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Dienstag, 08. Mai 07

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Neuer Glanz dank EU: Oradea knüpft an prächtige Zeiten an

Oradea - In Oradea tut sich was: Nach dem Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union (EU) soll die Stadt bald wieder in altem Prunk erstrahlen und Touristen aus ganz Europa anlocken. Fördermittel aus Brüssel fließen in die Stadtsanierung.

Jugendstil am Fuße der Karpaten: Oradea knüpft an prächtige Zeiten an

Jugendstil prallt auf Sozialismus - typisch für Oradea. (Bild: Dube/dpa/gms)

Der Putz bröckelt, nur noch matt schimmert die hellgrüne Fassadenfarbe und kündet vom Reichtum einer vergangenen Epoche. „Auch dieses Haus wird bald wieder in Schuss sein”, versichert jedoch Aladár Szilágyi. Der Jugendstilpalast nebenan strahlt bereits in frischem Ocker. Und am Nachbarhaus zur Linken werkeln Arbeiter auf einem Gerüst. „Es tut sich was in Nagyvárad”, sagt der Literat und Journalist, der zur Minderheit der Ungarn-Rumänen gehört und die Stadt an der Grenzen der beiden Länder deshalb beim ungarischen Namen nennt, statt das rumänische Wort Oradea zu verwenden.

„Früher wurde Nagyvárad auch Klein-Budapest genannt”, erzählt Szilágyi. Mit früher meint er die Blütezeit von Oradea, die Epoche zwischen etwa 1890 und 1940. Damals war Großwardein, wie die Stadt auf Deutsch heißt, Verkehrsknotenpunkt und Tor nach Siebenbürgen. Im Zentrum wurden bürgerliche Wohnpaläste und Prachtbauten hochgezogen wie das Stadttheater, das Palais „Schwarzer Adler” oder das Rathaus am Ufer der Schnellen Kreisch, die - aus den Karpaten kommend - mitten durch die Innenstadt fließt.

Heute stehen am Stadtrand graue Plattenbauten, doch das Zentrum putzt sich heraus. In der Fußgängerzone flanieren junge Frauen an schicken Boutiquen vorbei. Viele der rund 35 000 Studenten der Universität zieht es nach der Vorlesung in die Bars und Kaffeehäuser der Innenstadt.

Neben den Jahrhundertwende-Bauten sind in Oradea die barocke Kathedrale, der Bischofspalast und die mittelalterliche Burg sehenswert. Und vor den Toren der Stadt liegt das Thermalbad Baile Felix, einer der bedeutendsten Kurorte Rumäniens.

Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte Oradea zu Ungarn, mehr als 90 Prozent der Bevölkerung waren damals Ungarn, rund ein Drittel von ihnen jüdisch, und nur fünf Prozent Rumänen. 1919 fiel die Stadt an Rumänien. Die Bevölkerungsverhältnisse haben sich seitdem gewandelt: Durch die Industriepolitik des Diktators Nicolae Ceausescu wuchs die Zahl der Einwohner und liegt heute bei rund 200 000. Nur rund ein Viertel von ihnen zählt noch zur ungarischen Minderheit.

Doch das historische Erbe Oradeas ist vor allem ungarisch geprägt, und deshalb engagieren sich die Magyaren in der Stadt besonders aktiv für seine Erhaltung. Der Literat Aladár Szilágyi trifft nach seinem Stadtrundgang rumänische Freunde in einem Café. Bis zur Wende 1989, sagt er, war es für die Ungarn hier nicht einfach. Doch er betont, wie gut das Zusammenleben heute funktioniere.

Auch Rozália Bíró von der Partei der Ungarn-Rumänen, die als Vize-Bürgermeisterin im Rathaus von Oradea sitzt, blickt in die Zukunft: „Die Stadt ist unser gemeinsames Erbe, ein Aushängeschild, das jetzt seine ganze Anziehungskraft für Touristen und Investoren entfalten kann.”

Informationen: Rumänisches Touristenamt, Budapester Straße 20a, 10787 Berlin, Telefon: 030/241 90 41.

Fremdenverkehrsbüro Rumänien: www.rumaenien-tourismus.de Von Jan Dube, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/reise/reisetipp/t/rzo320169.html
Freitag, 09. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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