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Weißer Riesenvogel am Michigan-See: Das Milwaukee Art Museum

Milwaukee - Pünktlich um 10.00 Uhr zeigt ein leises Surren an, dass das Milwaukee Art Museum (MAM) soeben seine Tore geöffnet hat.

Milwaukee Art Museum

Futuristisch: Das Milwaukee Art Museum am Michigan-See. (Bild: Mayer/dpa/gms)

Fast lautlos schieben sich auf dem Dach die gewaltigen weißen Stahlstäbe eines „Sonnensegels” auseinander.

Die bewegliche Skulptur ist Teil eines extravaganten Anbaus, der seit Herbst 2001 das alte Kulturzentrum und Kriegerdenkmal der 600 000-Einwohner-Stadt Milwaukee im Südosten des US-Bundesstaates Wisconsins schmückt. Direkt am unverbauten Ufer des Michigan-Sees in einem kleinen Park gelegen, strahlt der futuristische Glaspavillion weit in die Ferne. Sein weißer Flügelaufsatz, der sich am sonnigen Tagen imposant gegen den blauen Himmel abhebt, erreicht mit einer Spannweite von 66 Metern Jumbo-Jet-Maße. „Best Design 2001” urteilte das Time Magazine über das Werk des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava und stieß damit auf keinen Widerspruch.

Umgerechnet 120 Millionen Euro ließ sich die Museumsverwaltung die gewagte Konstruktion kosten, die man eher im zwei Autostunden entfernten Chicago erwarten würde als in der beschaulichen „Bierhauptstadt der USA”, als die Milwaukee bis weit ins 20. Jahrhundert galt. Die Investition hat sich gelohnt: 500 000 Besucher lockte der weiße Vogel bereits im ersten Jahr nach der Neueröffnung ins MAM - und bewies damit, dass der Anbau weit mehr ist als nur eine Entlastung für die angestammten Museumsräume.

Der Plan des ehemaligen Museumsdirektors Russell Bowman, einen Publikumsmagneten für Milwaukee zu schaffen, ist aufgegangen. Gefragt, warum er das viele Geld nicht für neue Kunst, sondern für einen Star-Architekten ausgegeben habe, antwortete Bowman: Er hätte einen Picasso dafür kaufen können, damit aber nicht die Wahrnehmung des Museums in der Öffentlichkeit verändert.

Europäische und amerikanische Kunst von Zurbarán über Monet, Toulouse-Lautrec und Auguste Rodin bis zu Gabriele Münter, Ernst Ludwig Kirchner und Andy Warhol sind im MAM ausgestellt. Doch der Star des Museums heißt Calatrava. Jeden Tag versammeln sich jeweils um 10.00, 12.00 und 17.00 Uhr zahlreiche Schaulustige vor dem Eingang, um das Spektakel des Flügelschlagens zu betrachten. Morgens wird das Sonnensegel geöffnet, abends geschlossen und mittags einmal ganz zu- und wieder aufgeklappt.

Die Innenansicht des Anbaus ist nicht weniger eindrucksvoll. Man könne in dem lichtdurchfluteten Pavillion überhaupt nicht pessimistisch sein, sagen die Angestellten des Museums. Das stimmt, gilt aber auch für die Ausstellungsräume im älteren Teil, dem blockartigen Bau des finnischen Architekten Eero Saarinen aus den fünfziger Jahren.

Im obersten Stock, in dem die Bradley Collection untergebracht ist, geben riesige Fensterfronten einen unverstellten Blick auf den See frei. Besucher sind hin- und hergerissen zwischen dem Naturgemälde hinter den Glasscheiben und den hochkarätigen expressionistischen und modernen Werken an den Wänden. Darunter befindet sich übrigens auch ein Picasso. Den gab es in MAM nämlich bereits.

Milwaukee Art Museum: www.mam.org Von Caroline Mayer, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/reise/reisetipp/t/rzo324960.html
Freitag, 30. März 2007, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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