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Samstag, 21. Sept. 19

Rabatte auf NeuwagenLe­ver­kusen/Bonn - Auto­käu­fer machen sich nach wie vor in den Schauräu­men rar. Daher kämpfen Her­stel­ler und Händler weiter ver­zwei­felt um die wenigen Kauf­wil­ligen.

Toyota Corolla VersoKöln - Toyota ändert die Optik des Corolla Verso. Der Kom­pakt-Van kommt drei Jahre nach seiner Marktein­führung nun im Juli mit leicht erneu­ertem Design in den Handel, teilte der Auto­her­stel­ler in Köln mit.

Neu­stadt­/Wein­straße (dpa) - Zum Start der Motor­rad­sai­son hat der ADAC Pfalz die Zwei­rad­fah­rer vor Selbstü­ber­schät­zung gewarnt und aus Sicher­heits­grün­den zu Fahrt­rai­nings gera­ten.

Pots­dam/Frank­fur­t/Main (dpa/t­mn) - Die Vision ist ver­lockend: Sie stoßen kein CO2 aus, sind flüs­ter­leise und finden überall einen Park­platz. Doch so char­mant die Vor­stel­lung vom kleinen Elek­tro­auto für die Stadt auch...

Stutt­gart - Mit dem Abneh­men eines Tunings am Auto durch einen Prüfer und der Aktua­lisie­rung der Papiere ist es nicht getan: Leis­tungs­stei­gerun­gen müssen immer auch der Kfz-Ver­siche­rung gemel­det werden.

Stutt­gart - Porsche bringt den neuen 911 Turbo am 8. Sep­tem­ber als Cabrio­let in den Handel. Ange­trie­ben wird er wie das Coupé von einem 353 kW/480 PS starken und 3,6-Liter großen Sechs­zylin­der-Boxer­motor mit...

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Mit Strom in die Stadt fahren

Potsdam/Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die Vision ist verlockend: Sie stoßen kein CO2 aus, sind flüsterleise und finden überall einen Parkplatz.

Elektroauto

Das Elektroauto BluEcar soll 250 Kilometer weit kommen. (Bild: Bolloré/dpa/tmn)

Doch so charmant die Vorstellung vom kleinen Elektroauto für die Stadt auch ist, einen echten Markt gibt es für sie noch nicht.

So weist die europäische Zulassungsstatistik laut Henner Lehne vom Prognose-Spezialisten CSM in Bad Homburg (Hessen) für die vergangenen acht Jahre durchschnittlich nur 430 Elektroautos aus. „Das sind aber vor allem Umbauten auf Basis von Peugeot 106, Fiat Panda oder Ford Ka. Kleinstfahrzeuge mit Elektroantrieb tauchen bis auf wenige Ausnahmen in der Statistik gar nicht auf”, sagt der Analyst.

Dafür sieht man solche Konzepte immer häufiger auf Messen wie zuletzt im März auf dem Genfer Autosalon. Dort hat das Unternehmen Visiongreen aus Potsdam mit dem Schweizer Unternehmen Reva den Greeny AC1 vorgestellt. Zu Preisen ab etwa 13 000 Euro soll der Wagen von Sommer an auch in Deutschland angeboten werden.

Angetrieben wird der Greeny dem Hersteller zufolge von einem 13 kW/18 PS starken Elektromotor, der aus einer Bleibatterie mit Kapazität für 50 bis 80 Kilometer gespeist wird. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 80 Stundenkilometer (km/h) an. Dabei verbraucht der Greeny auf 100 Kilometer umgerechnet nur so viel Energie, wie in einem Liter Benzin steckt.

Nach ähnlichem Muster konzipiert ist das „BluEcar” des französischen Herstellers Bolloré. Er speichert die Energie in Lithium-Metall-Hybrid-Batterien, die laut Bolloré für 250 Kilometer reichen. Die Leistung des Motors gibt der Hersteller mit 50 kW/68 PS an. Damit schafft der Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h.

Zwar könnten solche Fahrzeuge die Umweltbelastung in den Innenstädten entspannen, so Experten. „Doch wie man an der geringen Verbreitung der Kleinstfahrzeuge auch mit konventionellen Antrieben sehen kann, sind Minimal-Konzepte noch nicht im Bewusstsein der Kunden angelangt”, sagt Christoph Stürmer vom Marktbeobachter Global Insight in Frankfurt. „Der Smart zeigt wohl das absolute Minimum an "Auto-Ähnlichkeit", das ein Fahrzeug heutzutage haben muss.”

Während CSM-Experte Lehne auch in naher Zukunft keine Renaissance der elektrischen Autos sieht, kann sich Stürmer durchaus eine Öffnung des Marktes vorstellen: „Wenn man die Fahrzeuge an jeder Steckdose aufladen kann, mit flotten 70 Sachen unterwegs ist und eine Reichweite von 100 Kilometern hat, könnten Elektrovarianten bekannter Kleinwagen wie Smart, Toyota Aygo oder Fiat Panda durchaus funktionieren”, glaubt der Analyst.

Auch öffentlicher Druck kann helfen: Seit es in London die City-Maut gibt und Elektroautos davon befreit sind, registriert nicht nur Greeny ein großes Interesse an dem knuffigen Stromer. Plötzlich sei das Fahrzeug bei Bankern und Brokern als Zweit- oder Drittwagen akzeptiert. Unter diesen Umständen lohnt sich Umdenken auch für Unternehmen wie Smart. Dort wurde noch auf Basis der ersten Generation für die britische Hauptstadt eine Flotte von Elektro-Zweisitzern aufgelegt. Dass diese Autos deutlich teurer sind als ein Smart mit Verbrennungsmotor, stört die Kunden nach Angaben von Smart-Sprecher Hubert Kogel in Stuttgart nicht: „Denn was sie mehr an Leasing zahlen, sparen sie bei der Maut gleich wieder ein.” Von Thomas Geiger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/auto/t/rzo333533.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 9:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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