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Freitag, 20. Sept. 19

Rabatte auf NeuwagenLe­ver­kusen/Bonn - Auto­käu­fer machen sich nach wie vor in den Schauräu­men rar. Daher kämpfen Her­stel­ler und Händler weiter ver­zwei­felt um die wenigen Kauf­wil­ligen.

Toyota Corolla VersoKöln - Toyota ändert die Optik des Corolla Verso. Der Kom­pakt-Van kommt drei Jahre nach seiner Marktein­führung nun im Juli mit leicht erneu­ertem Design in den Handel, teilte der Auto­her­stel­ler in Köln mit.

Neu­stadt­/Wein­straße (dpa) - Zum Start der Motor­rad­sai­son hat der ADAC Pfalz die Zwei­rad­fah­rer vor Selbstü­ber­schät­zung gewarnt und aus Sicher­heits­grün­den zu Fahrt­rai­nings gera­ten.

Pots­dam/Frank­fur­t/Main (dpa/t­mn) - Die Vision ist ver­lockend: Sie stoßen kein CO2 aus, sind flüs­ter­leise und finden überall einen Park­platz. Doch so char­mant die Vor­stel­lung vom kleinen Elek­tro­auto für die Stadt auch...

Stutt­gart - Mit dem Abneh­men eines Tunings am Auto durch einen Prüfer und der Aktua­lisie­rung der Papiere ist es nicht getan: Leis­tungs­stei­gerun­gen müssen immer auch der Kfz-Ver­siche­rung gemel­det werden.

Stutt­gart - Porsche bringt den neuen 911 Turbo am 8. Sep­tem­ber als Cabrio­let in den Handel. Ange­trie­ben wird er wie das Coupé von einem 353 kW/480 PS starken und 3,6-Liter großen Sechs­zylin­der-Boxer­motor mit...

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Neue Regeln: Der Führerschein kommt in Bewegung

Berlin/Bonn - Den Führerschein machen und damit bis ans Ende des Lebens fahren dürfen - das gilt in Zukunft nicht mehr.

Führerschein

Bei Leichtkrafträdern fällt die Beschränkung von 80 km/h. (Bild: IVM/dpa/gms)

Denn mit der dritten EU-Führerscheinrichtlinie kommt Bewegung ins Thema Fahrerlaubnis.

Eine Neuerung wird sein, dass der Führerschein als Dokument in regelmäßigen Abständen gegen ein neues Exemplar getauscht werden muss. Auch Motorradfahrer und Eigner von Caravans und größeren Anhängern haben sich auf neue Vorschriften einzustellen.

Zwar haben die EU-Staaten für die Umsetzung in nationales Recht bis 2013 Zeit. Doch mit dem in Kraft treten der Richtlinie am 19. Januar 2007 wurde bereits eine Rechtslücke geschlossen: „Im Rahmen des Führerscheintourismus haben einige Autofahrer im europäischen Ausland eine neue Fahrerlaubnis erworben, weil ihnen die deutsche Erlaubnis entzogen worden war”, erläutert Sven Rademacher vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn. Die ausländischen Führerscheine ermöglichten das Fahren auch in Deutschland.

„Seit dem 19. Januar ist es nun nicht mehr so, dass ein solcher Führerschein in Deutschland zum Fahren berechtigt, wenn hier schon ein Entzug der Fahrerlaubnis vorgenommen wurde”, sagt ADAC-Jurist Markus Schäpe in München. Wer eine ausländische Fahrerlaubnis besitzt, darf nicht mehr fahren, wenn ihr Ausstellungsdatum nach dem 19. Januar liegt.

„Spätestens ab dem Jahr 2013 wird der Führerschein als solcher auf zehn Jahre befristet”, sagt Peter Glowalla von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BFV) in Berlin. „Es wird ein Austausch des Führerscheins vorgenommen”, erklärt Markus Schäpe. Ein Grund ist, dass der Führerschein mit einem aktuellen Foto versehen wird. Die geplante europäische Vereinheitlichung macht laut Sven Rademacher durchaus Sinn: „Es sind europaweit derzeit rund 110 unterschiedliche Führerscheindokumente im Umlauf.” Sechs sind es in Deutschland.

Ein weiteres Thema im Zusammenhang mit dem kommenden Recht sind Gesundheitsprüfungen. „Es bleibt den Staaten unbenommen, den Austausch der Dokumente mit einer Gesundheitsprüfung zu kombinieren”, erläutert Peter Glowalla. Bisher heißt es allerdings, dass für Deutschland auch künftig keine derartigen Prüfungen vorgesehen sind.

Auf einen Test oder eine Prüfung sollten sich Fahrer einstellen, die mit größeren Anhängern oder Caravans im Schlepp unterwegs sind. Grundsätzlich wird hier die bisher nur schwer zu durchschauende Regelung im Hinblick auf die Gewichte von Fahrzeug und Anhänger entschlackt. Im Endeffekt ändert sich im Zusammenhang mit der Fahrerlaubnis der Klasse B bei Gespannen bis zu 3500 Kilogramm nichts. Neues gibt es dagegen im Gewichtsbereich 3500 bis 4250 Kilogramm. „Hier werden die Fahrer eine Schulung oder eine Fahrprüfung ablegen müssen”, sagt ADAC-Jurist Markus Schäpe.

Auch für Motorradfahrer wird sich einiges ändern. Zum Beispiel darf künftig bereits mit dem Führerschein Klasse A2 eine 35 kW/48 PS starke Maschine gefahren werden. Bisher lag die Grenze bei 25 kW/34 PS. Bei Leichtkrafträdern fällt die Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer (km/h). Gerade dieser Punkt wird laut Peter Glowalla vermutlich schon in diesem oder im kommenden Jahr Realität werden. Denn nicht immer ist langsame Fahrt sicherer: Experten sind sich einig, dass ein Leichtkraftrad mit 100 oder 110 km/h Spitze besser zum „Mitschwimmen” im Verkehr geeignet ist. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/auto/t/rzo330257.html
Dienstag, 24. April 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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