IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 27. Juni 19

Rabatte auf NeuwagenLe­ver­kusen/Bonn - Auto­käu­fer machen sich nach wie vor in den Schauräu­men rar. Daher kämpfen Her­stel­ler und Händler weiter ver­zwei­felt um die wenigen Kauf­wil­ligen.

Toyota Corolla VersoKöln - Toyota ändert die Optik des Corolla Verso. Der Kom­pakt-Van kommt drei Jahre nach seiner Marktein­führung nun im Juli mit leicht erneu­ertem Design in den Handel, teilte der Auto­her­stel­ler in Köln mit.

Neu­stadt­/Wein­straße (dpa) - Zum Start der Motor­rad­sai­son hat der ADAC Pfalz die Zwei­rad­fah­rer vor Selbstü­ber­schät­zung gewarnt und aus Sicher­heits­grün­den zu Fahrt­rai­nings gera­ten.

Pots­dam/Frank­fur­t/Main (dpa/t­mn) - Die Vision ist ver­lockend: Sie stoßen kein CO2 aus, sind flüs­ter­leise und finden überall einen Park­platz. Doch so char­mant die Vor­stel­lung vom kleinen Elek­tro­auto für die Stadt auch...

Stutt­gart - Mit dem Abneh­men eines Tunings am Auto durch einen Prüfer und der Aktua­lisie­rung der Papiere ist es nicht getan: Leis­tungs­stei­gerun­gen müssen immer auch der Kfz-Ver­siche­rung gemel­det werden.

Stutt­gart - Porsche bringt den neuen 911 Turbo am 8. Sep­tem­ber als Cabrio­let in den Handel. Ange­trie­ben wird er wie das Coupé von einem 353 kW/480 PS starken und 3,6-Liter großen Sechs­zylin­der-Boxer­motor mit...

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Warten auf den großen Hunger - Hohe Rabatte auf Neuwagen

Leverkusen/Bonn - Autokäufer machen sich nach wie vor in den Schauräumen rar.

Rabatte auf Neuwagen

Autohändler kämpfen um die wenigen Kaufwilligen. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Daher kämpfen Hersteller und Händler weiter verzweifelt um die wenigen Kaufwilligen.

Mittel zum Zweck ist vor allem das Thema Geld: Die Höhe der Rabatte und die Vielfalt der Sonderpakete ist in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen und hat in diesem Jahr sogar einen weiteren Höchststand erreicht.

Erst im März hatte das Prognoseinstitut B&D-Forecast in Leverkusen neue Rekordhöhen der Rabatte festgestellt: Im Schnitt lag das Rabattniveau bei 18 Prozent. Die Experten hatten zum Frühlingsbeginn insgesamt 168 offizielle Herstelleraktionen gezählt, in denen mit Sonderkonditionen um Kundschaft geworben wurde. Daneben habe es noch verdeckte Aktionen gegeben - wie etwa Prämien für die Händler.

Ein Grund für die vielen Sonderkonditionen war ein zusätzliches Problem durch ein kleines Zwischenhoch bei den Verkäufen. „Vor allem Privatkunden haben wegen der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung noch Ende 2006 einen neuen Wagen zugelassen”, erklärt Nick Margetts vom Marktbeobachter Jato Dynamics in Limburg. Das habe Anfang 2007 zu einer weiteren Lücke im ohnehin nicht blühenden Geschäft geführt.

Das größte Problem besteht im Ausbleiben der Privatkäufer. Denn an den Zulassungszahlen haben die Geschäftskunden den höchsten Anteil. Wurden im Januar 2004 noch 45 Prozent der Neuwagen von Privatkunden gekauft, waren es laut B&D-Forecast im Januar 2007 nur 33,9 Prozent. Im Monat Februar sahen die Zahlen für 2004 und 2007 kaum anders aus: 45,4 zu 35 Prozent. Dies bedeute historische Niedrigwerte für private Neuzulassungen.

„Der private Käufer wartet weiter ab” , meint B&D Geschäftsführer Prof. Ferdinand Dudenhöffer. „Daher denke ich auch, dass das hohe Niveau der Rabatte noch eine Weile bleiben wird.” Erst zum Juli oder August rechnet der Experte mit einer Veränderung.

Bis dahin sollten sich aber auch Schnäppchenjäger nicht vom Blick auf bloße Rabattzahlen verführen lassen. „Nicht jeder Rabatt ist das Wert, was er verspricht”, warnt Sven Janssen vom Automobilclub von Deutschland (AvD) in Frankfurt/Main. Wenn beispielsweise bestimmte Marken oder Händler besonders hohe Summen für die Inzahlungnahme von Gebrauchtwagen anböten, bedeute dies nicht automatisch, dass der Kauf im Endeffekt wirklich günstiger werde. „In so einem Fall hat man dann nicht mehr so viel Spielraum, um den Preis des Neuwagens zu drücken.”

Wichtig ist laut Janssen , sich im Vorfeld umzuschauen. Dazu gehöre der Vergleich der Vielzahl der Rabatte auf deren Details. Denn mancher Hersteller versucht, das „verschenkte” Geld wieder hereinzuholen, indem etwa Extras nur im Paket angeboten werden.

Derzeit sind immer öfter „All-inklusive-Pakete” oder „Flatrates” zu beobachten. Der Käufer zahlt dabei für den Wagen eine monatliche Rate, in der neben dem Fahrzeugpreis Leistungen wie Versicherung, Wartung oder eine Anschlussgarantie enthalten sind. „Darin besteht eine Riesenchance für die Händler”, hofft Helmut Blümer, Sprecher des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) in Bonn.

Laut Ferdinand Dudenhöffer ist aber bei manchen dieser Angebote noch zu undurchsichtig, was denn an tatsächlicher Ersparnis damit verbunden sei. Doch auch wer in den kommenden Monaten noch keinen neuen Wagen kaufen will, braucht nicht zu befürchtet, dass ihm in Zukunft gar keine Nachlässe mehr gewährt werden, so Blümer: „Einen Autokauf ohne Rabatt wird es nie geben.” Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/auto/t/rzo333532.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 9:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
E-Paper
Die heutige Ausgabe der Rhein-Zeitung

• Verlags-Service
• Abo-Service
• Anzeigen-Service
• NEU: RZ-Card
E-Paper
Druckversion