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Dienstag, 10. Dez. 19
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Bundesarbeitsgericht in ErfurtEr­furt - Tarif­liche Fragen dürfen keine Rolle spie­len, wenn ein Teil­zeit­beschäf­tiger sein Recht auf eine Ver­län­gerung der Arbeits­zeit ein­klagt. Dies hat das Bun­des­arbeits­gericht (BAG) in Erfurt ent­schie­den (Az 9 AZR...

Mainz - Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt recht­fer­tigt nicht ohne wei­teres die nachträg­liche Zulas­sung einer Kün­digungs­schutz­klage. Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz.

Darm­stadt­ (d­pa) - Arbeit­neh­mer, die von ihren Chefs nicht vor qual­men­den Kol­legen geschützt werden, können ihr Beschäf­tigungs­ver­hält­nis beenden und haben sofort Anspruch auf Arbeits­losen­geld.

Ber­lin/Er­furt - For­mulie­rungs­feh­ler bei Wett­bewerbs­klau­seln in Arbeits­ver­trä­gen können weit­rei­chende Folgen haben. Darauf weist der Deut­sche Anwalt­ver­ein (DAV) in Berlin hin.

Bonn - Kommt ein Auf­hebungs­ver­trag unter Dro­hun­gen des Arbeit­gebers zu Stande, kann er ange­foch­ten werden. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Lan­des­arbeits­gericht Mainz macht der Per­sonal­ver­lag in Bonn auf­merk­sam.

Darm­stadt - Die Ver­siche­rungs­frei­heit von Rich­tern und Beamten gilt nicht für Nebentätig­kei­ten. Das ent­schied das Hes­sische Lan­des­sozi­alge­richt in Darm­stadt in einem Urteil.

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Teilzeitkraft: Recht auf Verlängerung der Arbeitszeit

Erfurt - Tarifliche Fragen dürfen keine Rolle spielen, wenn ein Teilzeitbeschäftiger sein Recht auf eine Verlängerung der Arbeitszeit einklagt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschieden (Az 9 AZR 874/06).

Bundesarbeitsgericht in Erfurt

BAG-Urteil: Teilzeitkraft hat Recht auf Arbeitszeitverlängerung. (Bild: dpa)

Damit gab es dem Mitarbeiter eines Automobilclubs Recht, der seine Arbeitszeit von 20 auf 36 Stunden aufstocken wollte. Deshalb bewarb er sich im August 2005 auf eine von vier neu ausgeschriebenen Stellen des Clubs. Der Arbeitgeber wies ihn mit der Begründung ab, dass die neuen Arbeitsplätze „tariffrei” abgeschlossen werden sollen.

Vor dem Landesarbeitsgericht war der Kläger gescheitert. Vor dem Bundesarbeitsgericht hatte er nun Erfolg. Wenn der Arbeitgeber einen passenden Arbeitsplatz anbiete, müsse der Teilzeitbeschäftigte nach geltendem Recht bevorzugt berücksichtigt werden. Dabei dürfe es keine Rolle spielen, welche tariflichen Pläne der Arbeitgeber verfolge. Der Beschäftigte, der seine Stunden aufstocke, müsse weiter nach Tarif bezahlt werden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/08/service/berufbildung/recht/t/rzo333697.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 17:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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