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Dienstag, 08. Mai 07

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Maradona nach Klinik wieder im Fernsehen

Buenos Aires - Der frühere argentinische Fußballstar Diego Maradona ist nur wenige Stunden nach der Entlassung aus einer psychiatrischen Klinik schon wieder im Fernsehen aufgetreten.

Maradona

Diego Armando Maradona (l.) wird von Marcelo Tinelli im argentinischen Fernsehen interviewt.

Der aufgedunsen wirkende 46-Jährige räumte zwar Alkohol- und Gesundheitsprobleme ein, wies Berichte über eine Alkoholsucht aber zurück.

„Ich bin kein Trinker”, behauptete er am Montag (Ortszeit) mit leicht schleppender Stimme in der Sendung „ShowMatch”. Während der zurückliegenden sechs Wochen, die er fast ununterbrochen im Krankenhaus verbrachte, sei es ihm „richtig schlecht” gegangen, erzählte er. „Aber ich war nie in Todesgefahr, ich will leben”, bekräftigte Maradona zu schmachtenden Geigenklängen vom Band.

Solche Medienauftritte haben schon Tradition im turbulenten Leben des Fußball-Weltmeisters von 1986. Nach jeder Ausschweifung zeigt sich Maradona zerknirscht, gelobt Besserung und beschwört die Liebe zu seinen beiden Töchtern. Für die beteiligten Medien, die jedes Mal tiefes Mitgefühl bekunden, sind Maradonas Probleme zugleich ein Quotenhit. Am Montag konkurrierte er mit der zeitgleich auf einem anderen Kanal ausgestrahlten Endausscheidung einer Big-Brother-Show.

Verärgert war Maradona über die während der Erkrankung aufgekommenen Gerüchte über seinen angeblichen Tod. „Ich weiß wirklich nicht, warum mich jeder tot sehen will”, sagte er und verdächtigte die Regierung. Der Schuldige solle sich zu erkennen geben. „Ich werde alle finden. Und wenn es (Präsident Néstor) Kirchner sein sollte, dann eben Kirchner”, meinte er.

Über die Zeit in der psychiatrischen Klinik „Avril” in Buenos Aires äußerte er sich dankbar, aber auch erschüttert. „Ich kann das niemandem empfehlen. Dort ist es schlimm, man bezahlt da teuer für seine Sünden, sehr teuer”, sagte er. Jetzt trinke er aber nur noch Saft, und andere Drogen wie Kokain habe er schon seit zweieinhalb Jahren nicht mehr genommen, sagte er unter dem Beifall der Zuschauer. Auf die Frage, ob er nun endlich in ruhigeres Fahrwasser steuere und seine Gesundheit schonen werde, antwortete er nur: „So Gott will.”

Er wolle seinen beiden Töchtern endlich ein guter Vater und „ein Vorbild” sein, sagte Maradona, der den Tränen nahe zu sein schien. „Wenn ich kein Kokain genommen hätte, stell Dir vor, was für ein Spieler ich dann gewesen wäre”, scherzte Maradona, der als einer der besten Fußballspieler aller Zeiten gilt.

Am 28. März hatte er offenbar nach längeren Saufgelagen einen Zusammenbruch erlitten und war seither fast ununterbrochen in vier verschiedenen Krankenhäusern in Behandlung. Schon 2000 und 2004 war der ehemalige Spitzensportler durch Kokainkonsum in Lebensgefahr geraten. Obwohl Maradona sich 2005 den Magen verkleinern ließ, leidet er nun auch wieder an Übergewicht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/magazin/t/rzo333711.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 18:34 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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