IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Dienstag, 08. Mai 07

ÁvilaÁvila - Beein­dru­ckend erhebt sich die mit­tel­alter­liche Kulisse von Ávila vor der Gebirgs­kette der Sierra de Gredos. Eine zwölf Meter hohe, mit Zinnen bewehrte Mauer umgibt seit mehr als 900 Jahren das alte Zen­trum.

-Re­defin/Schwe­rin - Mit Klapp­stühlen, Decken, Tüten und Kühl­boxen im Gepäck eilen Hun­derte von Men­schen nach Redefin bei Lud­wigs­lust.

Hay-on-Wye - Am 1. April 1977 erklär­ten die Bewoh­ner von Hay-on-Wye ihre „Unab­hän­gig­keit” von Wales, und Richard Booth ernannte sich selber zum „König” des 1500-See­len-Ortes.

Hong­kong - Wer sich auf den Vic­toria Peak begibt, Hong­kongs Haus­berg, dem liegt die Mil­lio­nen­stadt zu Füßen: Für diesen Blick lohnt es sich bereits, mit der Berg­bahn oder gar zu Fuß den 552 Meter hohen Gipfel zu...

Ham­burg - Leben wie vor 100 Jahren und hei­mische Tiere zum Anfas­sen: Wer in die Schwar­zen Berge südlich von Hamburg fährt, kann dort auf einen Streich gleich zwei Sehens­wür­dig­kei­ten besu­chen.

Mil­wau­kee - Pünkt­lich um 10.00 Uhr zeigt ein leises Surren an, dass das Mil­wau­kee Art Museum (MAM) soeben seine Tore geöff­net hat. Fast lautlos schie­ben sich auf dem Dach die gewal­tigen weißen Stahl­stäbe eines...

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Hongkongs Peak-Tower in neuem Glanz

Hongkong - Wer sich auf den Victoria Peak begibt, Hongkongs Hausberg, dem liegt die Millionenstadt zu Füßen: Für diesen Blick lohnt es sich bereits, mit der Bergbahn oder gar zu Fuß den 552 Meter hohen Gipfel zu erklimmen.

Hongkongs Peak-Tower

Hongkongs Victoria Peak: Die Millionenstadt zu Füßen. (Bild: Peak Tower/dpa/gms)

Der Blick auf die Büro- und Apartment-Hochhäuser im Stadtteil Central, der langgestreckte Hafen mit den weißgrünen Booten der „Star Ferry”, das zweite Zentrum der Stadt, Kowloon, auf der Halbinsel am anderen Ufer - ein unvergessenes Erlebnis.

Doch das hier ist Hongkong , und ein schickes Panorama allein genügt den Menschen nicht als Spektakel. Deswegen gibt es seit zehn Jahren an der Endhaltestelle der Bergbahn den siebenstöckigen Peak Tower, ein futuristisches Gebäude mit geschwungenem Dach, in dem man mit etwas gutem Willen eine chinesische Suppenschüssel erkennt. Bislang wirkte der Peak Tower allerdings wie ein lieblos gestaltetes Einkaufszentrum. Einzige ernst zu nehmende Attraktion war die Aussichtsterrasse im fünften Stock.

Nun hat man sich des Problems angenommen und den Peak Tower aufwändig renoviert. Er wurde von innen komplett erneuert, ein gläsernes Atrium geschaffen und siehe da, die Bergstation macht plötzlich etwas her. Sechs Cafes und ein Schnellimbiss sind eingezogen, außerdem vier anspruchsvolle Restaurants. Läden gibt ebenfalls nach wie vor, zum Beispiel Swarovski und ein Geschäft mit Gipfel-Souvenirs. Außerdem hat das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud's eine Niederlassung.

Knapp sechs Millionen Menschen zieht es jährlich auf den Victoria Peak, das macht ihn zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Hongkongs. Populär war der Berg von Anfang an. Seit die Engländer im 19. Jahrhundert die steinerne Insel vor dem chinesischen Festland in Besitz nahmen, wollte jeder der Kolonialisten hoch hinaus, möglichst auf dem Peak sein Häuschen haben.

Denn hier oben ist die Luft auch in den Sommermonaten weniger drückend und feucht als auf den Straßen von Central direkt am Wasser. Außerdem ist der Gipfel bewaldet, das Auge tröstet sanftes Grün, fast wie in England. Als 1885 die Bergschienenbahn Peak-Tram eröffnet wurde und man binnen 15 Minuten von der Garden Road bis fast auf die Spitze gelangte, entwickelte sich ein regelrechter Bauboom auf dem Berg.

Noch immer kann sich glücklich schätzen, wer eine Villa auf dem Peak besitzt. Es bleibt die nobelste Adresse in einer Stadt, die großen Wert auf Prestige setzt. Der Tourist hingegen kommt wegen der Aussicht. Im neuen Peak Tower ist sie noch besser: Die Panoramaterrasse wurde vom fünften in den obersten Stock verlegt. Nun ist tatsächlich ein Rundumblick möglich: von den New Territories im Norden über Central und Kowloon bis zum türkisfarbenen Südchinesischen Meer und dem Stadtteil Aberdeen im Süden.

Zwei Tageszeiten eignen sich am besten für den Gipfelausflug: Zum Beispiel die Momente kurz vor der Abenddämmerung, wenn die sinkende Sonne die Wolkenkratzerkulisse golden färbt und das Wasser im Hafen glitzern lässt. Anschließend kann man zum Cocktail oder Abendessen in eines der Etablissements in der Bergstation einkehren, etwa in das modern gestaltete chinesische Restaurant „Tien Yi” oder, für Freunde von Sushi und Sashimi, ins japanische „Kyo Hachi”. Amerikanische Küche mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten gibt es ebenfalls, sozusagen als exotisches Angebot für die Einheimischen: „Bubba Gump”.

Alternativ empfiehlt sich ein Besuch am Morgen, wenn die Luft über der Stadt frisch und die Sicht klar ist. Wer am Samstagmorgen kommt, der kann auf der Aussichtsterrasse des Peak Tower neuerdings sogar etwas für seine Gesundheit tun: Von 9.00 bis 10.00 Uhr findet dort chinesisches Schattenboxen statt, Tai Chi. Jeder kann mitmachen, den kostenlosen Kurs spendiert das Fremdenverkehrsamt von Hongkong.

Informationen: Fremdenverkehrsamt Hongkong, Frankfurt (Tel. 069/959 12 90).

www.discoverhongkong.com Von Frank-Daniel Jagdt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/reise/reisetipp/t/rzo327788.html
Freitag, 13. April 2007, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Das Kultur-Journal zum Download
Druckversion