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Samstag, 15. Juni 13

Washing­ton - Astro­nomen haben die hellste Stern­explo­sion beob­ach­tet, die jemals gesehen wurde. Die Super­nova im Stern­bild Perseus war rund hundert Mal ener­gie­rei­cher als eine typi­sche Super­nova...

-Ham­burg - Gefähr­liche Tor­nados wie am ver­gan­genen Woche­nende im US-Bun­des­staat Kansas gibt es auch in Deutsch­land. „Ent­gegen land­läu­figer Meinung können sie bei uns genauso stark sein wie in den USA.

Ber­lin - Die Europäi­sche Union will in den nächs­ten sieben Jahren mit doppelt so viel Geld wie bisher das lebens­lange Lernen von Schü­lern, Stu­den­ten und Berufs­täti­gen anre­gen.

New York - Eine gen­tech­nisch ver­änderte Bäcker­hefe kann Spreng­stoff riechen und strahlt dann grün. US-For­scher wollen sie künftig bei der Suche nach Spreng­mate­rial nutzen.

Kou­rou - Eine europäi­sche Trä­ger­rakete des Typs Ariane-5 hat am frühen Sams­tag­mor­gen zwei Fern­seh­satel­liten in den Wel­traum gebracht. Es war der zweite erfolg­rei­che Ariane-Start in diesem Jahr.

Bre­mer­haven (dpa) ­ Nach 19 Monaten ist der For­schungs­eis­bre­cher „Po­lars­tern” am Freitag von seiner längs­ten Expe­dition in die Ant­ark­tis nach Bre­mer­haven zurück­gekehrt. Auf der rund 84 000 See­mei­len langen Reise habe...

Bäckerhefe „riecht” Sprengstoff

New York - Eine gentechnisch veränderte Bäckerhefe kann Sprengstoff riechen und strahlt dann grün. US-Forscher wollen sie künftig bei der Suche nach Sprengmaterial nutzen.

Das Team um Danny Dhanasekaran von der Temple Universität in Philadelphia hatte der Hefe Gene für Geruchsrezeptoren von Ratten eingesetzt.

Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe des Fachjournals „Nature Chemical Biology” vom Montag. Der Geruchssinn von Ratten und Mäusen ist äußerst empfindlich.

Um die gentechnisch veränderte Hefe nutzen zu können, bedienten sie sich eines weiteren genetischen Tricks: Sie verknüpften das Gen für den Geruchsrezeptor Olfr226 mit einem Gen, das die Hefe bei Aktivierung grün fluoreszieren lässt. Der gentechnisch veränderte Hefestamm (Saccharomyces cerevisiae) kann nun 2,4-Dinitrotoluol, ein Nebenprodukt des hochexplosiven Sprengstoffs TNT (Trinitrotoluol), riechen und anzeigen.

„Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Giftstoffe in der Umwelt, biologische und chemische Kampfstoffe eingeschlossen, kommen innovativen Systemen zur Entdeckung schädlicher Stoffe höchste Bedeutung zu”, schreibt das Team. Es empfiehlt seinen neuen Biosensor nicht nur zur Suche nach versteckten Sprengsätzen, sondern auch für Landminen. Bisher wurden unter anderem Hunde zur Bergung von Landminen eingesetzt. Sie seien auch in der Lage, DNT wahrzunehmen und geben entsprechend Alarm, heißt es in dem Artikel.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/news/science/t/rzo333455.html
Montag, 07. Mai 2007, 19:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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