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Dienstag, 08. Mai 07

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Zorniger Soul: Mavis Staples ist zurück

Hamburg - Mavis Staples ist einen langen Weg gegangen, aber die Künstlerin ist sich immer treu geblieben. In den 60er Jahren kämpfte sie als Sängerin der Staples Sisters an der Seite von Martin Luther King stimmgewaltig und mutig gegen die Diskriminierung der Afroamerikaner.

Mavis Staples

Mavis Staples hat mit „We'll never turn back” ein starkes, zorniges Album vorgelegt. (Foto: Chris Strong)

Seit diesen bewegten Tagen gilt sie als Ikone der schwarzen Soulmusik, auch wenn ihre Karriere in der Zwischenzeit immer mal wieder vor sich hindümpelte. Ein eindrucksvolles Comeback gelang ihr 2004 mit dem hochgelobten Album „Have a little Faith”.

Jetzt legt die Soul-Diva mit der vor Energie berstenden Stimme ihr vielleicht stärkstes Album vor. „We'll never turn back” ist eine großartige Hommage an die Musik der schwarzen Bürgerrechtsbewegung der USA, kommt dabei aber gar nicht museal, sondern sehr aktuell und zeitgenössisch daher.

Back to the roots: Eine unbändige Kraft und Wut sind spürbar in diesen Songs, in J.B. Lenoirs bewegendem Klassiker „Down in Mississippi” ebenso wie in den Traditionals „Eyes on the Prize” oder der Bürgerrechts-Hymne „We shall not be moved”.

Produziert hat das Album Ry Cooder, der mit seiner funkigen Slide-Gitarre den Songs die nötige Schärfe gibt. Sein Sohn Joachim und Schlagzeuger Jim Keltner sorgen für den rhythmischen Unterbau, Mitglieder der legendären Freedom Singers sind als Background- Vocalists zu hören.

Mavis Staples interpretiert nicht nur alte Songs, sondern hat auch neue Sachen geschrieben. Sehr bewegend das über siebenminütige „My own Eyes”: Die Sängerin erinnert sich an ihre Kindheit in Mississippi, den Trost, den ihre Familie im Glauben gefunden hat, und immer wieder artikuliert sie ihren Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit, die bis in die Gegenwart anhalten: „I saw it with my own eyes, I know it is true.”

Im Interview mit „Spiegel online” sagte Mavis Staples über ihre Motivation, dieses Album aufzunehmen: „Die Zeit ist längst reif dafür: Schließlich hat sich Dr. Kings Traum immer noch nicht bewahrheitet, gibt es nach wie vor Rassismus, bilden die schwarzen Amerikaner immer noch den Bodensatz der Gesellschaft.” Die Wut über diesen Zustand, aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft verleihen dieser tief gefühlten Musik Flügel.

www.anti.com

www.mavisstaples.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/musik/t/rzo332832.html
Freitag, 04. Mai 2007, 14:44 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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