hatte, blieb zunächst ein Rätsel. Bis er dann gegen Ende noch mal erschien und der Generation Klingelton eröffnete, dass alle paar Sekunden ein Kind an Unterernährung stirbt: „Das ist nicht lustig. Ich wünsch euch trotzdem 'nen schönen Abend.”

Nicht „Bravo”-tauglich auch Jeanette Biedermann, „Bild”-Schlagerkönigin 1998, Grand-Prix-Vorentscheidungsteilnehmerin 1999, „Gute Zeiten schlechte Zeiten”-Darstellerin bis 2004. „Ich hab mal im Lexikon unter "Band" nachgeguckt”, verkündete sie und las dann einen längeren Eintrag des Internet-Lexikons Wikipedia vor. Das Publikum dankte es ihr nicht; am Ende war der Geräuschpegel in der Halle so hoch, dass sie flehte: „Liebe Leute, lasst meine Ohren heil!”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/musik/t/rzo332730.html
Freitag, 04. Mai 2007, 12:56 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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