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Dienstag, 08. Mai 07

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The Rakes: Dünne Engländer live in Köln

Köln - „Ten New Messages” heißt das aktuelle zweite Album mit dem sich die Londoner Band The Rakes derzeit auf Deutschlandtournee befindet.

The Rakes

The Rakes machten Dampf in Köln.

Nach München und Stuttgart spielten sie am Sonntag im Kölner Prime Club und schafften es, die Location weitgehend zu füllen - und gegen Ende ihres Gigs sogar richtig in Wallung zu bringen.

The Rakes, zu deutsch die Rechen, wurden vor gut drei Jahren in London gegründet und bestehen aus Alan Donohoe, Matthew Swinnerton, Jamie Hornsmith and Lasse Petersen. Die Namensgebung basiert auf den schmalen Silhouette der Mitglieder, die häufig als „skinny as rakes” bezeichnet wurden und aus dieser Not eine Tugend machten, indem sie aus dem wenig schmeichelhaften Vergleich einfach ihren Bandnamen machten.

2004 veröffentlichten The Rakes ihre erste Single „22 Grand Job”, ein überdrehter gut eineinhalb Minuten langer Gitarrenkracher, der passender Weise auf dem Label Trash Aesthetics seine Heimat fand. Es folgte die Single „Strasbourg”, die ähnlich hysterische Gitarren- Qualitäten besaß und immerhin die zwei Minuten Songgrenze knackte. Beide Singles sorgten für soviel Aufsehen, dass das Debütalbum „Capture/Release” von 2005 bereits auf V2 Records, dem Label des Virgin-Gründers Richard Branson, erschien.

Die Musik der Londoner Band bezieht sich deutlich auf Punk, auch wenn einige Songs, vorzugsweise des neuen Albums, deutliche kontrolliertere Facetten aufweisen. Vergleicht man The Rakes mit aktuellen erfolgreichen englischen Gitarrenbands, sind sie weniger Rock als die Arctic Monkeys, weniger Zitat als Franz Ferdinand und weniger Bierzelt als die Kaiser Chiefs.

Kurz nach 22:00 Uhr beginnt die Show im gut gefüllten Kölner Prime Club. Recht früh werden die Hitsingles „Retreat” und „We Danced Together” zum Besten gegeben. Das Publikum ist bester Laune und die ersten fünf bis zehn Reihen beginnen mit leichter schweißtreibender Rhythmusgymnastik. Es folgt ein fast ansagenloser Wechsel zwischen Songs des ersten und zweiten Albums, wobei an den Publikumsreaktionen abzulesen ist, dass der aktuelle Ruhm der Band primär auf den älteren Veröffentlichungen basiert. Bei „22 Grand Job” gibt es kein Halten mehr und das geniale „Strasbourg” ist nach gerade mal 45 Minuten der letzte Song des regulären Gigs, der natürlich die Zugabe obligatorisch macht.

Diese ist dann schließlich auch der Höhepunkt des Konzerts. Das Publikum, mittlerweile hellwach und sich der Tatsache bewußt, dass die Band nicht mehr lange spielen wird, honoriert unter anderem die Single-Auskopplung „Work, Work, Work (Pub, Club, Sleep)” durch wildes Herumspringen bis in die letzte Reihe, inklusive des Auftritts exakt eines Crowdsurfers, der sich bemerkenswert lange unter der niedrigen Decke des Prime Clubs halten kann.

Zurück bleibt ein erfrischendes Konzert, bei dem sich der Zuschauer allerdings gewünscht hätte, dass neben dem Sänger auch der Rest der Band etwas mehr Bewegung zeigt. Weiterhin steht die Frage im Raum, in welche musikalische Richtung sich die Rakes eigentlich nun bewegen. In die überdrehte Punkrock-Richtung von „22 Grand Job”, für die sie so sehr geliebt werden. Oder in die Indierock-Richtung der aktuellen Single „We danced together”, die überdurchschnittlichen, aber nicht außergewöhnlichen, Indierock bietet. In jedem Fall bleibt den dünnen Engländern Ruhm und Ehre zu wünschen, da ihr bisheriger Erfolg sympathisch unkalkuliert daher kommt.

www.therakes.co.uk

www.v2music.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/musik/t/rzo333574.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 11:14 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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