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Mittwoch, 11. Dez. 19
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Bundesarbeitsgericht in ErfurtEr­furt - Tarif­liche Fragen dürfen keine Rolle spie­len, wenn ein Teil­zeit­beschäf­tiger sein Recht auf eine Ver­län­gerung der Arbeits­zeit ein­klagt. Dies hat das Bun­des­arbeits­gericht (BAG) in Erfurt ent­schie­den (Az 9 AZR...

Mainz - Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt recht­fer­tigt nicht ohne wei­teres die nachträg­liche Zulas­sung einer Kün­digungs­schutz­klage. Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz.

Darm­stadt­ (d­pa) - Arbeit­neh­mer, die von ihren Chefs nicht vor qual­men­den Kol­legen geschützt werden, können ihr Beschäf­tigungs­ver­hält­nis beenden und haben sofort Anspruch auf Arbeits­losen­geld.

Ber­lin/Er­furt - For­mulie­rungs­feh­ler bei Wett­bewerbs­klau­seln in Arbeits­ver­trä­gen können weit­rei­chende Folgen haben. Darauf weist der Deut­sche Anwalt­ver­ein (DAV) in Berlin hin.

Bonn - Kommt ein Auf­hebungs­ver­trag unter Dro­hun­gen des Arbeit­gebers zu Stande, kann er ange­foch­ten werden. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Lan­des­arbeits­gericht Mainz macht der Per­sonal­ver­lag in Bonn auf­merk­sam.

Darm­stadt - Die Ver­siche­rungs­frei­heit von Rich­tern und Beamten gilt nicht für Nebentätig­kei­ten. Das ent­schied das Hes­sische Lan­des­sozi­alge­richt in Darm­stadt in einem Urteil.

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Anspruch auf Feiertagszuschlag besteht auch bei Krankheit

Erfurt/Düsseldorf (dpa/tmn) - Ist ein Arbeitnehmer zu einem Feiertagsdienst eingeteilt und erkrankt, hat er trotzdem Anspruch auf den Feiertagszuschlag.

Krankschreibung

Wer krank ist, hat trotzdem Anspruch auf Feiertagszuschläge. (Bild: dpa)

Das gleiche gilt im Fall von Nachtschichten, urteilte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt (Az.: BAG 5 AZR 68/04).

Allerdings sind Arbeitnehmer verpflichtet, ihrem Arbeitgeber so schnell wie möglich mitzuteilen, dass sie nicht arbeiten können - und zwar nicht erst, wenn sie beim Arzt gewesen sind. Andernfalls riskieren sie eine Kündigung, wenn sie sich stundenlang nicht abmelden, berichtet das in Düsseldorf erscheinende Magazin „karriere”.

So gab das Hessische Landesarbeitsgericht einem Arbeitgeber Recht, der einem nachlässigen Arbeitnehmer gekündigt hatte (Az.: 9 Sa 2591/98). Dauert die Krankschreibung länger als drei Tage, muss dem Arbeitgeber ein Attest vorgelegt werden. Der Chef muss sie am vierten Tag auf dem Tisch haben. Tarif- oder Arbeitsverträge können aber auch kürzere Fristen vorschreiben. Wenn es eng zu werden droht, empfiehlt es sich, das Attest zunächst zu faxen. Wer das Attest nicht rechtzeitig abgibt, riskiert, dass der Arbeitgeber den Lohn für die Krankheitstage nicht zahlt.

Außerdem kann eine Abmahnung drohen , im wiederholten Fall auch eine Kündigung. Einen Anspruch zu erfahren, an was der Arbeitnehmer erkrankt ist, habe der Chef auch in diesem Fall grundsätzlich nicht, so das Magazin. Das gehe das Unternehmen nur dann etwas an, wenn zum Beispiel eine gefährliche Krankheit diagnostiziert wurde, mit der sich auch andere Mitarbeiter angesteckt haben könnten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/berufbildung/recht/t/rzo332221.html
Mittwoch, 02. Mai 2007, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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