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Dienstag, 08. Mai 07

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Mel­bour­ne - In Mel­bourne können Aus­tra­lien-Urlau­ber bald einen neuen Höhe­punkt erle­ben: Das Eureka Skydeck wird nach Angaben der Betrei­ber der höchst­gele­gene Aus­sichts­punkt in einem Gebäude auf der Süd­halb­kugel sein.

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Höchster Aussichtspunkt der Südhalbkugel

Melbourne - In Melbourne können Australien-Urlauber bald einen neuen Höhepunkt erleben: Das Eureka Skydeck wird nach Angaben der Betreiber der höchstgelegene Aussichtspunkt in einem Gebäude auf der Südhalbkugel sein.

Eureka Tower

Melbournes Eureka Tower ist fast 300 Meter. (Bild: Röwekamp/dpa/tmn)

Untergebracht in der 88. Etage des Wolkenkratzers Eureka Tower, liegt die Attraktion gut 290 Meter über Straßenniveau und bietet eine Rundumsicht über die zweitgrößte Stadt des Kontinents „Down under”. Die Eröffnung ist für den Mai geplant. Besonders viel Aufmerksamkeit wird, so hoffen die Planer, „The Edge” erregen: Dieser Erker ist rundum mit Milchglas versehen, das sich auf Knopfdruck in Klarglas verwandelt und dem Besucher von einer Sekunde auf die andere das Gefühl gibt, in luftiger Höhe im Nichts zu stehen.

Der Eureka Tower selbst ist bereits im Oktober 2006 eingeweiht worden und gilt als höchstes reines Wohngebäude weltweit; Büros und Restaurants sind hier nicht untergebracht. Noch sind nicht alle Stockwerke bezogen, was auch am Preis liegen dürfte: „Die 86. Etage wurde vor einem halben Jahr für 7,4 Millionen australische Dollar verkauft”, erzählt James Cockburn, der für die Technik-Einrichtung des Eureka Skydecks verantwortlich ist. Für die umgerechnet 4,4 Millionen Euro gab es die nackte Grundstruktur ohne jedes Interieur.

Das Skydeck über all den Apartments soll die einzige kommerzielle Einrichtung in dem Hochhaus bleiben. Durch Glasscheiben, die bis zum Fußboden reichen, können die Besucher die ganze Stadt in Augenschein nehmen: Melbournes Zentrum mit zahlreichen anderen Wolkenkratzern liegt zum Beispiel ganz nahe, vom Eureka Tower nur durch den Fluss Yarra getrennt. Nach Süden reicht der Blick weit hinaus auf die Bucht von Port Phillip, den Szenevorort St. Kilda und den Albert Park Lake mit der australischen Formel-Eins-Rennstrecke. Im Westen schließen sich die Docklands an, im Osten die Hügel der Dandenong Ranges.

„Wir versuchen allerdings , mehr zu bieten als die pure Aussicht”, sagt James Cockburn. Schon die Fahrt hinauf zur 88. Etage wird zum Teil des Erlebnisses, denn mit 290 Höhenmetern in nur 40 Sekunden ist der Aufzug der „schnellste Lift der südlichen Hemisphäre”, verspricht John Murphy von der Skydeck-Betreiberfirma. Oben angekommen, können sich die Besucher auf großen Bildschirmen dann zum Beispiel auch Luftaufnahmen der Stadt anschauen oder Bilder von Melbourne bei extremen Wetterbedingungen, etwa bei einem Sandsturm in den achtziger Jahren. Bei starkem Wind schwankt auch der Eureka Tower an seiner Spitze um etwa 60 Zentimeter. Dass es nicht noch mehr wird, liegt an zwei großen, mit Wasser gefüllten Ausgleichsbehältern unter dem Dach.

An einer Stelle können die Besucher hinaus ins Freie treten - der kleine Balkon ist allerdings komplett mit Maschendraht gesichert. Und dann ist da noch „The Edge”. Durch Glas in die Tiefe zu blicken, scheint bei neuen Touristenattraktionen im Trend zu liegen, wie auch der neue „Skywalk” am Grand Canyon in den USA zeigt. „Der Unterschied zum Grand Canyon ist aber der, dass das Glas dort ständig transparent ist”, sagt Cockburn. „Bei uns kommt der Überraschungseffekt dazu.”

Das soll so funktionieren: Wenn Besucher die Kanzel betreten, ist das Glas undurchsichtig. „Dann schalten wir per Knopfdruck von Milch- auf Klarglas um, und der Blick wird freigegeben - auch in die Tiefe.” Der freie Fall wird nur durch einen 4,5 Zentimeter dicken Glasboden gestoppt. Dazu sollen vom Band knackende Geräusche abgespielt werden, die an berstenden Stahl erinnern. „Das ist sicherlich nichts für Menschen mit Höhenangst oder Herzfehlern”, warnt Technikexperte Cockburn, der von einem „weltweit einzigartigen Konzept” spricht.

Für das „Edge”-Erlebnis müssten Skydeck-Besucher allerdings ein zweites Mal in die Tasche greifen. Nach den 16,50 Dollar (etwa 9,90 Euro) Eintritt zum Skydeck werden hier 12 Dollar (7,20 Euro) extra fällig. Diese Gebühr soll auch helfen, den erwarteten Ansturm in geordnete Bahnen zu lenken. Denn es dürfen sich bis zu 400 Menschen gleichzeitig in der 88. Etage aufhalten, aber nur 12 passen in die „Edge”-Kanzel, in der sie dann bis zu neun Minuten verweilen sollen. „Das wird sicherlich lange Warteschlangen geben”, sagt John Murphy.

Ohnehin rechnen die Skydeck-Betreiber mit großem Andrang: 700 000 bis 750 000 Besucher könnten es in den ersten zwölf Monaten nach der Eröffnung werden, sagt Cockburn voraus und blickt dabei über den Yarra-Fluss hinweg zu den Rialto Towers, die mit 251 Metern bis zum vergangenen Jahr die höchsten Gebäude Melbournes waren. Auch dort gibt es eine Aussichtsetage, die nun aber an Publikumgunst verlieren könnte - sie liegt halt tiefer und hat auch keine „Edge” zu bieten.

Eureka Skydeck: www.eurekaskydeck.com.au

Tourism Victoria: ww w.visitmelbourne.com Von Christian Röwekamp, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/reise/t/rzo333531.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 9:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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