IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 12. Dez. 19

Rabatte auf NeuwagenLe­ver­kusen/Bonn - Auto­käu­fer machen sich nach wie vor in den Schauräu­men rar. Daher kämpfen Her­stel­ler und Händler weiter ver­zwei­felt um die wenigen Kauf­wil­ligen.

Toyota Corolla VersoKöln - Toyota ändert die Optik des Corolla Verso. Der Kom­pakt-Van kommt drei Jahre nach seiner Marktein­führung nun im Juli mit leicht erneu­ertem Design in den Handel, teilte der Auto­her­stel­ler in Köln mit.

Neu­stadt­/Wein­straße (dpa) - Zum Start der Motor­rad­sai­son hat der ADAC Pfalz die Zwei­rad­fah­rer vor Selbstü­ber­schät­zung gewarnt und aus Sicher­heits­grün­den zu Fahrt­rai­nings gera­ten.

Pots­dam/Frank­fur­t/Main (dpa/t­mn) - Die Vision ist ver­lockend: Sie stoßen kein CO2 aus, sind flüs­ter­leise und finden überall einen Park­platz. Doch so char­mant die Vor­stel­lung vom kleinen Elek­tro­auto für die Stadt auch...

Stutt­gart - Mit dem Abneh­men eines Tunings am Auto durch einen Prüfer und der Aktua­lisie­rung der Papiere ist es nicht getan: Leis­tungs­stei­gerun­gen müssen immer auch der Kfz-Ver­siche­rung gemel­det werden.

Stutt­gart - Porsche bringt den neuen 911 Turbo am 8. Sep­tem­ber als Cabrio­let in den Handel. Ange­trie­ben wird er wie das Coupé von einem 353 kW/480 PS starken und 3,6-Liter großen Sechs­zylin­der-Boxer­motor mit...

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Klimaschutz beginnt auf der Straße: Spritsparen ist keine Kunst

München - Für den Klimawandel gibt es viele Gründe. Einer davon ist die Bequemlichkeit jedes einzelnen - denn Komfort im Alltag wird oft teuer erkauft durch verzichtbaren Energieverbrauch. Keiner weiß das besser als der deutsche Autofahrer.

Klimaschutz

Abgase schaden der Umwelt und tragen zum Klimawandel bei. (Bild: dpa/tmn)

Dabei können auch diejenigen viel dazu beitragen, kein Benzin zu verschwenden, die auf ihr Auto nicht grundsätzlich verzichten wollen. „Man muss nur bei sich selbst anfangen”, sagte Andreas Hölzel vom ADAC in München. „Und das ist gar nicht so schwer.” Gut für die Umwelt wäre es in jedem Fall. Dass es viel zu tun gibt, sich aber auch einiges machen lässt, ist die Quintessenz des 3. Teils des Weltklimaberichts, der am Freitag vorgestellt wurde.

„Es geht schon damit los, nicht für jede Strecke ins Auto zu steigen”, sagte Hölzel. Völlig überflüssig sei, zum Brötchen holen zwei Straßen weiter den Wagen zu nehmen. Und genau das sei alles andere als selten: „Die Hälfte aller Fahrten in Deutschland sind kürzer als fünf Kilometer”, sagt Almut Gaude, Sprecherin des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Berlin. „Reine Gewohnheit - und Bequemlichkeit”, vermutet Gaude. Dabei biete es sich gerade bei solchen Strecken an, aufs Fahrrad zu steigen. Gerade in solchen kleinen, aber grundsätzlichen Alltagsfragen umzudenken, hält Gaude angesichts des Klimawandels für unverzichtbar. „Irgendwann muss es bei jedem einzelnen Klick machen. Und wir glauben auch, dass das passiert.”

Vor dem Griff zum Autoschlüssel kurz nachzudenken, empfiehlt auch Andreas Hölzel: „Am besten man überlegt jedesmal wieder 'Muss das jetzt sein?'” Und im Zweifelsfall bestehe die Kunst einfach nur darin, den inneren Schweinehund zu überwinden. „Das wäre schon ein großer Schritt nach vorne.”

Schließlich verbrauchten Autos gerade auf Kurzstrecken deutlich mehr. „Das gilt besonders nach einem Kaltstart”, erläutert Hölzel. „Der Verbrauch schnellt dann deutlich hoch.” Auch in dem Fall gilt: Kleine Beiträge machen in der Summe einen großen Unterschied. Schließlich gebe es in Deutschland rund 46 Millionen Pkw. „Wenn jeder einzelne Fahrer auf Kurzstreckenfahrten verzichtet, bringt das schon einiges.”

Auch beim Autokauf hat der einzelne viel in der Hand: „Man sollte noch mehr als bisher darauf schauen, wie viel der Wagen verbraucht”, rät Hölzel. Sich über die Motorvarianten zu informieren und in jedem Fall auch über den CO2-Ausstoß, sei ebenfalls sinnvoll. Sparsame Modelle seien spürbar gefragter, beobachtet Almut Gaude. Das gilt nach Angaben des Markforschungsunternehmen Deutsche Automobil Treuhand (DAT) in Ostfildern (Baden-Württemberg) inzwischen sogar für Gebrauchtwagen. „Man muss ja nicht gleich einen Neuwagen kaufen”, sagt Gaude. „Ganz abgesehen davon, dass für dessen Produktion auch Energie verbraucht wird.”

Noch Sparpotenzial ist aber auch beim Autofahren drin: „Der Fahrstil macht mehr aus, als viele glauben”, sagt Hölzel. „Wir gehen von 20 bis 25 Prozent Einsparmöglichkeiten aus.” Den eigenen Stil zu ändern, sei keine wirkliche Herausforderung - und wer damit Probleme hat, könne auch entsprechende Seminare belegen. Ähnlich wie bei Fahrsicherheitstrainings wird dort geübt, kein Benzin zu verschwenden. „Das ist immer noch verbreitet”, beklagt Hölzel.

Viele Fahrer jagten die Drehzahl hoch und beschleunigten immer wieder überflüssigerweise. „Zum Beispiel, wenn man den Wagen in der Stadt auf Tempo 60 bringt und dann gleich an der nächsten Ampel wieder halten muss.” Kurze „Spritschleuderfahrten” nennt der Experte das. Sinnvoll sei dagegen, generell mit niedriger Drehzahl zu fahren und ein möglichst „gleitendes Fahrverhalten” zu entwickeln.

Auch beim Fahren summieren sich viele kleine Faktoren zur großen Kraftstoffverschwendung: „Zu niedriger Reifendruck erhöht den Benzinverbrauch”, sagt Gaude. „Dachgepäckträger, obwohl man sie zur Zeit gar nicht braucht, die Klimaanlage, obwohl es nicht heiß ist.” Und natürlich das Tempo, auch wenn das viele Autofahrer nicht gerne hören: „Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält und auf der Autobahn möglichst nicht schneller als 120 fährt, spart dadurch schon einiges”, so die VCD-Sprecherin. „Schließlich steigt der Verbrauch danach deutlich an.”

Manchmal lässt sich sogar beim Bremsen Benzin sparen: Anders als viele Autofahrer es handhaben, sollte zum Beispiel beim Halten vor einer Ampel nicht bereits mehrere hundert Meter zuvor runtergeschaltet werden. „Besser man bleibt in dem Gang, in dem man fährt”, sagt Hölzel. Das senkt den Verbrauch - und mindert die Bequemlichkeit beim Fahren nicht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/auto/t/rzo332843.html
Freitag, 04. Mai 2007, 16:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion