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Dienstag, 08. Mai 07

ÁvilaÁvila - Beein­dru­ckend erhebt sich die mit­tel­alter­liche Kulisse von Ávila vor der Gebirgs­kette der Sierra de Gredos. Eine zwölf Meter hohe, mit Zinnen bewehrte Mauer umgibt seit mehr als 900 Jahren das alte Zen­trum.

-Re­defin/Schwe­rin - Mit Klapp­stühlen, Decken, Tüten und Kühl­boxen im Gepäck eilen Hun­derte von Men­schen nach Redefin bei Lud­wigs­lust.

Hay-on-Wye - Am 1. April 1977 erklär­ten die Bewoh­ner von Hay-on-Wye ihre „Unab­hän­gig­keit” von Wales, und Richard Booth ernannte sich selber zum „König” des 1500-See­len-Ortes.

Hong­kong - Wer sich auf den Vic­toria Peak begibt, Hong­kongs Haus­berg, dem liegt die Mil­lio­nen­stadt zu Füßen: Für diesen Blick lohnt es sich bereits, mit der Berg­bahn oder gar zu Fuß den 552 Meter hohen Gipfel zu...

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Mil­wau­kee - Pünkt­lich um 10.00 Uhr zeigt ein leises Surren an, dass das Mil­wau­kee Art Museum (MAM) soeben seine Tore geöff­net hat. Fast lautlos schie­ben sich auf dem Dach die gewal­tigen weißen Stahl­stäbe eines...

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Abseits der Touristenströme: Die Amazonasmetropole Belém

Belém - Einst floss hier Champagner in Strömen.

Belém

Belém: Die nordbrasilianische Stadt am Amazonasdelta. (Bild: Grimm/dpa/gms)

Vor einem Jahrhundert war die nordbrasilianische Stadt Belém am Amazonasdelta reich, ihre Einwohner feierten rauschende Feste - und stießen auf den Kautschukboom an.

Heute liegt Belém im Abseits der Urlauberströme. Es kommen meist nur naturinteressierte Individualtouristen in die knapp 1,5 Millionen Einwohner zählende Hafenstadt. „Ein lohnenswerter Stopover mit maximal zwei Übernachtungen”, sei es allemal, meint Tommy Adolfo, Inhaber eines Spezialreisebüros in Amazonien. Ziel aller Touristen ist der Markt „Ver-O-Peso”; sein Name „Sieh das Gewicht” erinnert an seine Funktion als Kontrollstelle für den Zoll im Amazonashandel. In der Halle, einer Eisenkonstruktion des 19. Jahrhunderts, bieten Händler tropische Früchte, Fleisch und Gegenstände für den täglichen Gebrauch an. „Bei mir kaufen Sie das Glück”, lockt Luisa Lima Besucher zu ihrem Stand, an dem Gläser mit in Alkohol eingelegten Schlangen auffallen, für Europäer fremde Kräuter ihren Geruch ausstrahlen und Figuren jeder Größe für den regionalen Candomblé-Kult stehen.

Kenneth Stone, Naturwissenschaftler aus New York, genießt vom Forte Castelo den Blick auf den alten Hafen, in dem Fischerboote liegen. „Die Portugiesen errichteten die Festung an dem Ort, an dem 1616 ihre Eroberer an Land gingen. Gleich gegenüber liegt die Kathedrale. Sie wurde erst 1771 nach langer Bauzeit fertig”, sagt er. Der Amerikaner war schon mehrfach in Belém, um historische Unterlagen über Flora und Fauna Amazoniens zu studieren.

Diese liegen in einem Institut , das der Schweizer Zoologe Emil August Göldi (1859-1917) gegründet hat und das seinen Namen trägt. In Teichen im Park können Besucher unter anderem die gefürchteten Zitteraale aus dem Amazonas beobachten, durch deren Stromschläge jedes Jahr Menschen sterben. Botaniker finden hier mehr als 1000 Pflanzenarten.

Wer mehr Natur sucht, kann eine der Flussfahrten buchen und den ganzen Tag auf den natürlichen Kanälen unterwegs sein, die den Dschungel durchziehen. „In dreieinhalb Stunden erreicht man die Insel Marajó per Boot”, sagt Günther Stysch, Inhaber eines auf Brasilien spezialisierten Reisebüros in Berlin. Diese größte Flussinsel der Welt ist bekannt für ihre Büffelherden.

Das alte Belém, in dem die Häuserfassaden seinerzeit mit Kacheln aus Portugal verschönert wurden, lässt sich nur noch an wenigen Stellen erahnen. Deutliche Spuren des Verfalls hat das tropische Klima hinterlassen. Sanierungsarbeiten sieht man wenige. Bauarbeiten konzentrieren sich auf die moderne, von Mangobaum-Alleen durchzogene Stadt. Die wichtigste der Avenidas führt vom Fluss ins Zentrum zum „Teátro da Paz” aus dem Jahr 1878, in dem die Kautschukbarone weltbekannte Opern- und Theatergrößen für sich auftreten ließen. Informationen: Fremdenverkehrsamt Brasilien, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt, Telefon: 069/21 97 15 57, E-Mail: brasilien@embratur.gov.br Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/reise/reisetipp/t/rzo316711.html
Freitag, 23. Februar 2007, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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