IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Dienstag, 08. Mai 07

Vulkaneruption auf ReunionHam­burg - Trotz der starken Akti­vität des Vulkans auf La Réunion in diesem Jahr können Tou­ris­ten den Piton de la Four­naise gefahr­los besu­chen.

Kiel - Auf einem neuen Rad­fern­weg können Urlau­ber künftig Schles­wig-Hol­stein kennen lernen. Die 340 Kilo­meter lange Route ver­bin­det Glück­stadt an der Elbe und die Ost­see­insel Feh­marn...

Mainz/Se­att­le - Auf einer größe­ren Aus­stel­lungs­fläche ist seit Anfang Mai die Samm­lung des Seattle Art Museum zu sehen. Das teilt das Frem­den­ver­kehrs­amt des Bun­des­staa­tes Washing­ton in Mainz mit.

Ham­bur­g/Ko­pen­hagen (dpa/t­mn) - Mehr als 850 Kon­zerte können Musik­fans beim dies­jäh­rigen Jazz­fes­tival in Kopen­hagen erle­ben. Das teilt die Tou­ris­mus­orga­nisa­tion VisitDen­mark in Hamburg mit. Vom 6. bis zum 15. Juli tre­ten...

Mel­bour­ne - In Mel­bourne können Aus­tra­lien-Urlau­ber bald einen neuen Höhe­punkt erle­ben: Das Eureka Skydeck wird nach Angaben der Betrei­ber der höchst­gele­gene Aus­sichts­punkt in einem Gebäude auf der Süd­halb­kugel sein.

Ham­burg - An seinem 100. Geburts­tag (7. Mai) hat der Tier­park Hagen­blick Ein­bli­cke in sein neues Tro­pen-Aqua­rium gege­ben. Künftig leben 13 000 exo­tische Tiere in dem neuen Reich, von der Grünen Mamba bis zum Ham­mer­hai.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Georgien - Mediterranes Flair am Kaukasus

Tiflis - Vielleicht lässt sich die kulturelle Vielfalt Georgiens am besten anhand der landestypischen üppigen Tafel veranschaulichen.

Georgien

Die Narakala-Festung bei Tiflis. (Bild: Department of Tourism Georgia/dpa/gms)

Die biegt sich förmlich unter den Tellerbergen, die die Georgier aufschichten.

„Nirgendwo sonst wird das Gastmahl so zelebriert wie bei uns”, sagt Eliza Khizanishvili, Universitätsdozentin in Tiflis. „Der Gast wird von Gott geschickt”, sagt ein georgisches Sprichwort.

Die westeuropäische Zunge mag mit der georgischen Sprache - sie hat ein eigenes Alphabet und so viele Buchstaben wie Laute - ihre Schwierigkeiten haben. Dafür kommt der Gaumen mit der georgischen Küche, die als „Haute Cuisine” des Sowjetreichs galt, auf jeden Fall zurecht. Dazu sind schon allein die Vorspeisen, etwa die Mkhali, kleine Bällchen aus Gemüsen und Kräutern, oder auch die Badridschani, mit Walnusspaste gefüllte Auberginenscheiben, zu raffiniert.

Am wichtigsten ist freilich der Wein. Sogar das traditionelle Kreuz der georgischen orthodoxen Kirche besteht aus Weinreben. Es ist das Kreuz der Heiligen Nino, die im vierten Jahrhundert das Christentum nach Georgien brachte, als sie sich in Mzcheta, der damaligen Hauptstadt, niederließ. Heute zählt die Stadt mit der prachtvollen Svetitskhoveli-Kathedrale zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Georgien blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bereits in der Altsteinzeit begann. Im sechsten Jahrhundert vor Christus zerfiel Georgien in zwei Königreiche. Im westlichen Kolchis wurde das „Goldene Vlies” aus der Argonautensage vermutet. „Den historischen Kern dieser Sage entdeckten Archäologen bei Vani im Westen Georgiens, wo sie exquisiten Goldschmuck fanden”, erklärt David Lordkipanidze, Direktor des Nationalmuseums in Tiflis.

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert , der Blütezeit des mittelalterlichen Georgiens, wurde das Land sogar die stärkste Macht in der Region. Später fielen Mongolen, Araber und Perser ein. Das wohl imposanteste Bauwerk aus der Epoche der Invasionen ist die Ananuri-Festung am Fuße des Kaukasus. Tiflis wurde Dutzende Male zerstört und wieder aufgebaut. Terrassenförmig ist sie an einem Fluss angelegt, die Kirchtürme dominieren das Stadtbild. Heute bietet die orthodoxe Metechi-Kirche mit der Narikala-Festung im Hintergrund einen der besten Blicke über die Altstadt.

In der Chardin-Straße haben sich viele Künstler Ateliers und Galerien eingerichtet, flippige Cafés runden das Bild ab. Gänzlich westeuropäischen Zuschnitt hat die breite Prachtstraße und Flaniermeile Rustaveli mit dem Regierungssitz, dem Nationalmuseum und dem im maurischen Stil gehaltenen Operntheater.

Tiflis ist auch die Stadt kunstvoll geschnitzter Holzveranden. Das Gefühl, in einem Mittelmeerland zu sein, lässt den Reisenden nie ganz los. Das malerische Städtchen Signagi im äußersten Westen Georgiens, wo die heilige Nino begraben sein soll, ist gänzlich im südländischen Stil erbaut. Eine russische Touristin bringt es auf den Punkt: „Wären da nicht die schneebedeckten Gipfel des Kaukasus am Horizont, könnte man meinen, man sei in Italien.”

Informationen: Botschaft von Georgien, Heinrich-Mann-Straße 32, 13156 Berlin, Telefon: 030/484 90 70

Botschaft von Georgien: www.botschaftvongeorgien.de Von Ute Müller, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/reise/t/rzo328611.html
Dienstag, 17. April 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Das Kultur-Journal zum Download
Druckversion